Schwarze Liste: Diese Spiele waren mal böse

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Heute mag man es kaum glauben, aber fast schon harmlose Spiele waren früher mal verboten oder Gegenstand großer gesellschaftlicher Empörung. Politiker haben sich über den abscheulichen Inhalt aufgeregt und haben schon das Ende der Zivilisation vorhergesagt - von wegen früher war alles besser!

Spiele wie die Sims findet heute keiner mehr schlimm. Eltern würden es vielleicht sogar lieber sehen, wenn das ihre Kleinen statt Ego-Shootern mal spielen würden. Bei den Sims wurde vor allem die "Nacktheit" beim Duschen und die Kontrolle über andere Menschen kritisiert. Empörung über sexualisierte Inhalte gab es auch bei Lara Croft, dabei war sie ohne Mod sogar immer bedeckt. Das Problem hat sich ja jetzt zumindest verflüchtigt. Handfesten politischen Streit gab es mal um Tetris, das beliebte Puzzlespiel aus der UdssR. Dort wurde das Spiel nicht genehmigt, dafür wurde es in Amerika und Japan ein Riesenhit. Glücklich waren die sowjetischen Behörden darüber nicht und es gab ein kleines Gerangel.

Über Geschmack lässt sie ja bekanntlich streiten, über manche Spiele nicht - sie wurden indiziert. Das deutsche Jugendschutzrecht gilt als eines der strengsten der Welt und sackte vor 2000 eine ganze Menge Spiele ein, so etwa River Raid, ein Flugzeugshooter, der Spieler angeblich zu unmoralischen Wesen mit einer paramilitärischen Ausbildung machte. Damals gab es noch keine verbindlichen Richtlinien, nach denen geurteilt wurde, also war man besonders hart. Schauen wir uns mal an, welche Spiele früher mal die Gemüter bewegt haben!

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    • Kommentare (69)

      Zur Diskussion im Forum
      • Von LordCrash Mitglied
        Zitat von Monalye
        Wirklich krass, ich hab' 3 Jahre lang in einem Kino als Filmvorführerin gearbeitet, da war Kisten schleppen angesagt.
        Ein normallanger Film hatte etwa 5-6 Akte, die musste ich alle vor der ersten Vorführung zusammenkleben, sodass aus 5 Rollen nur noch 2 Rollen wurden. Dabei war immer total aufzupassen, das man nicht irrtümlich ans Ende von Akt1 das Ende von Akt2 klebt, vor der ersten Vorführung musste man hoffen, das der Vorgänger alles zurückgespult hatte.

        Wenn alles geklebt war, wurde der Film in die Vorführmaschinen eingefädelt wie ein Faden in die Nähmaschine. Wenn man das nicht ganz genau machte, funktionierte gar nichts mehr... bestenfalls entwickelte nur die Tonspur ein Eigenleben.

        Da man 2 Rollen hatte, musste man am Ende der 1. Rolle punktgenau auf die 2. Maschine mit der 2. Rolle schalten, was immer wieder mal zu unbeabsichtigen Pausen geführt hat. Entweder hat man das Ende der 1. Rolle "verschlafen", weil es grad im TV so spannend war, oder schlimmstenfalls war die 2. Rolle nicht zurückgespult :D

        Ich hatte den Job damals zu Titanic-Zeiten, der Film war so lange, das ich sogar 4 Rollen hatte und 3 x umschalten musste, 3 x Herzklopfen, das nicht alles still steht.

