Missverstandene Videospiele - Diese Spiele litten unter falschen Anschuldigungen
"Die Ignoranz hasst aus Gewohnheit. ", so das Zitat eines deutschen Schriftstellers, welches leider viel zu wahr erscheint. Immer wieder glänzen Medien, Politiker und selbsternannte Experten mit ihrem Unwissen über das Massenmedium Videospiel. Stattdessen werden Titel angeprangert und müssen sich vorwerfen lassen Terrorristen-Simulationen oder schlichtweg rassistisch zu sein. In den seltensten Fällen treffen solche Anschuldigungen wirklich zu. Wir zeigen euch einige der missverstandenen Titel.
Bereits seit den frühsten Tagen von Pinball, gibt es irgendwo irgendwen, der gegen Videospiele zu Felde zieht und diese am liebsten von der Bildfläche verbannt sehen möchte. In der Vergangenheit haben Videospiele nicht den besten Ruf genossen und selbst heute, da sie sich zum Massenmedium und Kulturgut gemausert haben, sind die Vorurteile noch immer in vielen Köpfen vorherrschend. Die Liste der Anschuldigungen ist in Hinblick auf Games ist lang: Videospiele machen dumm, gewalttätig, sorgen für soziale Isolation und stellen generell eine sinnlose Zeitverschwendung dar. Die Debatten um sogenannte"Killerspiele" zeugen nach wie vor davon, dass Videospiele auch in unserem eigentlich so aufgeklärten Zeitalter als Sündenbock für Tragödien mit komplexen Hintergründen herhalten dürfen. Während man in den USA immer wieder gerne das Verbot solcher potentiell "hochgefährlichen" Titel diskutiert, muss man sich schließlich nicht mit der Kritik zu den Waffengesetzen auseinandersetzen. Die Waffenlobby freuts.
In Deutschland sieht die Lage, was das Verständnis von Videospielen gerade auf politischer Ebene betrifft, nicht unbedingt besser aus. Selbsternannte Experten sprechen von bestialischen Praktiken die in den Videospielen vermittelt werden und jedem frei zugänglich sind. Solche Aussagen zeichnen ein komplett falsches Bild von einem ganzen Unterhaltungsmedium. Polemik und Unwissen, Fehlinformationen und Verallgemeinerungen sowie reißerische Berichterstattung, sind die traurige Bilanz. In diesem Special widmen wir uns Videospielen die in der Vergangenheit bereits mit diversen, ungerechten Anschuldigungen zu kämpfen hatten. Allen voran das beliebte Enfant terrible: die Grand Theft Auto-Franchise.
Hinweis: Um die Bildunterschriften in voller Länge zu sehen, müsst ihr einfach nur den jeweiligen Screenshot anklicken.

Wäre ja ein sehr viel geringerer Aufwand daran zu kommen und wenn es keinen Unterschied ausmachen würde, würden die Täter diese dann auch logischerweise bevorzugen.
Alles klar ;)
Abedr ich schweife ab, Waffen erleichtern einen Amoklauf. Dennoch würde ein Verbot sie nicht verhindern.
Ich kenne einen Jäger, der sehr sorgfältig mit seinem Jagdgewehr und mit seinen anderen Waffen umgeht (Bundeswehroffizier, Reservist). Er hat die Dinger idiotensicher (gut 100% sicher ist etwas von Menschenhand gemachtes nie) in einem Waffenschrank, dessen Schlüssel nur er hat. Und zusätzlich hat er seine Munition freiwillig bei der Polizei hinterlegt. Er hält es nicht für notwendig sie daheim rumliegen zu haben, denn sollte er gerufen werden für beispielsweise einen Gnadenschuss, bringt ihm die Polizei die Munition, die er braucht bereitwillig direkt mit.
Interessant ist auch, dass er laut eigener Aussage, weil er die Waffen bereits berufsmäßig einsetzen musste (in beiden Berufen), nicht versteht, warum man das als reines Hobby betreiben kann. Damit meint er allerdings nicht die angesprochenen Sportschützen mit dem Kleinstkaliber. Vielleicht liegts auch daran, dass er regelmäßig zum Schießen muss, um seine Übung zu behalten, für den Notfall.
Die Waffengesetze sind meiner Meinung aber viel zu locker, ich würde beispielsweise ohne Probleme an eine legal erworbene Pistole gelangen können.
Ohne Waffenschein, natürlich wäre sie in meinem Besitz nicht mehr legal. Ist aber nur ein Beispiel, hätte seit über einem Jahrzehnt die Möglichkeit dazu, werde ich aber selbstredend nie in Anspruch nehmen.
gilt da die 'ist-doch-nur-ein-spiel'-argumentation plötzlich nicht mehr? :-O
Ich persönlich lehne auch brutalste Gewaltdarstellungen in einem Spiel eher ab. Zumindest stört es mich nicht, wenn kein Blut fließt oder man keine Körperteile abtrennen kann. Hat mich schon in Fallout 3 nicht gestört. Meist wirkt die Gewalt in Spielen auch eher aufgesetzt und nur der Gewalt willen integriert. Auch wenn es Ausnahmen gibt, etwa bei The Witcher oder Spec Ops.
Wie das bei anderen ist, kann ich nicht sagen.
komisch, dass sich hierzulande offenbar mehr leute über halbnackte pixel-mädchen aufregen können als über brutalste gewaltdarstellungen, wie sie ja in nicht gerade wenigen computerspielen vorkommen.
gilt da die 'ist-doch-nur-ein-spiel'-argumentation plötzlich nicht mehr? :-O
Aber da die Elin in der asiatischen Version alle lediglich Hotpants oder Schlüpfer trugen und mehr oder weniger bauchfrei rum liefen, hagelte es Kritik und Vorwürfe. Verständlicherweise. Wenn man schon so ein Design wählt, dann sollte man sich auch als Entwickler im klaren sein, dass ein kindlich wirkender Charakter nicht halbnackt und arschwackelnd rum laufen kann.