Diablo 3 im Test für PS3: Erstklassiges Hack and Slay mit Schönheitsfehlern
Diablo 3 im Test für PS3: Der Höllenfürst erobert endlich auch die Konsolen-Königreiche! Für unseren ausführlichen Test haben wir es mit ganzen Armeen widerlicher Monster aufgenommen. Wie gut die PS3-Version des Hack and Slays geworden ist, lest ihr in unserem Test zu Diablo 3.
Test zu Diablo 3 für PS3: Zwei Mal durften wir Diablo 3 nach der Ankündigung für Konsolen im Februar 2013 spielen. Sowohl auf der Pax East in Boston als auch auf der E3 in Los Angeles machte das Action-Rollenspiel von Kulthersteller Blizzard einen sehr guten Eindruck. Kein Wunder, schließlich basierte die damals gezeigte Fassung doch auf dem bereits im Mai 2012 erschienen PC-Pendant. Eine Sache ließ sich im Rahmen der Anspielmöglichkeiten jedoch nicht ermitteln. Und zwar, wie gut die Spielbalance bei diesem äußerst umfangreichen Titel gelungen ist.
Warum ist das so ein großes Thema? Weil Blizzard für die Konsolenvarianten eines der wichtigsten Features des PC-Spiels gestrichen hatte: das Auktionshaus, bei dem man für reale Kohle und Spielgeld Ausrüstungsgegenstände kaufen und verkaufen konnte. Darauf kommen wir später zurück, zuerst einmal erklären wir euch (für den Fall, dass ihr die PC-Version nicht kennt), was Diablo 3 ist, wie es sich spielt und welche weiteren Unterschiede es zur Ursprungsfassung gibt.
Riesiger Spielumfang
Quelle: PC Games
Basis: In jedem Akt gibt es ein Lager, in dem ihr vor Angriffen sicher seid. Dort könnt ihr auch auf eure Schatztruhe zugreifen und mit Händlern und Handwerkern interagieren.
Diablo 3 ist ein Hack&Slay-RPG, bei dem ihr euch zu Beginn einen von fünf Helden aussucht. Zur Wahl stehen Mönch, Barbar (beides Nahkämpfer) und drei Fernkampfklassen (Dämonenjäger, Zauberer und Hexendoktor). Jede Spielfigur verfügt über ein Hauptattribut (Intelligenz, Stärke oder Geschicklichkeit), das es im Verlauf des Abenteuers durch Ausrüstungsgegenstände zu steigern gilt. Vitalität ist für alle Klassen wichtig und bestimmt, über wie viele Trefferpunkte man verfügt. Ein hoher Rüstungswert hilft eurem Helden dabei, Schaden zu absorbieren.
Anders als bei vielen anderen Rollenspielen legt man bei einem Stufenaufstieg nicht selbst fest, welche Werte gesteigert werden sollen. Dies passiert automatisch – ebenso wie das Erlernen neuer Zauber und Fähigkeiten. So bekommt man von 1 bis 60 stets etwas Neues geboten. Dies lädt dazu ein mit den verschiedenen Fertigkeiten zu experimentieren, bis man eine Skillung (Auswahl aus sechs Fähigkeiten) gefunden hat, die einem zusagt. Ebenfalls cool: Man lernt nicht nur neue Zauber, man erhält auch pro Zauber im Laufe des Spiels sechs Runen, die die jeweilige Fähigkeit und ihre Funktion verändern. Dadurch ergeben sich viele Millionen Möglichkeiten, den eigenen Helden individuell zu skillen. Sehr motivierend und richtig gut gelungen.
Verbesserungswürdiges HUD
Quelle: PC Games
Gut, aber nicht perfekt: Das Benutzer-Interface wurde für die PS3 komplett umgebaut und ist etwas umständlicher als im PC-Pendant.
Nicht so perfekt gelungen ist die Benutzeroberfläche auf dem eigentlichen Spielbildschirm. Hier werden in einer Ecke des Screens alle ausgewählten Fähigkeiten, die Controllerbelegung, die Macht-Ressource der jeweiligen Klasse (wird benötigt, um bestimmte Zauber zu wirken), die Gesundheitsleiste und der momentane Stand der Erfahrungspunkte auf der aktuellen Heldenstufe angezeigt. Während in der PC-Fassung Leben und Macht jeweils mit einer großen Kugel (gefüllt mit Flüssigkeit) dargestellt werden, ist dies im Konsolenpendant nur die Macht-Ressource. Die Lebensanzeige haben die Entwickler in eine recht kleine Leiste verbannt. Ebenfalls unglücklich: Ob eine Fähigkeit mit einer bestimmten Abklingzeit aktuell verfügbar ist, kann man nur ganz schlecht erkennen, weil die jeweiligen Symbole ziemlich klein sind.
Gerade in höheren Schwierigkeitsgraden ist dies tödlich. Warum macht Blizzard so etwas? Weil die Konsolenfassung über einen Mehrspielermodus für bis zu vier Recken verfügt und dieser ohne Splitscreen-Darstellung funktioniert. Ein sinnvolles Feature – zumindest in den ersten Spielstunden – ist der direkte Itemvergleich beim Aufnehmen von Gegenständen. Bis zu drei farbige Pfeile, die nach oben oder unten zeigen, geben an, ob ein gefundenes Ausrüstungsteil für euch eine Verbesserung darstellt. Auf höheren Schwierigkeitsstufen ist dieses Feature nicht mehr ganz so sinnvoll. Hier kommt es auch darauf ein, was ein Item abseits von Schaden, Rüstung und Leben noch zu bieten hat.

Wie gesagt, kann natürlich auch extremes Pech sein.
Kann ich mir irgendwie nicht ganz vorstellen, dass du in ~400h keine 6-7 Legendaries gefunden haben sollst.
Ich hab noch keine 300 Stunden auf meinem Account, hab aber schon ziemlich viele Legendaries und einige Setitems gefunden.
Entweder du hast extremst extremes Pech oder du übertreibst.
1. Es macht weit mehr Spaß als auf dem PC. Couchmode ist einfach toll für ein Spiel dieser Art.
2. Bisher maximal zu 2t an einem Fernseher gespielt. Macht sehr viel Spaß! Wir hatten leider nur 2 Controller da.
3. Ich hab glaub schon 6-7 Legendary Items bekommen. Soviel hatte ich in den ganzen Stunden auf dem PC nicht bekommen. (über den Daumen warens 400h am PC. Vor ca. 2-3 Monaten das letzte mal gespielt)
4. Es sieht gut aus. Aber man merkt schon deutliche Unterschiede zum PC.
5. Kein AH. Top Top Top.
6. Offline. Top Top Top....
7. Ausweichrolle. Top Top Top....
8. Gamepad Steuerung. Ich finde es Welten besser als mit der Maus..... Top Top Top
Ändert nichts an der Tatsache, dass sich H&S Spiele sowohl sehr gut mit T/M als auch mit Gamepad steuern lassen ;)
Wie jeder spielt, bleibt eh jedem selbst überlassen - nur finde ich so Aussagen, wie die vom Schlechtmacher teilweise halt einfach lächerlich ... vor allem, wenn man es offensichtlich noch nie versucht hat und somit auch nicht beurteilen kann
Aber hat ja jeder seine eigenen Ansichten diesbezüglich ;)