Hex, Battle Isle und Civilization: Die Geschichte der Hexfeld-Spiele im Video-Special
Viele Strategiespiele bauen immer noch auf einer Art Spielbrett auf, auch wenn dieses mittlerweile virtuell gestaltet ist. Wir haben uns in einem Video mit Spielen beschäftigt, deren Oberfläche aus 6-seitigen Spielfeldern, sogenannten Hexagonen, besteht und somit viele taktische Möglichkeiten bietet. Das Video mit vielen interessanten Informationen und Fakten findet ihr in dieser News.
Strategiespiele mit 6-seitigen Spielfeldern bieten taktisch deutlich mehr Möglichkeiten als Vertreter mit nur 4-seitigen Spielfeldern. Klar, dass es entsprechend viele Rundenstrategie-Titel gibt, die sich diesem Spielfeldprinzip bedienen. In unserem Video-Special haben wir die Geschichte entsprechender Titel ein wenig recherchiert und interessante Fakten herausgefunden. In einer Übersicht zeigen wir euch alles, was mit Hexfeldern zu tun hat. Von den ersten Brettspielen, wie zum Beispiel dem 1952 erschienenen "Hex", über Fernsehshows, wie die Rate-Show Super Grips, bis hin zu aktuellen Videospielen.
Bei letzteren erschien das erste Hexfeld-Spiel bereits 1989 und trug den Namen Nectaris. Von damals bis heute war es ein weiter Weg und so gibt es auch heute immer noch bekannte Titel mit einem Hexfeld. Eines der bekanntesten Beispiele ist das rundenbasierte Strategiespiel Civilization 5. Nächstes Jahr erwartet uns mit Age of Wonders 3 ein weiterer moderner Titel mit Hexfeld-Optik. Genauere Informationen und das vollständige, interessante Video-Special seht ihr unterhalb dieser News.

Schach ist hingegen ein schlechtes Beispiel, weil nur 2 Figuren alle 8 Richtungen ausreizen können.
Außerdem: Wären diese Rechtecke dann nicht in Wirklichkeit Octofelder? Schließlich gibts auch Spiele mit Rechteck- Optik wo man nur 4 in Richtungen darf bzw. das Schräglaufen mit doppeltem Bewegungspunkteabzug geahndet wird.
Ich bin bei Strategietiteln aber trotzdem eher Anhänger von Hexfeldern.
Einmal, weil der Bewegungsradius besser abgebildet wird. Bei Civilisation- Spielen habe ich immer schräg erforscht weil man so viel schneller die Welt aufdecken konnte.
Und dann auch, weil sich damit Landschaften weit natürlicher darstellen lassen - man vergleiche einfach die Maps vom Civ1 mit denen von BI1 um einen Vergleich zu haben.
Letzteres hat sich leider trotz aktueller 3D- Engines noch nicht erübrigt. Wenn ich sehe, wie selbst in auktuellen Strategie- Titeln (Anno, Sims...) die Häuser in Reih und Glied nebeneinaderstehen, finde ich das alles mögliche, aber weder schön noch realistisch.
Daß Halma nicht mit Hexfeldern arbeitet ist eine reine Design- Entscheidung.
Das Spiel wurde halt angelehnt an frühere Brettspiele wie Mühle mit Punkten und Zuglinien gezeichnet. Aber die 6 Zugrichtungen ist es machen es trotzdem zu einem Hexfeld- Spiel. Und dazu kommt dann noch das rieisige Hexfeld in der Mitte.
Oder Gegenprobe: Du kannst ja mal testweise das Spielfeld neu zeichnen in Hex- Optik und schauen ob das Regelwerk immer noch greift.
Aber nach wenigen Partien wollte gegen mich keiner mehr spielen. Nicht weil ich so gut war, denen war einfach die Partiezeit zu lang ;)
ist vielleicht nectaris gemeint?
In jeder Brettspielsammlung unserer Kindheit lag ein Spiel mit so einem komischen bunten Stern bei. Ja genau: Halma.
Und auch wenn hier noch die charakteristischen Wabenfelder fehlten hat jedes Feld auf dem Stern 6 benachbarte Felder mit entsprechender taktischer Tiefe. Und da Halma bereits 18hundergehzufuß erfunden wurde hätte es entsprechend eine Erwähnung in Eurem Filmchen verdient.
Naja, es geht hier aber speziell um Felder, die selbst auch hexagonal sind und bei denen man über die "Seiten" des Feldes zieht/angreift - bei Halma sind zwar auch 6 "Richtungen" vorhanden rund um die Spielfigur herum, aber es ist nicht das klassische Feld in hex-Form. Ich denke nicht, dass das also mit mangelnder Recherche zu tun hat, sondern dass man das bewusst nicht als Hex-Feld-Spiel mit aufnimmt.
@Topic: ich hab Battle Isle damals geliebt, auch 1vs1 am Splitscreen gegen einen Kumpel am Amiga :D