Shadow Warrior im Test: Unkomplizierter Retro-Schnetzler mit Längen + Testvideo

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Eine der wenigen abgefahrenen Waffen: Abgesäbelte Dämonenköpfe verschießen Laserstrahlen.
Quelle: PC Games

Ein Ego-Shooter wie anno dazumal: Shadow Warrior bringt das (zuweilen furchtbar stupide) Dauerfeuer-Gameplay der 90er-Jahre à la Doom zurück auf den PC. Was der ultrabrutale Retro-Shooter der Hard Reset-Macher auf dem Kasten hat und wieso Freunde des virtuellen Schwerkampfes unbedingt einen Blick aufs Spiel werfen sollten, verrät unser Test und das Video-Review.

Wenn das Unterfangen von Entwickler Flying Wild Hog, den indizierten Ego-Shooter Shadow Warrior von 1997 als modernes Remake neu zu veröffentlichen, einen gravierenden Nachteil hat, dann ist es der Zustand der Umschalttaste auf meiner Tastatur. Die ist nach dem zweitägigen Test nämlich reichlich ausgeleiert. Schuld daran sind die gewaltigen Distanzen, die es im neuen Shadow Warrior zu bewältigen gilt: Die Levels sind so weitläufig und zuweilen gähnend leer, dass ich meinen Helden per Shift-Taste ein ums andere Mal zum Rennen ermuntern muss und sei es nur, um nicht einzuschlafen.

Doch so schnell Protagonist Lo Wang auch durch die asiatisch angehauchten Umgebungen rast, richtig voran kommt er nicht. Das liegt an der merklich gestreckten Spielzeit der Kampagne: Ein Durchgang auf dem zweiten von fünf Schwierigkeitsgraden (die zwei höchsten sind nur was für Profis) dauert rund zehn Stunden; wer sich gewissenhaft auf die Suche nach den vielen versteckten Secrets macht, braucht sogar länger. Das Problem: Das ideenlose Leveldesign reiht eine rechteckige Kampfarena an die nächste, in der es dutzende aggressiver Monster zu erledigen gilt. Selbst wenn die Geschichte gegen Ende scheinbar ihren Höhepunkt erreicht, wirft Shadow Warrior dem Spieler noch einmal ohne Sinn und Verstand stundenlang Gegnermassen entgegen. Das Tempo versandet dabei, die Gefechte arten in Arbeit aus und am Ende ist man glücklich, endlich den Abspann zu Gesicht zu bekommen. Dass Shadow Warrior sehr knauserig mit neuen Gegnertypen umgeht, viele Feinde sowie Teile der Level-Architektur endlos recycelt und die Schwierigkeit lediglich durch mehr Masse statt Klasse erhöht, macht das Ganze nicht besser.

Für das blutbesudelte Kind im Manne

Der Schwertkampf fühlt sich wuchtig und filigran zugleich an und stellt eine gute Alternative zum Gebrauch der Schießprügel dar. Quelle: PC Games Der Schwertkampf fühlt sich wuchtig und filigran zugleich an und stellt eine gute Alternative zum Gebrauch der Schießprügel dar. Shadow Warrior ist ein Spiel für Erwachsene. Nicht nur weil das wahrscheinlich die einzigen sind, die mit den Anspielungen auf die gleichnamige Vorlage inklusive goldiger Retro-Level-Abschnitte im Uralt-Pixel-Look etwas anfangen können. Sondern vor allem aufgrund des Grads der dargestellten Gewalt. Im Spielverlauf tretet ihr sowohl gegen blutdürstige Dämonen aus einer anderen Dimension als auch gegen menschliche Widersacher an. Beide Feindarten bluten rot und lösen sich bei Kontakt mit spitzen Gegenständen oder explodierenden Raketen in unzählige Einzelteile auf. Das Spiel geht sogar so weit, die blutdurchtränkten Schnippel der Feinde mit einzeln erkennbaren Organen und aus dem Fleisch ragenden Knochen darzustellen. Abtrennbare Gliedmaßen gibt es natürlich auch, selbst die toten Körper lassen sich nachträglich noch zerhacken. Das wirkt einerseits abstoßend und übermäßig brutal, übt andererseits aber eine morbide Faszination auf den Spieler aus und macht - so grotesk es klingen mag - einfach Spaß.