        Wahnsinn, wie sich die Zeiten geändert haben, ich glaub die Filmvorführer von heute kennen diese Maschinen gar nicht mehr und haben noch nie einen Film geschnitten und geklebt :D

        Analog ist in den modernen Multiliexkinos schon lange nichts mehr. Und selbst die kleinen Independent und Art-Kinos sind mehrheitlich auf volle Digitalausstattung umgestiegen. ;-)
      • Von LordCrash Mitglied
        Zitat von Monalye
        Wirklich krass, ich hab' 3 Jahre lang in einem Kino als Filmvorführerin gearbeitet, da war Kisten schleppen angesagt.
        Ein normallanger Film hatte etwa 5-6 Akte, die musste ich alle vor der ersten Vorführung zusammenkleben, sodass aus 5 Rollen nur noch 2 Rollen wurden. Dabei war immer total aufzupassen, das man nicht irrtümlich ans Ende von Akt1 das Ende von Akt2 klebt, vor der ersten Vorführung musste man hoffen, das der Vorgänger alles zurückgespult hatte.

        Wenn alles geklebt war, wurde der Film in die Vorführmaschinen eingefädelt wie ein Faden in die Nähmaschine. Wenn man das nicht ganz genau machte, funktionierte gar nichts mehr... bestenfalls entwickelte nur die Tonspur ein Eigenleben.

        Da man 2 Rollen hatte, musste man am Ende der 1. Rolle punktgenau auf die 2. Maschine mit der 2. Rolle schalten, was immer wieder mal zu unbeabsichtigen Pausen geführt hat. Entweder hat man das Ende der 1. Rolle "verschlafen", weil es grad im TV so spannend war, oder schlimmstenfalls war die 2. Rolle nicht zurückgespult :D

        Ich hatte den Job damals zu Titanic-Zeiten, der Film war so lange, das ich sogar 4 Rollen hatte und 3 x umschalten musste, 3 x Herzklopfen, das nicht alles still steht.

        Wahnsinn, wie sich die Zeiten geändert haben, ich glaub die Filmvorführer von heute kennen diese Maschinen gar nicht mehr und haben noch nie einen Film geschnitten und geklebt :D

        Analog ist in den modernen Multiliexkinos schon lange nichts mehr. Und selbst die kleinen Independent und Art-Kinos sind mehrheitlich auf volle Digitalausstattung umgestiegen. ;-)
      • Von Datamind Mitglied
        Zitat von Monalye
        Wirklich krass, ich hab' 3 Jahre lang in einem Kino als Filmvorführerin gearbeitet, da war Kisten schleppen angesagt.
        Ein normallanger Film hatte etwa 5-6 Akte, die musste ich alle vor der ersten Vorführung zusammenkleben, sodass aus 5 Rollen nur noch 2 Rollen wurden. Dabei war immer total aufzupassen, das man nicht irrtümlich ans Ende von Akt1 das Ende von Akt2 klebt, vor der ersten Vorführung musste man hoffen, das der Vorgänger alles zurückgespult hatte.

        Wenn alles geklebt war, wurde der Film in die Vorführmaschinen eingefädelt wie ein Faden in die Nähmaschine. Wenn man das nicht ganz genau machte, funktionierte gar nichts mehr... bestenfalls entwickelte nur die Tonspur ein Eigenleben.

        Da man 2 Rollen hatte, musste man am Ende der 1. Rolle punktgenau auf die 2. Maschine mit der 2. Rolle schalten, was immer wieder mal zu unbeabsichtigen Pausen geführt hat. Entweder hat man das Ende der 1. Rolle "verschlafen", weil es grad im TV so spannend war, oder schlimmstenfalls war die 2. Rolle nicht zurückgespult :D

        Ich hatte den Job damals zu Titanic-Zeiten, der Film war so lange, das ich sogar 4 Rollen hatte und 3 x umschalten musste, 3 x Herzklopfen, das nicht alles still steht.

        Wahnsinn, wie sich die Zeiten geändert haben, ich glaub die Filmvorführer von heute kennen diese Maschinen gar nicht mehr und haben noch nie einen Film geschnitten und geklebt :D

        Boaahhh Hammer, hätte ja garnicht gedacht das in dem kleinen Büdchen da oben so viel abgeht. Das ist ein interessanter Einblick. Da sollte man sich besser gut halten mit dem Vorgänger/Kollegen. Schlafen geht dann ja auch nicht, sobald die Rolle durchgelaufen ist wird man ja ehh nur geweckt und dann hat man richtig Stress.

