Missverstandene Videospiele - Diese Spiele litten unter falschen Anschuldigungen

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Special Anne Neukirchner - Autorin Als bevorzugte Quelle auf Google hinzufügen

"Die Ignoranz hasst aus Gewohnheit. ", so das Zitat eines deutschen Schriftstellers, welches leider viel zu wahr erscheint. Immer wieder glänzen Medien, Politiker und selbsternannte Experten mit ihrem Unwissen über das Massenmedium Videospiel. Stattdessen werden Titel angeprangert und müssen sich vorwerfen lassen Terrorristen-Simulationen oder schlichtweg rassistisch zu sein. In den seltensten Fällen treffen solche Anschuldigungen wirklich zu. Wir zeigen euch einige der missverstandenen Titel.

Bereits seit den frühsten Tagen von Pinball, gibt es irgendwo irgendwen, der gegen Videospiele zu Felde zieht und diese am liebsten von der Bildfläche verbannt sehen möchte. In der Vergangenheit haben Videospiele nicht den besten Ruf genossen und selbst heute, da sie sich zum Massenmedium und Kulturgut gemausert haben, sind die Vorurteile noch immer in vielen Köpfen vorherrschend. Die Liste der Anschuldigungen ist in Hinblick auf Games ist lang: Videospiele machen dumm, gewalttätig, sorgen für soziale Isolation und stellen generell eine sinnlose Zeitverschwendung dar. Die Debatten um sogenannte"Killerspiele" zeugen nach wie vor davon, dass Videospiele auch in unserem eigentlich so aufgeklärten Zeitalter als Sündenbock für Tragödien mit komplexen Hintergründen herhalten dürfen. Während man in den USA immer wieder gerne das Verbot solcher potentiell "hochgefährlichen" Titel diskutiert, muss man sich schließlich nicht mit der Kritik zu den Waffengesetzen auseinandersetzen. Die Waffenlobby freuts.

In Deutschland sieht die Lage, was das Verständnis von Videospielen gerade auf politischer Ebene betrifft, nicht unbedingt besser aus. Selbsternannte Experten sprechen von bestialischen Praktiken die in den Videospielen vermittelt werden und jedem frei zugänglich sind. Solche Aussagen zeichnen ein komplett falsches Bild von einem ganzen Unterhaltungsmedium. Polemik und Unwissen, Fehlinformationen und Verallgemeinerungen sowie reißerische Berichterstattung, sind die traurige Bilanz. In diesem Special widmen wir uns Videospielen die in der Vergangenheit bereits mit diversen, ungerechten Anschuldigungen zu kämpfen hatten. Allen voran das beliebte Enfant terrible: die Grand Theft Auto-Franchise.

Hinweis: Um die Bildunterschriften in voller Länge zu sehen, müsst ihr einfach nur den jeweiligen Screenshot anklicken.

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    • Kommentare (35)

      Zur Diskussion im Forum
      • Von RoTTeN1234 Mitglied
        Zitat von MisterSmith
        Sorry, ich bezog mich mit diesem Satz auf die genannten Bögen und Armbrüste. ;-)

        Wäre ja ein sehr viel geringerer Aufwand daran zu kommen und wenn es keinen Unterschied ausmachen würde, würden die Täter diese dann auch logischerweise bevorzugen.

        Alles klar ;)