Lo Wang, der Held in Shadow Warrior ist nicht nur Auftragskiller und berufsmäßiges Arschloch, sondern auch ein moderner Samurai. Ohne Katana geht Wang nirgends hin. Gut so, denn gerade der Tanz mit der Klinge ist einer der unterhaltsamsten Aspekte von Shadow Warrior. Seit Dark Messiah of Might and Magic gab es am PC nicht mehr so packende Schwertduelle aus der Ego-Perspektive! Per Kombination aus Richtungstasten und Maus lasst ihr leichte und schwere Schläge auf die tumb auf euch zu rennenden Feinde herabprasseln, woraufhin diese sich mehr oder weniger schnell in wabernde, blutgetränkte Fleischklumpen auflösen. Schnell bekommt man ein Gefühl für Gewicht und Reichweite der Klinge; die spritzenden Blutfontänen, abgesägten Köpfe und durch die Luft wirbelnden Körper erzeugen ein sehr glaubhaftes, befriedigendes Treffer-Feedback. Gerade die ersten Minuten mit dem Katana fühlen sich wunderbar an, der Spieler reagiert auf die in Scheiben geschnittenen Gegner mit einer Mischung aus Staunen über die eigene Gewandtheit und hilfloser Belustigung angesichts der hoffnungslos überzeichnete Gewaltdarstellung.

Die Bossgegner von Shadow Warrior sehen imposant aus. Die Gefechte gegen die Riesen spielen sich aber zäh. Quelle: PC Games Die Bossgegner von Shadow Warrior sehen imposant aus. Die Gefechte gegen die Riesen spielen sich aber zäh. Mit dem Schwert lässt sich eine Reihe von Spezialschlägen ausführen. Dazu drückt ihr zwei Mal hintereinander eine der vier Richtungstasten, haltet die linke Maustaste gedrückt und lasst sie anschließend im richtigen Augenblick los. So führt Wang etwa einen beeindruckenden Wirbelangriff aus, sticht mit aller Wucht nach vorne oder nutzt seine magische Schwertklinge für einen Distanzangriff. Aktiv blocken dürft ihr aber nicht, das geht nur mit einer von vier Spezialfähigkeiten. Dafür ist Wang sehr flink unterwegs und weicht per Tastendruck schnell zur Seite aus. Im Spielverlauf gesellen sich zum Katana acht weitere Waffen, die in Sachen Spaßfaktor allerdings deutlich abfallen und hauptsächlich dem Genre-Standard entsprechen: Maschinenpistole, Raketen- und Flammenwerfer, das kennt man alles. Dabei hätten ein paar kuriose Waffen, wie man sie aus Serious Sam oder Saints Row kennt, prima zum Szenario gepasst. Das tolle Treffer-Feedback sorgt dennoch für gute Laune; ein Schuss aus der Schrotflinte etwa verwandelt einen nahen Dämon in Schweizer Käse auf zwei Beinen. Außerdem gibt es zwei eher ungewöhnliche Mordinstrumente, die wir erledigten Gegnern abnehmen: Das noch schlagende Herz eines Dämonen bringt nahe Feinde zur Explosion, der Dämonenkopf verschießt mächtige Laserstrahlen.

