Sadistische Entwickler: Diese Spiele arbeiten gegen euch
Spielen lässt uns in andere Welten eintauchen, lässt uns den Alltag vergessen... Manche scheinen sich aber nur Mühe zu geben, genau das zu verhindern. Dumme Kameraführung, frustrierende Kampfsysteme oder schlecht funktionierende Spielmechaniken führen dazu, dass wir anstatt des Bossgegners lieber die Entwickler verkloppen würden. Hier die Liste der sadistischsten Spiele!
Spiele sind Freizeit, Entspannung und sollen uns Erfolgserlebnisse verschaffen, so weit, so klar. Manchen Studios sollte man das auch mal mitteilen. Zum Beispiel, dass Kameras dazu da sind, um sich zurecht zu finden und nicht, um den Schwierigkeitsgrad zu erhöhen, weil sie immer stecken bleiben. Oder, dass NSC-Begleiter einen unterstützen und nicht suizidgefährdet ohne Waffen in Gegnergruppen laufen. In diesen Momenten fragen wir uns, wie das wohl in der Entwicklung aussah.
Sitzt man wirklich beim Meeting am Tisch und sagt "Taktische Kämpfe sind von Gestern, wir spawnen einfach unglaublich viele, riesige Viecher!" und jemand schreit "Super Idee, und die Spawnen dann wiederum alle 3 Sekunden kleine Viecher, die den Spieler lähmen!" und das Marketing fügt hinzu: "Dann verdecken sie auch gleich die Spielfigur, das bringt zusätzlichen Rätselspaß!" und dann stehen alle auf und essen ruhig eine Pizza, während sie glauben, das Spiel des Jahrtausends erschaffen zu haben. Ähm...nein...
Wir verstehen es ja, Spiele entwickeln ist kein Kindergeburtstag, aber zumindest Bug-verseuchte Spiele, bei denen man mehr Geschick auf Cheaten und Patchen verwendet, als auf wirkliches zocken, sind nicht mehr lustig. Es sei denn man bezeichnet Gegner, die in Wänden stecken oder Türen, die sich aufgrund fehlender Interaktion nie öffnen lassen als "lustig". Über welche Spiele dieser Art wir uns hier in der Redaktion schon länger aufregen, zeigen wir euch in diesem Special.

AH!!!! Wegen Leuten wie DIR gibt es Entwicklungen wie das Wiederherstellen des Charakters im Hardcore-Modus der Konsolenversion von Diablo 3 ... *duck*renn* :-B
Sowas findet man in Sport-, Action-, Jump'n Run oder anderen Genren immer wieder. An solchen Stellen habe ich immer das Gefühl, dass dort nicht das Geschick des Spielers, sondern viel mehr seine Frustgrenze getestet wird... :-B
Das letzte Spiel, das mir eine solche Stelle immer wieder vorgespult hat und an dem ich mir fast einen abgebissen habe, war "Alan Wake" (in der ich ohne Munition durch den Wald tapsen musste, während mir die Schattenwesen im Nacken saßen... Dabei musste ich eine ganz strenge Route einhalten, sonst bekam ich schnell was auf die Rübe, und "Game Over")... Abgesehen davon war es aber top.
Shadow sprach z.B. von Prince of Persia, ich weiß noch das ein guter Kumpel nur einen s/w Monitor hatte und damit die Farbe der Tränke nicht unterscheiden konnte. Gifttrank, Heiltrank ... alles gleich.
D.h. er hat damals einfach alle Tränke auswendig gelernt! :ugly: :-D
Selbst heute weiß er noch ungefähr, welche Tränke was genau sind!
Mir haben schwierige Spiele damals auch keine Probleme bereitet, z.B. das besagte Ducktales hab ich durchgespielt. Aber heute? Ich hab beim Remastered schon öfters das Gamepad entnervt zur Seite gelegt, weil ich gestorben bin und dann wieder im Hauptmenü war! :ugly: ;-)