Battlefield 4 Beta Erkenntnisse: Teamplay, Feintuning und Free-2-Play-Verdacht

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Nachdem vielen Stunden mit der Mehrspieler-Beta von Battlefield 4 haben wir einige interessante Erkenntnisse zum Spiel gewonnen. Wir erklären euch, was uns an Gameplay und Struktur des Mehrspieler-Modus aufgefallen ist und ziehen ein Fazit zur Beta des Shooters.

Wir haben geballert, gesprengt, mit Verbands- und Munitions-Kästen um uns gerufen, wir haben Ziele markiert, gecampt, über Camper geflucht und Hochhäuser einstürzen lassen. Wir haben die Mehrspieler-Beta von Battlefield 4 gespielt. Und zwar ausführlich. Wie ihr schon von unseren Ersteindrücken oder gar euren eigenen Beta-Einsätzen wisst, ist der Mehrspieler-Part des neuen Battlefield ziemlich nahe am Vorgänger dran. Aufs erste Hinschauen und Hinfassen könnte man die Beta glatt für einen Battlefield-3-DLC halten. Dennoch fielen uns beim Dauereinsatz einige interessante Punkte auf, die wir nachfolgend ansprechen möchten.

1. Teamwork ist wichtiger denn je

Ein gutes Squad ist mit Gold nicht aufzuwiegen. Wer mit seinem Squad-Mitgliedern kommuniziert, in deren Nähe bleibt und sich gegenseitig hilft, der kommt nicht nur generell weiter als "einsame Wölfe", er wird in Battlefield 4 mehr denn je belohnt. Denn nun sind Squads bis zu fünf Spieler groß, anstatt wie zuvor bis vier. Und es ist einfacher denn je, die Vorteile des eigenen Squads zu nutzen. Wenn der Squad-Anführer einen Angriffs- oder Verteidigungsbefehl gibt, wird der sehr deutlich in Minimap und Spielwelt eingeblendet. Wenn ihr bei euren Squad-Kameraden spawnen wollt, könnt ihr in der Map-Ansicht eine Live-Ansicht der einzelnen Spieler sehen und wisst genau, welche Situation euch beim Spieleintritt erwartet. Und nur wenn ihr gut als Squad zusammenspielt, könnt ihr das volle Potenzial der neuen Feldupgrades nutzen.

Die ersetzen die Perks aus dem Vorgänger. Jedes Feldupgrade, es gibt allgemeine und klassenspezifische, verschafft euch automatisch einen Vorteil. Der Pionier kann etwa das Mechaniker-Feldupgrade auswählen. Dann repariert er stets Fahrzeuge schneller. Für erfolgreiche Squad-Aktionen (Reparierern von Squad-Fahrzeugen, Befolgen von Angriffsbefehlen, usw.) lässt er eine kleine Upgrade-Leiste wachsen, die ihm weitere Vorteile verschafft. Auf Level 2 nimmt er weniger Schaden durch Explosionen, auf Level 3 trägt er mehr Claymore-Minen und auf Level 4 hat sein APS-System, das automatisch Sprengstoffe und Explosiv-Projektile abwehrt, eine längere Einsatzdauer. Spielt ihr mit eurem Squad zuammen, wird eure Spielfigur im Laufe der Schlacht immer besser. Der Haken: Wird euer komplettes Squad ausgelöscht, wird euer Feldupgrade-Level wieder auf Level 1 zurückgesetzt.

2. "Levelution" hat Potenzial

Wir hielten "Levelution" ja lange Zeit für eine dieser Werbe-Wortschöpfungen, die das Spiel möglichst reißerisch verkaufen sollen, sich aber schnell als heiße Luft entpuppen. Mit dem Wort beschreiben die Entwickler, dass sich Levels verändern können - in der Beta-Map "Siege of Shanghai" ist das der Einsturz des Hochhauses bei Flaggepunkt B - und nun weitaus interaktiver sind, als je zuvor. Und in der Tat bringt das dem Spiel was. Die Beta-Map ist beispielsweise sehr vertikal und Flaggenpunkt B ist für das Team, dem er gerade gehört, der ideale Absprungpunkt, um mittels Fallschirm die umstehenden Hochhaus-Dächer zu erreichen. So lange das Haus steht, müsst ihr mit Scharfschützen in großer Höhe rechnen.

Sobald jedoch der Wolkenkratzer Schutt und Asche ist, entbrennt die Schlacht mit sehr viel mehr Close-Quarters-Gefechten im Schutt, gleichzeitig entsteht eine neue Sichtlinie für Scharfschützen, die nun zwischen Punkt A und C über enorme Distanzen feuern können. Schön, wie sich hier tatsächlich das Spielgefühl einer Map ändert. Schön auch, dass die vielen neuen Interaktionsmöglichkeiten in der Map wirklich was bringen. Dank der Fahrstühle habt ihr endlich schnelle und sichere Wege auf die oberen Etagen von Häusern. Manuell steuerbare Straßensperren verschaffen euch taktische Vor- oder Nachteile. Denn steht ihr mit dem Panzer vor einer versperrten Durchfahrt müsst ihr einen Stunt wagen oder aussteigen und den Schalter drücken. Und wetten, jeder Scharfschütze auf der Map rechnet damit?