Charakterausbau per Kombo-Meter

Besonders gelungene Abschüsse kommentiert das Spiel mit Einblendungen wie "Toasted" oder "Merciless", das erinnert stark an den Kombo-Shooter Bulletstorm. Auch in Shadow Warrior gibt es Punkte für aufwändige Abschussfolgen: Jeder Level ist in unzählige kleine Arenen unterteilt, in denen es alle Feinde zu besiegen gilt; wer dabei eine möglichst große Bandbreite an Waffen einsetzt und die überall herumstehenden explodierenden Fässer, Autos oder Feuerwerkskisten auf kreative Art und Weise in das Schlachten miteinbezieht, dessen Leistung bewertet das Spiel auf einer Skala von eins bis zehn höher. Als Belohnung gibt es einen Erfahrungspunktebonus. Das motiviert, ist aber längst nicht so ausgereift wie im Konkurrenten Bulletstorm, weil es nur eine stark begrenzte Anzahl von Interaktionsmöglichkeiten mit der Umgebung gibt. Hier fehlt etwa die Möglichkeit, Gegner mit einem Tritt in Kakteen zu befördern wie im überlegenen Bulletstorm.
Mit unterschiedlichen Tastenkombinationen ladet ihr Spezialschläge auf oder lasst einen der vier Zaubersprüche vom Stapel. Quelle: PC Games Mit unterschiedlichen Tastenkombinationen ladet ihr Spezialschläge auf oder lasst einen der vier Zaubersprüche vom Stapel. Die mit Abschüssen verdienten Karmapunkte dienen dazu, die Skills des Helden auszubauen. So verbessert ihr etwa Wangs Gesundheit dauerhaft, oder erhöht seine Ausdauer-Regeneration - damit er länger rennen kann und ihr beim Durchqueren der Levels nicht einschlaft. In Kisten und Schränken auf Entdeckung wartendes Geld eignet sich derweil dazu, eure Schießprügel aufzurüsten, unter anderem schaltet ihr so die alternativen Feuermodi frei. Außerdem gilt es noch, mehr oder weniger gut versteckte Kristalle zu finden, mit denen ihr die vier Spezialfähigkeiten des Helden aktiviert und verbessert. Die Zauberkräfte aktiviert ihr ähnlich wie die Spezialschläge des Katanas. Statt der linken haltet ihr jedoch die rechte Maustaste gedrückt. Auf diese Weise hebt ihr Feinde in die Luft oder heilt euch.

In den Levels wimmelt es nur so vor Eastereggs zum Shadow Warrior-Original und anderen Spielen der Entwickler. Quelle: PC Games In den Levels wimmelt es nur so vor Eastereggs zum Shadow Warrior-Original und anderen Spielen der Entwickler. Das funktioniert unbegrenzt, nebenbei liegen noch Medipacks und Rüstungsteile herum. Selbstheilung gibt es in Shadow Warrior nicht - das erinnert an die guten, alten Shooter-Zeiten. Ähnliches gilt für den Schwierigkeitsgrad, selbst auf der normalen Stufe erwarten euch einige knifflige Stellen. Glücklicherweise lässt sich der Spielstand jederzeit speichern, auch per Quicksave. Das passt zum Retro-Flair, denn Shadow Warrior gibt sich betont altmodisch: Minimap oder Wegpunkte sucht ihr hier vergebens, sodass ihr euch auf der Suche nach den vielen Secrets durchaus mal verlaufen könnt. Selbst das Blinken interaktiver Gegenstände lässt sich im Menü ausschalten. Dort darf man auch den Blickwinkel der Ego-Perspektive einstellen (Fov), der standardmäßig auf 65 steht, aber sich auf bis zu 95 ändern lässt.

Auch die Grafik dürft ihr nach Belieben anpassen. Allerdings sieht Shadow Warrior selbst auf Ultra-Einstellung "nur" solide aus. Es gibt zwar gerade zu Beginn und Ende der Kampagne einige sehr schöne Umgebungen mit zauberhafter Lichtstimmung zu bestaunen. Zwischen drin erwarten euch aber auch viele eintönige Lagerhäuser und schwach texturierte Innenräume von der Stange. In Bewegung macht das Spiel dennoch zuweilen einen schicken Eindruck, was vor allem an den zahlreichen Explosionen, dem spritzenden Blut und den vor der Kamera herumwirbelnden Körperteilen liegt: Im Kampf ist jede Menge los. Für die gebotene Optik lief Shadow Warrior auf unseren Testrechnern übrigens nicht immer zufriedenstellend: Bei sehr großen Gegneransammlungen kam es zuweilen zu drastischen Leistungseinbrüchen.

Wen interessiert schon die Story?