        Zitat von Maiernator
        Nicht falsch verstehen ich bin auch gegen Waffenbesitz, aber oft werden solche Empörungswellen in der Bevölkerung genutzt um klammheimlich die Rechte der selbigen zu beschneiden. Dinge wie der patriot act und die daraus resultierende Spähaffäre sollten uns eine Lehre sein.
        Abedr ich schweife ab, Waffen erleichtern einen Amoklauf. Dennoch würde ein Verbot sie nicht verhindern.
        Natürlich nicht vollständig. Aber es würde sie doch immens erschweren. Ich will auch nicht, dass jetzt jeder Sportschütze seine kleinstkalibrige Druckluftwaffe abgeben soll, aber halbautomatische und auch Handfeuerwaffen, sowie Gewehre und zugehörige Munition haben in privaten Haushalten einfach nichts zu suchen. Wie ich bereits erwähnte, sind es diese, die das Verletzen und Töten anderer wesentlich vereinfachen, dazu wurden sie schließlich entwickelt.
        Ich kenne einen Jäger, der sehr sorgfältig mit seinem Jagdgewehr und mit seinen anderen Waffen umgeht (Bundeswehroffizier, Reservist). Er hat die Dinger idiotensicher (gut 100% sicher ist etwas von Menschenhand gemachtes nie) in einem Waffenschrank, dessen Schlüssel nur er hat. Und zusätzlich hat er seine Munition freiwillig bei der Polizei hinterlegt. Er hält es nicht für notwendig sie daheim rumliegen zu haben, denn sollte er gerufen werden für beispielsweise einen Gnadenschuss, bringt ihm die Polizei die Munition, die er braucht bereitwillig direkt mit.
        Interessant ist auch, dass er laut eigener Aussage, weil er die Waffen bereits berufsmäßig einsetzen musste (in beiden Berufen), nicht versteht, warum man das als reines Hobby betreiben kann. Damit meint er allerdings nicht die angesprochenen Sportschützen mit dem Kleinstkaliber. Vielleicht liegts auch daran, dass er regelmäßig zum Schießen muss, um seine Übung zu behalten, für den Notfall.
      • Von RoTTeN1234 Mitglied
        Zitat von MisterSmith
        Sorry, ich bezog mich mit diesem Satz auf die genannten Bögen und Armbrüste. ;-)

        Wäre ja ein sehr viel geringerer Aufwand daran zu kommen und wenn es keinen Unterschied ausmachen würde, würden die Täter diese dann auch logischerweise bevorzugen.

        Alles klar ;)

        Zitat von Maiernator
        Nicht falsch verstehen ich bin auch gegen Waffenbesitz, aber oft werden solche Empörungswellen in der Bevölkerung genutzt um klammheimlich die Rechte der selbigen zu beschneiden. Dinge wie der patriot act und die daraus resultierende Spähaffäre sollten uns eine Lehre sein.
        Abedr ich schweife ab, Waffen erleichtern einen Amoklauf. Dennoch würde ein Verbot sie nicht verhindern.
        Natürlich nicht vollständig. Aber es würde sie doch immens erschweren. Ich will auch nicht, dass jetzt jeder Sportschütze seine kleinstkalibrige Druckluftwaffe abgeben soll, aber halbautomatische und auch Handfeuerwaffen, sowie Gewehre und zugehörige Munition haben in privaten Haushalten einfach nichts zu suchen. Wie ich bereits erwähnte, sind es diese, die das Verletzen und Töten anderer wesentlich vereinfachen, dazu wurden sie schließlich entwickelt.
        Ich kenne einen Jäger, der sehr sorgfältig mit seinem Jagdgewehr und mit seinen anderen Waffen umgeht (Bundeswehroffizier, Reservist). Er hat die Dinger idiotensicher (gut 100% sicher ist etwas von Menschenhand gemachtes nie) in einem Waffenschrank, dessen Schlüssel nur er hat. Und zusätzlich hat er seine Munition freiwillig bei der Polizei hinterlegt. Er hält es nicht für notwendig sie daheim rumliegen zu haben, denn sollte er gerufen werden für beispielsweise einen Gnadenschuss, bringt ihm die Polizei die Munition, die er braucht bereitwillig direkt mit.
        Interessant ist auch, dass er laut eigener Aussage, weil er die Waffen bereits berufsmäßig einsetzen musste (in beiden Berufen), nicht versteht, warum man das als reines Hobby betreiben kann. Damit meint er allerdings nicht die angesprochenen Sportschützen mit dem Kleinstkaliber. Vielleicht liegts auch daran, dass er regelmäßig zum Schießen muss, um seine Übung zu behalten, für den Notfall.
      • Von MisterSmith Spiele-Kenner/in
        Zitat von Maiernator
        Abedr ich schweife ab, Waffen erleichtern einen Amoklauf. Dennoch würde ein Verbot sie nicht verhindern.
        Da sind wir uns einig. ;-) Und natürlich wird von der Politik so gut wie alles instrumentalisiert, aber dies kann man schlecht verhindern und es muss deshalb nicht automatisch schlecht sein.

