Verdun: Early-Access-Version gespielt - Ist da noch was zu retten?
Die Verdun-Beta ist bereits im April gestartet, nun ist eine Early-Access-Version über Steam erhältlich. Wir sagen euch, ob man sich jetzt schon zu den virtuellen Schützengräben des Ersten Weltkrieges begeben sollte.
Online-Shooter gibt es wie Sand am Meer,doch nach einem Ballerspiel mit Pickelhauben und Bajonetten darf man lange suchen. Nun konnten wir uns mit der Early-Access-Version von Verdun in die berühmten Schlachtfelder der Jahre 1914-1918 werfen und sind gelinde gesagt mehr als enttäuscht - und das, obwohl die frühe Version günstige 12,99 Euro kostet. Der Grund sind nicht nur die wenigen Karten (insgesamt zurzeit drei Stück) oder der kleine Umfang insgesamt, sondern deutlich schwerwiegendere Probleme.
Verdun soll bereits im November die Spieler auf insgesamt acht Karten in die blutigen Schlachtfelder der West- und Ostfront werfen. Doch bis der Online-Ego-Shooter nur ein wenig Spaß macht, müsste das kleine Team von nur drei Entwicklern noch viel Arbeit in das Projekt investieren. Die aus Squadkampf basierten Gefechte mit meist rund 20 Spielern bieten in der Early-Access-Version kaum Abwechslung, die Grafik wirkt mehr als trist, die Spawn-Punkte wiederholen sich und obendrein sind die Mehrspieler-Server ganz schön leer. Nach positiven Seiten des Spiels darf man folglich lange suchen und deshalb raten wir noch dringend vom Kauf ab.
Natürlich hoffen wir, dass die Entwickler noch das Spiel irgendwie retten können. Wir wagen es aber zu bezweifeln, dass aus Verdun noch die Klasse von einem Online-Shooter wie Day of Defeat: Source erreichen wird. In unserem Anspiel-Video könnt ihr euch selbst einen Eindruck über den Online-Shooter machen.

Also ich dann aber das erste Video gesehen habe, wusste ich bescheid.
Die Frage ist halt echt ob man sich da nicht verspekuliert hat und wie viel da noch geht