Die in gezeichneten Zwischensequenzen erzählte Hintergrundgeschichte driftet ins Melodramatische ab und nimmt sich viel zu ernst. Quelle: PC Games Die in gezeichneten Zwischensequenzen erzählte Hintergrundgeschichte driftet ins Melodramatische ab und nimmt sich viel zu ernst. Die Geschichte von Shadow Warrior orientiert sich grob am Original, nimmt sich aber einige Freiheiten. Sie ist jedoch ohnehin nebensächlich: Lo Wang befindet sich auf der Suche nach drei Teilen eines magischen Schwertes und kooperiert dabei mit einem Dämonengeist, der außer vor Sarkasmus triefenden Kommentaren nichts zum Spielgefühl beiträgt. Das (rein englische) Palaver zwischen den beiden Charakteren ist für ein paar Lacher gut, etwa wenn Wang nach der Invasion der Dämonen in seine geheime Waffenkammer zurückkehrt, die verdächtig an die Batcave aus den Batman-Comics erinnert. Dazu findet ihr an allen Ecken Glückskekse, die mehr oder weniger humorvolle Verballhornungen chinesischer Leitsprüche enthalten.
Widersacher erscheinen aus dem Nichts in den Kampfarenen. Die Tür zum nächsten Levelabschnitt öffnet sich erst nach dem Ableben des letzten Gegners. Quelle: PC Games Widersacher erscheinen aus dem Nichts in den Kampfarenen. Die Tür zum nächsten Levelabschnitt öffnet sich erst nach dem Ableben des letzten Gegners. Der Humor ist durchgehend primitiv, meistens drehen sich die Witzchen darum, dass des Helden Name Wang im Englischen ein Synonym für Penis ist. Im krassen Gegensatz zu solchen Frivolitäten und dem auf Spielspaß getrimmten Gameplay steht die Hintergrundgeschichte, die nach dem kuriosen Anfang zunehmend ins Melodramatische abdriftet und sich viel zu ernst nimmt. In gezeichneten Zwischensequenzen erfahrt ihr von dem Beziehungsgeflecht zwischen uralten Wesen aus einer anderen Welt, die mit dem gesuchten magischen Schwert verbunden sind. Dabei bleibt die Story aber stets belanglos und wenig mitreißend. Zum Glück lassen sich alle Zwischensequenzen überspringen, etwa wenn ihr nach Abschluss der Kampagne im New-Game-Plus-Modus mit allen aufgerüsteten Talenten einen neuen Durchgang auf einem höheren Schwierigkeitsgrad startet. Aufgrund der versteckten Extras und dem Drang, die Kämpfe mit der höchsten Kombo-Wertung abzuschließen, besitzt Shadow Warrior durchaus Wiederspielwert.

Rätsel haben Seltenheitswert und sind in wenigen Sekunden gelöst - wenn sie nicht gerade langwieriges Backtracking erfordern. Quelle: PC Games Rätsel haben Seltenheitswert und sind in wenigen Sekunden gelöst - wenn sie nicht gerade langwieriges Backtracking erfordern. Eindrucksvoll kommen die drei Bosskämpfe im Spiel daher: Im sogenannten Schattenland, einer von Dämonen bevölkerten Paralleldimension, nehmt ihr es mit haushohen Titanen auf. Der eigentliche Spielablauf in diesen Gefechten enttäuscht aber: Stets gilt es, auf glühende Stellen an der Rüstung der Monster zu schießen und dabei den vorhersehbaren Angriffen der Giganten auszuweichen. Das geht minutenlang so und lässt jegliche Dynamik vermissen, weil die Lebensbalken der Bosse mit jedem Treffer nur um wenige Millimeter schrumpfen. Aber das gehört wohl auch zum Retro-Spielgefühl, das Shadow Warrior so zelebriert: Früher war eben alles anders. Wenn auch vielleicht nicht immer besser.

Shadow Warrior enthält keinen Mehrspielermodus und ist über die offizielle Webseite, Steam oder Gog.com als Download erhältlich. Kostenpunkt: ca. 35 Euro.

