Die Prinzessin und der Held: Zehn klischeebehaftete Videospielcharaktere
Charaktere in Videospielen sind meist ein unbeschriebenes Blatt. Sie dienen uns als Reflexionsfläche und Puppen, die nur unsere Befehle ausführen sollen. Viele der eindimensionalen Figuren existieren bereits seit es Videospiele gibt und werden immer wieder kopiert. Einige der schlimmsten Klischeecharaktere in Videospielen präsentieren wir euch in diesem Special.
Der Fokus von Spielentwicklern liegt meist auf dem Gameplay. Das ist generell auch gut so, jedoch bleiben die Charaktere dabei häufig auf der Strecke. Ähnlich wie Spiele-Design, Genre und Grafik, werden auch Charaktere immer wieder kopiert und nur mit einer neuen Oberfläche versehen. Inhaltlich findet man bei Figuren in Videospielen aber immer wieder die gleichen Charakteristika. Eine wirklich ausgearbeitete Figur mit Tiefgang zu erschaffen ist ein aufwändiger Vorgang, den die meisten Entwickler anscheinend nicht bereit sind auf sich zu nehmen. Viele Charaktere scheinen noch aus Geschichten des Anbeginns der Menschheit zu stammen.
Damen mit ihren Helden findet man sicherlich auch auf Höhlenmalereien aus der Steinzeit. Videospiele sind noch immer eine Männerdomäne und die Entwickler wollen, dass man sich als Mann wohl fühlt. Dementsprechend werden uns nackte Frauen und starke, männliche Helden nur so um die Ohren geworfen. Auch bedienen sich Designer immer wieder der gleichen Klischees, um den Mangel an Persönlichkeit ihrer Figuren zu kaschieren. Zehn der häufigsten Klischeecharaktere in Videospielen haben wir für euch in der Bildergalerie zusammen gefasst. Welche fallen euch noch ein? Hinterlasst uns einen Kommentar mit eurem (Negativ-)Favoriten.

Ähnlich, wie wenn man ein Buch liest und der Film zum Buch nicht dem entsprcht, was man sich beim Lesen des Buchs vorgestellt hat.
vorallem darf man nicht vergessen das sich durch die Maske und den Umstand das man das Gesicht nie sieht sich auch ein Mystizismus aufbaut, der die Figur dann überlebensgroß erscheinen lässt und in den seltensten Fällen die Enthüllung dem Gedankenbild entspricht, wobei hier oft auch dazu kommt das diese Entmystifizierung eher von oben herrab forciert wird und nicht vom Künstler geplant wurde
Ähnlich, wie wenn man ein Buch liest und der Film zum Buch nicht dem entsprcht, was man sich beim Lesen des Buchs vorgestellt hat.