Künstliche Dummheit - Die schlimmsten KI-Aussetzer in Videospielen

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Special Anne Neukirchner - Autorin Als bevorzugte Quelle auf Google hinzufügen

Die sogenannte künstliche Intelligenz in Videospielen treibt uns gerne mal an den Rand der Verzweiflung. Unsere Begleiter schauen uns gemütlich beim Sterben zu, anstatt zu helfen und bei den grenzdebilen Charakteren, welche wir in so mancher Eskortier-Mission begegnen, läuft es uns eiskalt den Rücken hinunter. Wir zeigen euch in welchen Games man die dümmsten NPCs antrifft.

Nichts ist in Videospielen frustrierender, als wenn uns Entwickler mit einer grenzdebilen künstlichen Intelligenz konfrontieren. Bis Anfang der 70er-Jahre gab es noch gar keine Spiele, die Computergegner aufwiesen. In Pong oder Gotcha spielte man Mensch gegen Mensch. Gegner mit steigendem Schwierigkeitsgrad gab es unter anderem in Space Invaders und Galaxian Ende der 70er-Jahre. Auch hier hielt sich die Intelligenz noch ziemlich in Grenzen, war aber komplett ausreichend. Neue Spieletypen wie die Echtzeitstrategie in den 90er-Jahren ebneten den Weg für eine ausgefeiltere KI. Und wie ist die Lage heute? Computergegner haben inzwischen definitiv dazugelernt. In Ego-Shootern sind sie keine leichten Opfer mehr und gehen teilweise sehr taktisch zu Werke. Aber uns geht es heute nicht um die glanzvollen Vorbilder, sondern die Games, in denen nicht von künstlicher Intelligenz, sondern eher von künstlicher Dummheit die Rede sein kann. Gegner bleiben an der Hauskante hängen, treffen ein Ziel nicht mal aus einem Meter Entfernung und benehmen sich auch sonst so, als würde sie das Binden der Schnürsenkel bereits an ihre geistige Höchstleistung bringen. Mit den eigenen Begleitern sieht es da leider nicht immer besser aus. Anstatt bei einem Feuergefecht die Deckung aufzusuchen, läuft der NPC fröhlich in die Gegner hinein.

Auch Rennspiele lassen in Sachen KI sehr oft zu wünschen übrig. Bei vielen Vertretern wollen wir lieber gar nicht von KI reden. Hier fahren die Fahrzeuge stur auf der Ideallinie. Bremst man vernünftig für die Kurve ab, wird man mit Stoßstange im Heck von der Strecke gekegelt. Der absolute Albtraum ist jedoch die Gummiband KI. Egal wie schnell oder langsam ihr unterwegs seid, die Gegner passen sich eurem Tempo an. Da klebt euch sogar der Trabi im Windschatten obwohl ihr im Ferrari sitzt. Auch bei Bethesdas The Elder Scroll-Reihe entpuppen sich die NPCs oft als dümmlich, obwohl ein komplexes Modell zugrunde liegt und sie teilweise realistische Tagesabläufe verfolgen. Auch in The Elder Scrolls 5: Skyrim gab es die eine oder andere Kuriosität in Sachen KI. Bestes Beispiel dafür war die irsinnige Ignoranz von Computer-Gegnern, wenn man sich im Schleich-Modus befand. Eine kleine Hommage daran, findet ihr im Video gleich unterhalb dieser Zeilen. Bei welchem Games sorgte die KI in euren Augen für das größte Grauen? Wir sind gespannt auf eure Antworten.

