Diablo 3: Reaper of Souls ausführlich gespielt: Endlich ein rundes Spiel

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Special Felix Schütz - Redakteur Als bevorzugte Quelle auf Google hinzufügen

Diablo 3: Reaper of Souls in der Hands-on-Vorschau: Schon seit Tagen prügeln wir uns mit einem Kreuzritter durch die Family-and-Friends-Beta. Mittlerweile haben wir Stufe 70 erreicht, das verbesserte Endgame ausprobiert, die neuen Features angeschaut und natürlich massenhaft Beute gemacht. Warum Diablo 3 mit Reaper of Souls zu einem runderen Spiel wird und an welchen Punkten Blizzard trotzdem noch nachbessern sollte, das und mehr verrät unser XXL-Spielbericht aus der Beta.

Die Erwartungen an Reaper of Souls sind hoch: Das erste Add-on zu Diablo 3 soll empfindliche Lücken des Hauptspiels stopfen, alte Probleme lösen und mit frischen Inhalten für mehr Begeisterung im Endgame sorgen. Da Blizzard auch im kommenden März das heftig kritisierte Auktionshaus abschafft, stehen die Chancen tatsächlich gut, dass Reaper of Souls viele Diablo-Fans versöhnen wird. Aber bringt es auch die erhoffte Langzeitmotivation? Wird die Story spannender, das neue Beutesystem belohnender? Und wie wird es gegen die aktuelle Konkurrenz - allen voran Path of Exile - bestehen?

Auch wenn es für Reaper of Souls noch keinen Releasetermin gibt, hat Blizzard bereits zu einer ersten Beta-Runde eingeladen. Auch wir sind mit dabei und haben uns tagelang mit der neuen Kreuzritter-Klasse durch alte und neue Monsterhorden geprügelt, den fünften Akt ausführlich gespielt und viele neue Features ausprobiert.

Welchen Umfang hat die Beta-Version von Diablo 3: Reaper of Souls?

Da es sich bei Reaper of Souls um ein Add-on handelt, ist die Beta-Version bereits recht vollständig. Bis auf den Schlusskampf, also die letzten Spielminuten, ist fast alles enthalten, was die Erweiterung hergibt: Alle 70 Levelstufen, der Kreuzritter, der fünfte Akt, die neue Handwerkerin, der Adventure-Modus, das neue Loot-System, das neue Paragon-System und einiges mehr. Hier und da fehlen natürlich noch einige Soundeffekte, Texturen oder Beschreibungstexte, außerdem wirkte ein Bosskampf noch ziemlich unfertig - ansonsten waren aber die meisten Spielinhalte drin.

Wir haben Reaper of Souls mit einem knackfrischen Kreuzritter auf Level 1 im normalen Schwierigkeitsgrad begonnen. Mit ihm prügelten wir uns durch alle fünf Akte (die ersten vier sind wir einfach schnell durchgeflitzt) und tobten uns danach noch einige Tage im Adventure-Modus aus. Dabei levelten wir den Kreuzritter auf Stufe 70 und brachten noch einige Paragon-Levels hinter uns.

Bitte beachten: Kein Vorab-Test, sondern ein Beta-Bericht!

Wie bei allen Beta-Fassungen weisen wir auch im Fall von Reaper of Souls deutlich darauf hin: Dieser Artikel beschreibt nur den aktuellen Zustand der unfertigen Beta-Fassung. Bis zum Release werden sich noch einige Features und Spielinhalte ändern, allen voran das Balancing: Die Stärke von Monstern und Helden, die Dropchance von Items, die Qualität legendärer Ausrüstung, die Schwierigkeitsgrade - das und mehr wird Blizzard in den kommenden Beta-Monaten sicher noch überarbeiten.

Wie komme ich in die Beta von Diablo 3: Reaper of Souls?

Für Reaper of Souls geht Blizzard diesmal etwas anders vor als üblich: Anstatt zunächst nur Freunde und Verwandte einzuweihen, wurden diesmal auch gleich verschiedene Pressevertreter und ausgewählte Communitymitglieder in die erste Beta-Phase eingeladen. Zum Jahresende wird voraussichtlich eine Closed-Beta-Phase starten, zu der dann weitere Spieler zugelassen werden. Um einen Beta-Key zu ergattern, müsst ihr in eurem Battle.net-Account einfach nur das entsprechende Häkchen setzen - erst dann besteht die Chance, einen Beta-Zugang von Blizzard zu erhalten.