        Die Waffengesetze sind meiner Meinung aber viel zu locker, ich würde beispielsweise ohne Probleme an eine legal erworbene Pistole gelangen können.

        Ohne Waffenschein, natürlich wäre sie in meinem Besitz nicht mehr legal. Ist aber nur ein Beispiel, hätte seit über einem Jahrzehnt die Möglichkeit dazu, werde ich aber selbstredend nie in Anspruch nehmen.
      • Von RedDragon20 Mitglied
        Zitat von Bonkic
        komisch, dass sich hierzulande offenbar mehr leute über halbnackte pixel-mädchen aufregen können als über brutalste gewaltdarstellungen, wie sie ja in nicht gerade wenigen computerspielen vorkommen.

        gilt da die 'ist-doch-nur-ein-spiel'-argumentation plötzlich nicht mehr? :-O

        Ich persönlich lehne auch brutalste Gewaltdarstellungen in einem Spiel eher ab. Zumindest stört es mich nicht, wenn kein Blut fließt oder man keine Körperteile abtrennen kann. Hat mich schon in Fallout 3 nicht gestört. Meist wirkt die Gewalt in Spielen auch eher aufgesetzt und nur der Gewalt willen integriert. Auch wenn es Ausnahmen gibt, etwa bei The Witcher oder Spec Ops.

        Wie das bei anderen ist, kann ich nicht sagen.
      • Von Bonkic Mitglied
        Zitat von RedDragon20
        Aber da die Elin in der asiatischen Version alle lediglich Hotpants oder Schlüpfer trugen und mehr oder weniger bauchfrei rum liefen, hagelte es Kritik und Vorwürfe. Verständlicherweise. Wenn man schon so ein Design wählt, dann sollte man sich auch als Entwickler im klaren sein, dass ein kindlich wirkender Charakter nicht halbnackt und arschwackelnd rum laufen kann.

        komisch, dass sich hierzulande offenbar mehr leute über halbnackte pixel-mädchen aufregen können als über brutalste gewaltdarstellungen, wie sie ja in nicht gerade wenigen computerspielen vorkommen.

        gilt da die 'ist-doch-nur-ein-spiel'-argumentation plötzlich nicht mehr? :-O
      • Von RedDragon20 Mitglied
        Zitat von Sturm-ins-Sperrfeuer
        Inwiefern wurde es denn zensiert? Bzw, was war denn pädophil an der Ursprungsversion? Soweit ich weiß, waren es nur sehr Anime eske Charaktere, nach dem Kriterium würde ja jeder Anime pädophil sein.
        Zitat von Mothman
        Die Kleidung dieser "kindlich aussehenden" Rasse war zu aufreizend. Die wurde geändert. Details kann ich dir aber nicht sagen, weil ich Tera nicht spiele.
        Anderes Volk, andere Sitten... vermutlich waren sich die Entwickler nichtmal wirklich bewusst, dass das Design der Elin (diese kindlichen kleinen Mädchen mit Tierohren aufm Kopf) in den westlichen Ländern auf herbe Kritik stoßen würde, weil die Elin in Tera ja alle eigentlich gar keine Kinder sind und die Reinheit der Natur personifizieren sollen. Immerhin werden auch oft insbesondere Feen kindlich dargestellt - häufig mit luftigen Kleidchen - oder zumindest als junge Mädchen, zwischen 16 und 18 Jahren. Insofern ist die Idee hinter den Elin aus Tera an sich nichts verwerfliches und auch irgendwo nachvollziehbar.

        Aber da die Elin in der asiatischen Version alle lediglich Hotpants oder Schlüpfer trugen und mehr oder weniger bauchfrei rum liefen, hagelte es Kritik und Vorwürfe. Verständlicherweise. Wenn man schon so ein Design wählt, dann sollte man sich auch als Entwickler im klaren sein, dass ein kindlich wirkender Charakter nicht halbnackt und arschwackelnd rum laufen kann.
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