Meinung

Wertung zu Shadow Warrior 2013 (PC)

Wertung:

7.0 /10
Pro & Contra
Brachiale Action mit hohem Chaos-FaktorVariantenreicher SchwertkampfBefriedigendes Treffer-FeedbackNützliche SpezialfähigkeitenMotivierende, dreiteilige CharakterentwicklungWiederspielwert durch New Game PlusEtliche versteckte Extras, Erkundung wird belohntSpürbares Old-School-Spielgefühl, das auf viele Aspekte moderner Shooter verzichtet (Selbstheilung, Wegpunkte, etc.)Frei konfigurierbare Steuerung, anpassbarer Blickwinkel (Fov)Freies Speichern samt QuicksavePrimitiver Humor (Geschmackssache)
Primitiver Humor (Geschmackssache)Spürbar gestrecktes Leveldesign mit vielen Längen und wenig AbwechslungHirnlos anstürmende GegnermassenZum Ende hin ermüdende Massenkämpfe aufgrund weniger FeindtypenGrafisch imposante, aber spielerisch zähe BosskämpfeBanale Hintergrundgeschichte, die sich gegen Ende viel zu ernst nimmtBis auf Katana und Dämonenkopf/-herz langweilige WaffenPerformance-Einbrüche trotz im Detail grober GrafikKeine deutsche Übersetzung

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    • Kommentare (28)

      Zur Diskussion im Forum
      • Von Moleny Mitglied
        Zitat von RedDragon20
        Warum werden die stupide heran strömenden Gegnermassen als Kritikpunkt angesehen? Serious Sam z.B. hat es nie anders gemacht und wollte auch nichts anderes tun. Shadow Warrior schlägt ganz offenbar in die gleiche Kerbe. Stupides Geballer ohne großen Sinn. :ugly:
        Naja, wenn man sich schon an der Entwicklung eines Retro-Shooters versucht, sollte man vielleicht auch auf die Vorgänger achten. Serious Sam mag zwar heute schon als Retro-Shooter gelten, aber Shadow Warrior gehörte noch zu den Shootern im Stil von Doom, Duke3D & Co., da wurden die Gegner noch sinnvoll im Level platziert und man lief nicht Minuten lang einsam durch die Gegend ohne Feindkontakt, um dann in einem Raum von einer Armee angegriffen zu werden. Sie haben einfach das Prinzip versaut. Die Entwickler wollten wohl unbedingt einen auf DMC aus der Ego-Perspektive machen.
      • Von Moleny Mitglied
        Zitat von RedDragon20
        Warum werden die stupide heran strömenden Gegnermassen als Kritikpunkt angesehen? Serious Sam z.B. hat es nie anders gemacht und wollte auch nichts anderes tun. Shadow Warrior schlägt ganz offenbar in die gleiche Kerbe. Stupides Geballer ohne großen Sinn. :ugly:
        Naja, wenn man sich schon an der Entwicklung eines Retro-Shooters versucht, sollte man vielleicht auch auf die Vorgänger achten. Serious Sam mag zwar heute schon als Retro-Shooter gelten, aber Shadow Warrior gehörte noch zu den Shootern im Stil von Doom, Duke3D & Co., da wurden die Gegner noch sinnvoll im Level platziert und man lief nicht Minuten lang einsam durch die Gegend ohne Feindkontakt, um dann in einem Raum von einer Armee angegriffen zu werden. Sie haben einfach das Prinzip versaut. Die Entwickler wollten wohl unbedingt einen auf DMC aus der Ego-Perspektive machen.
      • Von Kirk1701abcde Gelegenheitsspieler/in
        Rise of the Triad 2013 hat diese Fehler nicht
      • Von Kirk1701abcde Gelegenheitsspieler/in
        Das Spiel ist zwar Super hat aber ein haufen Grafikfehler alla Gothic 3 Götterdämmerung (keine Landschaft man fällt durch den Boden ist egal auf welche Grafik höhe man stellt) kann deshalb nicht weiterspielen
      • Von RedDragon20 Mitglied
        Warum werden die stupide heran strömenden Gegnermassen als Kritikpunkt angesehen? Serious Sam z.B. hat es nie anders gemacht und wollte auch nichts anderes tun. Shadow Warrior schlägt ganz offenbar in die gleiche Kerbe. Stupides Geballer ohne großen Sinn. :ugly:
      • Von Moleny Mitglied
        Zitat von Shadow_Man
        Vorher werd' ich mir noch einmal das Original anschauen, das hab ich mir kürzlich mal bei gog.com gekauft. :-)
        Gabs vor ca. 1 Woche auch noch im Humble Bundle zusammen mit dem Duke hab fürn Dollar zugeschlagen. Der alte perverse Drecksack Lo Wang ist einfach der Beste, kein Vergleich zum dem blöden Jungspund im Reboot.
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