Bildergalerie

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  1. Seite 1 Diablo 3: Reaper of Souls Beta-Preview: Infos zur Beta & FAQ
  2. Seite 2 Diablo 3: Reaper of Souls Beta-Preview: Kreuzritter
  3. Seite 3 Diablo 3: Reaper of Souls Beta-Preview: Akt 5
  4. Seite 4 Diablo 3: Reaper of Souls Beta-Preview: Adventure-Modus und Endgame
  5. Seite 5 Diablo 3: Reaper of Souls Beta-Preview: Loot 2.0
  6. Seite 6 Diablo 3: Reaper of Souls Beta-Preview: Mystikerin und Handwerk
  7. Seite 7 Diablo 3: Reaper of Souls Beta-Preview: Paragon-System und Schwierigkeitsgrade
  8. Seite 8 Diablo 3: Reaper of Souls Beta-Preview: Änderungen im Detail + Fazit
    • Kommentare (57)

      Zur Diskussion im Forum
      • Von Worrel Mitglied
        Zitat von TheChicky
        Was war denn daran stimmiger und solider? Es gab nur Audio/Text Monologe und zwischen jedem Akt ein Rendervideo. Das hat D3 genauso, plus Ingamesequenzen.
        Es war stimmiger, daß es eine nachvollziehbare Geschichte gab und daß diese geschickt mit der Geschichte von Marius abgewechselt hatte. (Siehe auch mein Posting weiter oben)

        Bei Diablo 3 hingegen gibt es diesen Blödsinn mit dem "Markieren" der obersten Übel der Hölle.
        Wie hab ich mir das vorzustellen?
        Um diese "Markierung" über Jahre aufrecht zu halten, muß diese doch über ein enormes magisches Potential verfügen.
        sollten die großen Übel der Hölle nicht darauf aufmerksam werden? Gerade wenn sie diese "Markierung" jahrelang tragen? Und vielleicht mal was dagegen unternehmen?

        Dann das Beschwören und Bannen in den Stein als 2in1 Lösung, die als purer Kollateral Effekt stattfindet ...
        Aber da hab ich mich ja auch weiter oben schon drüber ausgelassen.
      • Von Worrel Mitglied
        Zitat von TheChicky
        Was war denn daran stimmiger und solider? Es gab nur Audio/Text Monologe und zwischen jedem Akt ein Rendervideo. Das hat D3 genauso, plus Ingamesequenzen.
        Es war stimmiger, daß es eine nachvollziehbare Geschichte gab und daß diese geschickt mit der Geschichte von Marius abgewechselt hatte. (Siehe auch mein Posting weiter oben)

        Bei Diablo 3 hingegen gibt es diesen Blödsinn mit dem "Markieren" der obersten Übel der Hölle.
        Wie hab ich mir das vorzustellen?
        Um diese "Markierung" über Jahre aufrecht zu halten, muß diese doch über ein enormes magisches Potential verfügen.
        sollten die großen Übel der Hölle nicht darauf aufmerksam werden? Gerade wenn sie diese "Markierung" jahrelang tragen? Und vielleicht mal was dagegen unternehmen?

        Dann das Beschwören und Bannen in den Stein als 2in1 Lösung, die als purer Kollateral Effekt stattfindet ...
        Aber da hab ich mich ja auch weiter oben schon drüber ausgelassen.
      • Von TheChicky Mitglied
        Zitat von graphimundo
        Ihr verliert euch langsam in Kleinigkeit aber die Kernaussage kann ich nur in Gänze unterstreichen. Die Story in D3 ist inhaltlich äußerst grenzwertig und die Präsentation extrem misslungen. In D2 war vielleicht die Story-Dichte nicht so hoch aber der gesamte Präsentationsrahmen war einfach sehr stimmig und inhaltlich solider.

        Was war denn daran stimmiger und solider? Es gab nur Audio/Text Monologe und zwischen jedem Akt ein Rendervideo. Das hat D3 genauso, plus Ingamesequenzen.
      • Von graphimundo Gelegenheitsspieler/in
        Zitat von Worrel
        ....
        Ihr verliert euch langsam in Kleinigkeit aber die Kernaussage kann ich nur in Gänze unterstreichen. Die Story in D3 ist inhaltlich äußerst grenzwertig und die Präsentation extrem misslungen. In D2 war vielleicht die Story-Dichte nicht so hoch aber der gesamte Präsentationsrahmen war einfach sehr stimmig und inhaltlich solider.
      • Von prophecy2k Anfänger/in
        Zitat von DerdOn2006
        Dieser "Dreschflegel" ist besser bekannt unter dem Namen "Morgenstern" ;)
        Versuch mal mit nem Morgenstern Getreide zu dreschen^^
        Der Morgenstern ist aber durchaus eine Weiterentwicklung des Dreschflegels (Kriegsflegel als Waffe).
        Ein Morgenstern ist ein Stab mit einer Kugel an einem Ende, welche mit Spitzen versehen ist.
        Die Waffe hier mit Stab, Kette und dann was vorne dran (kann auch eine Kugel mit Spitzen sein) bezeichnet man
        tatsächlich als "Flegel".
        Flegel (Waffe) – Wikipedia
        witzigerweise ist die Waffe tatsächlich aus dem eigentlichen Dreschflegel der Bauern entstanden und wurde eigentlich dafür verwendet, um den Angreifer auch über seinen Schild hinweg zu treffen: der Teil mit der Kette geht einfach über die obere Schildkante und sollte die Schildhand zertrümmern.

        LG
      • Von golani79 Mitglied
        Varianten bei denen der Kopf der Waffe über eine Kette mit dem Stab verbunden ist, werden eigentlich schon als Flegel bzw. Kriegsflegel bezeichnet.
      Direkt zum Diskussionsende
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