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    • Kommentare (11)

      Zur Diskussion im Forum
      • Von Wut-Gamer Spiele-Kenner/in
        Zitat von Shadow_Man
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        Allein was sie bei Elder Scrolls z.B. leisten muss. Sie muss jederzeit reagieren, egal von welcher Seite sie angesprochen oder angegriffen wird. Sie muss Tagesabläufen nachgehen (so legt sie sich beispielsweise nachts ins Bett) oder setzt sich irgendwo hin und isst oder trinkt was. Teilweise reisen NPCs durch die ganze Spielwelt. Das alles hinzubekommen, ohne das sie ständig an Türen, Tischen oder irgendwo in der Landschaft hängenbleibt, das ist schon nicht einfach.
        Nun ja, eine gute Wegfindungsroutine macht noch keine KI. Beeindruckt wäre ich, wenn die NPCs mit ihrem Herumgereise eine langfristige Strategie verfolgen würden. Noch beeindruckter wäre ich, wenn sie die Strategie des Spielers analysieren und durchkreuzen würden, möglichst ohne zu cheaten!
        Braucht man in Skyrim vielleicht nicht, aber in so ziemlich jedem Strategiespiel wäre das sehr willkommen. Leider hat sich da in den letzten 15 Jahren genau nichts getan.
      • Von Wut-Gamer Spiele-Kenner/in
        Zitat von Shadow_Man
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        Allein was sie bei Elder Scrolls z.B. leisten muss. Sie muss jederzeit reagieren, egal von welcher Seite sie angesprochen oder angegriffen wird. Sie muss Tagesabläufen nachgehen (so legt sie sich beispielsweise nachts ins Bett) oder setzt sich irgendwo hin und isst oder trinkt was. Teilweise reisen NPCs durch die ganze Spielwelt. Das alles hinzubekommen, ohne das sie ständig an Türen, Tischen oder irgendwo in der Landschaft hängenbleibt, das ist schon nicht einfach.
        Nun ja, eine gute Wegfindungsroutine macht noch keine KI. Beeindruckt wäre ich, wenn die NPCs mit ihrem Herumgereise eine langfristige Strategie verfolgen würden. Noch beeindruckter wäre ich, wenn sie die Strategie des Spielers analysieren und durchkreuzen würden, möglichst ohne zu cheaten!
        Braucht man in Skyrim vielleicht nicht, aber in so ziemlich jedem Strategiespiel wäre das sehr willkommen. Leider hat sich da in den letzten 15 Jahren genau nichts getan.
      • Von MichaelG Mitglied
        KI im positiven war damals in FEAR vorhanden. Die Gegner gingen in Deckung und flankierten sogar bzw. umgangen einen auch. Bislang für mich eines der Top-Spiele bezüglich künstlicher KI.
      • Von Shadow_Man Mitglied
        Wobei man da schon zwischen linearen Schlauchspielen und Open-World Spielen unterscheiden muss. Bei einem Spiel wie Elder Scrolls oder auch ArmA muss die KI viel mehr leisten, ist viel komplexer als bei einem reinen linearen Shooter.
        Allein was sie bei Elder Scrolls z.B. leisten muss. Sie muss jederzeit reagieren, egal von welcher Seite sie angesprochen oder angegriffen wird. Sie muss Tagesabläufen nachgehen (so legt sie sich beispielsweise nachts ins Bett) oder setzt sich irgendwo hin und isst oder trinkt was. Teilweise reisen NPCs durch die ganze Spielwelt. Das alles hinzubekommen, ohne das sie ständig an Türen, Tischen oder irgendwo in der Landschaft hängenbleibt, das ist schon nicht einfach. Unter Entwicklern gilt z.B. die KI von Skyrim sogar als sehr gute.
        Bei einem linearen Shooter dagegen muss die KI ja nur Können, dass sie sich im richtigen Moment wegduckt und zurückschießt und sie hat durch die kleinen Levels viel mehr Orientierungspunkte. Das ist dann weitaus einfacher.
      • Von Enisra Mitglied
        besonders toll fand ich ja NfS HP(3) immer wenn der Normale Verkehr NIEMALS platz gemacht hat obwohl man Blaulicht ankommt -.-
      • Von MichaelG Mitglied
        Autsch ja. Operation Racoon City war einer meiner letzten Fehlkäufe. Vor allen Dingen die Stringenten Leveldesigns. Man mußte vor den Bossen immer rückwarts laufen, weil man weder links noch rechts vorbeikonnte. Ein vollkommen nerviges Kampfsystem.
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