Ungenügende Umsetzung - Diese PC-Portierungen hätten sauberer sein müssen [Update mit Leser-Vorschlägen]
Hin und wieder kommt es vor, dass Entwickler sich - aus für PC-Spieler meist unerfindlichen Gründen - dafür entscheiden, die Konsolen als sogenannte Lead-Plattform zu nutzen und das Spiel im Anschluss für die Heimrechner zu portieren. Dabei geht nicht immer alles glatt und so sehen wir neben Radialmenüs auch häufig andere Konsolen-spezifische Spuren und ärgerliche Nebeneffekte. Zehn von Konsolen portierte Spiele, die den Anforderungen der PC-Spieler nicht gerecht wurden, zeigen wir euch in diesem Special. Jetzt mit Leservorschlägen.
Update: Mäßige bis schlechte PC-Portierungen gibt es immer wieder. Das wissen auch unsere Leser, die uns erfreulicherweise noch ein paar weitere Titel nennen konnten, die einen Platz in unserer Liste der ungenügenden Umsetzungen verdient haben. Die Einsendungen unserer Leser findet ihr wie gewohnt zu Beginn der Bilderstecke unter dem Artikel.
Original: Wann immer bei der Ankündigung eines Spiels das Wort Portierung fällt oder die Umsetzung eines Titels für eine andere Plattform lange auf sich warten lässt, ist Vorsicht geboten. Dies gilt natürlich in alle Richtungen, ob ein Titel seinen Weg von der Konsole auf die Heimrechner findet oder andersherum. Nicht selten kommt es vor, dass bei der Umsetzung unerwünschte Nebeneffekte auftreten. Inbesondere die Portierung eines Konsolen-Titels auf den PC ist oftmals eine heikle Sache. Muss das Spiel am Ende doch den Qualitätsansprüchen der PC-Spieler genügen.
Eine der umstrittensten Konsolen-Umsetzungen der jüngsten Vergangenheit ist sicherlich das Hardcore-Rollenspiel Dark Souls von Entwickler From Software, die jedoch in erster Linie auf den Konsolen zuhause sind. Erst nach einer groß angelegten Fan-Kampagne erschien der Titel auch für den PC. Obwohl sich PC-Spieler eigentlich freuen dürfen, überhaupt in den Genuss von Dark Souls zu kommen, wurde das Spiel den Anforderungen vieler Spieler nicht gerecht. Diese strikte Umsetzung war auf eine Auflösung von 1280x720 Pixel und eine Framerate von 30 Bildern pro Sekunde begrenzt und ließ sich nur mit Controller ordentlich steuern, da die Entwickler eine ordnungsgemäße Anpassung an Maus und Tastatur versäumten. Abhilfe schufen da in erster Linie diverse Community-Patches.
Viel dramatischer jedoch war die Umsetzung von Rockstars Open-World-Hit Grand Theft Auto IV, das mit einem halben Jahr Verspätung auf vielen Spiele-Rechnern nicht ordnungsgemäß lief. Die zusätzlich installierten Dienste, darunter auch der Rockstar Social Club sowie diverse Kopierschutz-Mechanismen fraßen übermäßig viele Ressourcen und verursachten technische Probleme. Besitzer von ATI-Grafikkarten klagten indes über ungenügende Performance, bei einigen ließ sich das Spiel gar nicht erst starten oder stürzte regelmäßig ab. Die Probleme waren zahlreich und schwerwiegend. Doch sind solche Umsetzungen leider keine Einzelfälle. Zehn solcher unsauberen PC-Portierungen haben wir in der nachfolgenden Bilderstrecke für euch gesammelt.

Anders kann ich die Kunden nicht bezeichnen, die sich diese Spiele kritiklos kaufen und Publisher wie Activision sich totlachen, mit welchem "geringen" Aufwand sie dem Käufer jedes Jahr ein neues COD 1.2. 1.3, 1.4 auf die Nase drücken können, wo die Änderungen zum Vorgänger so geringfügig sind, daß andere Games so etwas in Patches oder maximal einen DLC packen aber nicht in ein Vollpreisspiel für 55 EUR.
Mich wundert die Kritiklosigkeit bei COD schon seit Jahren. Andere Spielereihen wären schon längst vom Markt wenn deren Games ähnlich "innovativ" wären.
was haben denn jetzt wieder irgendwelche konsolenkiddies damit zu tun? und was soll das überhaupt sein?
versuch vernünftig zu argumentieren oder eben gar nicht, wenn dir nix mehr einfällt.
Andere Spieleserien wären mit solcher Einstellung schon lange Baden gegangen. Bei COD funktioniert diese Methode aber komischerweise (noch). Naja wahrscheinlich wegen der Konsolenkiddies. Anders ist es nicht erklärbar.
Mal sehen wie sich der Nachfolger verkauft. Dann sieht man vielleicht einen Trend und ob der Kaufrückgang bei Ghosts nur auf die technischen Probleme zu schieben ist oder ob vielleicht doch langsam ein Umdenkprozeß von statten geht. Daß man bei Infinity auch durchaus Ideen haben kann zeigen ja der Hund und die Weltraumsequenz.