        Was ist denn wenn die Rolle auf einmal nen Abgang macht oder irreparabel ist. Hatte ihr da wenigstens Ersatz :-) falls gar nichts mehr hilft, Licht ausschalten und abhauen. Bis die Kinobesucher merken das hier keine Special Effekte mehr kommen, ist man ausm Kino raus. *jokingly*
      • Von Monalye Spiele-Kenner/in
        Zitat von Mothman
        Wobei ich glaube die Zeit wird auch noch kommen, wo selbst Kinofilme gestreamt werden. :-D

        Zitat von Enisra
        Das gibts doch schon das in Kinos viele Filme nicht mehr angeliefert werden sondern über´s Internet kommen, was halt grade für so´n Eselkino interesant ist
        Wirklich krass, ich hab' 3 Jahre lang in einem Kino als Filmvorführerin gearbeitet, da war Kisten schleppen angesagt.
        Ein normallanger Film hatte etwa 5-6 Akte, die musste ich alle vor der ersten Vorführung zusammenkleben, sodass aus 5 Rollen nur noch 2 Rollen wurden. Dabei war immer total aufzupassen, das man nicht irrtümlich ans Ende von Akt1 das Ende von Akt2 klebt, vor der ersten Vorführung musste man hoffen, das der Vorgänger alles zurückgespult hatte.

        Wenn alles geklebt war, wurde der Film in die Vorführmaschinen eingefädelt wie ein Faden in die Nähmaschine. Wenn man das nicht ganz genau machte, funktionierte gar nichts mehr... bestenfalls entwickelte nur die Tonspur ein Eigenleben.

        Da man 2 Rollen hatte, musste man am Ende der 1. Rolle punktgenau auf die 2. Maschine mit der 2. Rolle schalten, was immer wieder mal zu unbeabsichtigen Pausen geführt hat. Entweder hat man das Ende der 1. Rolle "verschlafen", weil es grad im TV so spannend war, oder schlimmstenfalls war die 2. Rolle nicht zurückgespult :D

        Ich hatte den Job damals zu Titanic-Zeiten, der Film war so lange, das ich sogar 4 Rollen hatte und 3 x umschalten musste, 3 x Herzklopfen, das nicht alles still steht.

        Wahnsinn, wie sich die Zeiten geändert haben, ich glaub die Filmvorführer von heute kennen diese Maschinen gar nicht mehr und haben noch nie einen Film geschnitten und geklebt :D
      • Von Datamind Mitglied
        Ja ja, die schwarze Liste und die schwarzen Spiele die drauf stehen... Was ein Zufall, meine SNES Catridge (PAL) von dem Spiel Killer Instinct war wirklich schwarz. Damals, als man noch per Telefon schnell beim Import Shop anrufen konnte und sich ohne Stress eine Version bestellt hat, die nicht für unser Land gedacht war. Dann dieser Rückschritt... Heute noch legal möglich eine US Version von einem Spiel in DE zu kaufen geschweige den zu spielen?

        BTW: Habe Killer Instinct damals auf dem Schulhof (Schwarzmarkt) gegen 3! Top Spiele eingetauscht. Mein Kumpel hat für das erste Mortal Kombat was er aus Belgien mitgebracht hat auch 2-3 Spiele bekommen. War AFAIK nur inn der Spielhalle bekannt, bei heranwachsenden Jugendlichen können solche Spiele dann schonmal zu ergüssen führen. Sollen die anderen sich drum prügeln, ich hatte 3 neue Top Games und weniger Stress ^^
      • Von Enisra Mitglied
        Zitat von Mothman
        Ok, hab ich mir fast gedacht, dass die Technik meine Vorstellungskraft schon wieder überholt hat. :-D :-B

        du bist halt nur ein Durchschnittskunde dem man alten Käs immer noch als Neuheit verkaufen kann :-B :-P
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