Einige Mauern und Wände können zerstört werden, richtig viel Zerstörung gibt es in der Beta aber nicht. Quelle: Bild: PS3-Beta Einige Mauern und Wände können zerstört werden, richtig viel Zerstörung gibt es in der Beta aber nicht.

3. Es könnte gern mehr Zerstörung sein

Dank Frostbite 3-Technologie soll Battlefield nun noch schöner und besser sein und obendrein mehr Zerstörung bieten. Und ja, es sieht wirklich gut aus - zumindest auf flotten PCs. Und dass da ein komplettes Hochhaus einstürzt, ist in der Tat ein großes Stück Zerstörung. Aber der Hochhaus-Fall verläuft stets exakt gleich, entpuppt sich als simple Skript-Sequenz von einer statischen Map-Variante zur anderen führt. Was wir uns wünschen: Mehr dynamische Zerstörung. Wir wollen mehr Gebäude und Wände zerstören, so wie es uns im Spiel nützt. Wir wollen Gegnern die Deckung nehmen, uns Fluchtwege und Schießscharten in Wände sprengen oder ganze Häuserblocks plätten, wenn wir Lust drauf haben. Doch wie schon in Battlefield 4 gibt es in der Beta-Map des Nachfolgers nur wenige zerstörbare Wände und Gebäude. Hoffen wir also, dass uns andere Maps mehr Spreng-Freiheit bieten.

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  2. Seite 2 Battlefield 4 Beta Erkenntnisse: Spürbare Gameplay-Änderungen, EA bittet zur Kasse
  3. Seite 3 Battlefield 4 Beta Erkenntnisse: PS3 und Xbox 360 am Limit, Beta = Marketing
    • Kommentare (35)

      Zur Diskussion im Forum
      • Von Masterbuchi Anfänger/in
        Es ist Flaggenpunkt "C", der als Hochhaus dient...
      • Von Masterbuchi Anfänger/in
        Es ist Flaggenpunkt "C", der als Hochhaus dient...
      • Von Acaloth NPC
        Mir gefällt das Beta Gameplay schon sehr gut und die Levolution hat doch starken Einfluss auf das Gameplay auf der Map (das Hochhaus ist praktisch DER Kernpunkt zur Kontrolle der Karte) ich war eigentlich erst kritisch ob ichs mir kaufen soll aber mittlerweile werde ichs vorbestellen.

        Meines Erachtens orientiert sich das Gameplay auch wieder deutlich mehr an Battlefield 2 als an BF3 was mir sehr gut gefällt auch die Tatsache das der Recon nun wieder auch wirklich Spec-Ops sein kann anstatt nur Sniper mit SMG finde ich sehr cool (er kann ja zumindest momentan auch Carbines verwenden), ich spiele hauptsächlich Recon und finde da auch dieses Zielgerät ziemlich praktisch mit guter Koordination (die ich überraschenderweise in der Beta deutlich öfter sehe als in BF3) und einem Pionier neben mir sind Helikopter und panzer recht schnell tot.
      • Von Emke Mitglied
        Mir gefällts, Vorbestellt ist auch und bei 60€ die Digital Deluxe + Premium kann ich auch damit leben :)
      • Von USA911 Mitglied
        Lord, das hat 0 mit Bashing zutun.

        Vorallem wo DICE ein Tochterunternehmen von EA ist (sprich EA hält 100% der Anteile an Dice).

        Und warum ich da unter Hersteller und Entwickler nicht unterscheide ist, weil schließlich EA es unter seinem Namen als sein Produkt verkauft. Ist doch das gleiche mit Infiniti und Nissan. Ein Unternehmen, aber 2 Hersteller, trotzdem alles unter der Regie des Hauptunternehmens.

        Und ich bin mir zu 100% sicher das EA sich in der Entwicklung etc. mit einschaltet und vorgaben machen.
      • Von LordCrash Mitglied
        Zitat von USA911
        Das ist richtig, aber EA bringt es in den Handel, daher sind sie dann auch verantwortlich. Schließlich beschwere ich mich auch bei porsche wenn der Motor vom Pandamera kaputt ist und nicht bei VW, obwohl die den Motor liefern und im Porsche verbaut ist
        Das ist doch was völlig anderes. Wenn du es schon vergleichen willst, dann müsstest du die Investoren und nicht die Produzenten für ein beliebiges Produkt verantwortlich machen. Denn ein Porsche wird von Porsche selbst endmontiert, während EA gar nichts am Spiel selbst macht. Die geben nur das Geld und bringen es in den Handel.....

        Naja, wie auch immer. EA Bashing ist ja auch viel lustiger, nehme ich an.....:-P
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