Unrealistisch, aber praktisch - Zehn wirklichkeitsfremde Dinge, die wir in Spielen tun
Es gibt Dinge, die gibt es nur in Videospielen und das ist auch gut so. Wenn wir aus dem Stand fünf Meter in die Luft springen, eine graziöse Rolle vollführen, um im Anschluss den Gegner zu Boden strecken, der dabei viele lustige Dinge fallen lässt, die wir in unsere unproportional großen Taschen stopfen, dann sind wir in unserem Element. Unrealistisch, aber praktisch - wir präsentieren euch zehn wirklichkeitsfremde Dinge, die wir in Games so tun.
Quälend langsam aber stetig bewegt sich der Uhrzeiger voran. Fast ist es soweit. Ein letzter, prüfender Blick bestätigt es: der Feierabend steht kurz bevor. Mit den Gedanken ist zu diesem Zeitpunkt der ein oder andere bereits im virtuellen Wunderland namens Videospiel. Welche Map zocken wir heute Abend? Mit welchem Helden stürze ich mich ins Gefecht? Heute mal Toplane oder doch lieber Jungle? Videospiele haben vor allem einen Anspruch und zwar zu unterhalten. Nachdem wir uns üblicherweise durch den drögen Alltag kämpfen, bieten sie all das, was wir in Realität so nie erleben. In der virtuellen Wildnis erwarten uns Freiheit, Abenteuer und jede Menge Action. Dass da nicht alles mit den Gesetzen der Physik zugeht, dürfte niemanden verwundern. Natürlich gibt es immer wieder Spiele, die einen hohen Grad an Realismus anpeilen und das teilweise mit fast schmerzhaft nerviger Genauigkeit. Grundsätzlich findet man jedoch in so ziemlich jedem Videospiel bestimmte Praktiken die einfach unrealistisch sind. Viele davon haben sich bereits so eingeschliffen, dass wir das überhaupt nicht bemerken. Im Gegenteil, wenn in anderen Games gewisse virtuelle Annehmlichkeiten fehlen, vermissen wir diese bitterlich.
Auch die eine oder andere unglaubwürdigen Gameplay-Mechanik ist so fest in das Fundament von bestimmten Videospielen und Genres gegossen, dass es schon fast an Blasphemie grenzt, diese in Frage zu stellen. In der Welt von FPS-Games ist ein Faustschlag oder ein Messer grundsätzlich zehnmal effektiver als die übliche Handfeuerwaffe. Da fliegt der Gegner sofort aus den Latschen, wenn wir ihm einen Tritt versetzen, aber das komplette Magazin unserer AK-47 scheint ihm Vergleich dazu wenig auszumachen. In unserer Bildergalerie findet ihr weitere Beispiele zu wirklichkeitsfremden Dingen, denen wir täglich in Videospielen begegnen. Wie seid ihr dazu eingestellt? Stört es euch wenn in Spielen nicht alles mit richtigen Dingen zugeht oder gehört die Prise Utopie doch dazu? Wie immer seid ihr herzlich eingeladen mit uns via Kommentarfunktion mitzudiskutieren und weitere Vorschläge zu liefern.

Bringt Horstus dem Vernichter - Name von Autor absichtlich verfremdet - vier Zhevrahufe.
Getötete, wohlgemerkt vierbeinige, Zhevras: 90
Erhaltene Hufe: 3
Anstatt die Magazinstange weg zu werfen, wird sie eingesteckt. (Was keine Stunden dauern, sondern in einer fließenden Bewegung möglich sind.) So bleiben die Patronen erhalten.
Bleibt das Magische Auffüllen des Magazins, als Unrealistisch aber Praktisch.
Ihr habt die Auto-Heilung ausgelassen, das bei Shootern inzwischen Standard ist.
Kurz irgendwo in Deckung bleiben und eben noch Tödlich Verletzt im nächsten Moment Fit für einen Marathon.
Ob nun 5, 6, 10 oder 15 Gegner im Nahkampf (Schwert oder ähnliches) sind alle kein Hindernis (AC). Wir sind ja eine rollende Kampfmaschine.
Was noch fehlt: Realistisches was wir nicht können bzw. realistisches was nicht eintritt:
-niedriger Holzzaun ist unüberwindlich
-klapprige Holztür ist stabiler als Fort Knox
-Gebiete sind in AC wie mit einem Vorhang versperrt
-schwimmen ist in vielen Spielen nicht möglich
-in einigen Spielen stirbt der Gegner und dessen Waffe verschwindet genauso unerklärlich wie der Gegner selber. D.h. keine Waffenübernahme vom Feind möglich.
-man findet die Waffe/Munition vom Feind und er hat nur noch 5 Schuß. Hätte man aber mit einem Angriff auf den Gegner weiter gewartet, hätte er geschossen bis zum St. Nimmerleinstag. Normalerweise hätte er sich nach 5 oder 10 Kugeln nicht mehr wehren können (außer im Nahkampf).