Im Vorfeld abgestraft: Massive Fan-Kritik noch vor Spiel-Release

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Special Anne Neukirchner - Autorin Als bevorzugte Quelle auf Google hinzufügen

Der Kunde ist König, lautet das Mantra im Verkaufs-Sektor und obwohl Entwickler bei der Umsetzung ihrer Videospiele oftmals vehement bekunden, dass sie viel Wert auf die Meinungen der treuen Fans und Serien-Veteranen legen, so passiert es doch genauso häufig, dass Entscheidungen getroffen werden, die der Spielergemeinde am Ende überhaupt nicht schmecken. In diesem Special zeigen wir euch eine Reihe von Spielen, die im Vorfeld eine gehörige Portion an Kritik einstecken mussten.

Zwischen Himmel und Hölle liegt oftmals weit weniger Entfernung, als man im Allgemeinen annehmen möchte. In einem Moment, werden Videospiele in den Himmel gehyped und wir können es kaum erwarten, dass heiß herbeigesehnte Game in unseren Händen und unserem Laufwerk zu wissen. Im anderen Moment wird ebenjener Titel von Fans und Kritikern gleichermaßen zerfleischt. Besonders namenhafte Serien und Nachfolger von großen Klassikern müssen stets gewahr sein, dass Veteranen mit den geplanten Konzepten nicht einverstanden sind und laufen Gefahr , mit dem Kopf voran in einen ausgewachsenen Shitstorm zu landen. Je höher die Erwartungen, desto tiefer der Fall, wenn etwas nicht nach Plan läuft oder keinen Gefallen bei der Community findet.

Neben Nostalgie-Frust sorgen aber auch immer wieder Vermarktungsstrategien wie DLCs, Bezahlmodelle oder DRM-Maßnahmen für massive Fan-Kritik. Letzteres bekam ein Sim City vor nicht allzu langer Zeit schmerzhaft zu spüren. Bereits vor dem Release bemängelten viele Hobby-Städtebauer die zu kleinen Karten und vor allem den Always-Online-Zwang. Lucy Bradshaw - Senior Vice President bei Electronic Arts und General Manager bei Maxis – betonte, dass man Sim City bewusst als Multiplayer-Erlebnis konzipiert habe, mitsamt Interaktionen zwischen den Städten und Social-Features. Dumm nur, dass viele Fans der Aufbausimulations-Serie auf diese absolut keinen Wert legen. Im Fall von Sim City sollte sich der Online-Zwang in Verbindung mit Server-Problemen im Nachhinein bitter rächen. Das Misstrauen von Fans im Vorfeld muss aber nicht zwangsläufig immer in einem Reinfall enden. Weitere Beispiele für Videospiele, die bereits vor ihrem Release mit heftiger Kritik zu kämpfen haben, findet ihr in unserer Bildergalerie. Eure Vorschläge und Meinungen könnt ihr wie immer via Kommentarfunktion mitteilen.

Bildergalerie

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    • Kommentare (31)

      Zur Diskussion im Forum
      • Von Midoryu Spiele-Novize/Novizin
        Was Martin Keßler angeht, kann man wohl Entwarnung geben: Er wird Sam auch weiterhin vertonen.

        Quelle: http://www.wnm-online.net...
      • Von MichaelG Mitglied
        Daß The Last of Us der Beginn eines Mehrteilers ist ist mir neu. Gut wenn mans nicht übertreibt ist dagegen auch nichts einzuwenden.

        Was Splinter Cell betrifft warte ich auch erst einmal die ersten Reviews ab. Denn bei Conviction kam ich ohne "Massenmorde" nicht aus. Bei den ersten 3 Teilen war die Zahl der von mir Getöteten insgesamt im einstelligen Bereich.
      • Von Midoryu Spiele-Novize/Novizin
        Zitat von MichaelG
        Da sind Einzelspiele wie The Last of Us, die nicht Teil 3, 4 oder 10 einer Serie sind eine erfrischende Abwechslung.

        "The Last of Us" ist wahrscheinlich selbst als Trilogie geplant.
        Und ohne jetzt zuviel vorweg zu nehmen, ich kenne das Spielende und ich kann mir nicht vorstellen, dass Naughty Dog/Sony darauf verzichten werden, die soeben eingeführte, halbwegs glaubwürdige Spielwelt weiter zu verwenden.

        Hinweis auf Fortsetzungen(kein Spoiler): http://www.psxextreme.com...

        Und danke für die Warnung bezüglich "Assassin's Creed 3", Quick Time Events in diesem Maße einzusetzen ist wahrlich eine Pest. Ich habe die Vorgänger alle gespielt, nur der Connor schien mir unsympathisch, mit den QTE's allerdings...
        Aus diesem Grund habe ich auch bisher auf das neue "Tomb Raider" verzichtet.

        @topic
        Und "Tomb Raider" ist ein gutes Stichwort, denn ich mochte die alten Teile, mit dem neuen werde ich nicht warm. Alles ist anders, selbst Lara's Stimme, ein linearer Schlauchlevel soll für den Entdeckertrieb herhalten. Dazu kommen dann DLC's und die Befürchtung, dass jetzt die bereits von mir gespielte Lara Croft-Geschichte, nochmal auf 8 neue Teile gestreckt, für nichtig erklärt wird..
        Dann bliebe da noch der Steam-Zwang als Kriterium und für ein "Naja-Vielleicht-Spiel" ist das ein Todesurteil.

        /OFFTOPIC
        Unabhängig davon, dass Steam trotz oder gerade bei ständigem Offline-Modus und blockierter Firewall Zicken macht, "Shogun 2" und "Skyrim" habe ich gerade dieses Wochenende erst komplett neuinstallieren dürfen, weil Steam sich ein nicht-existentes Pseudo-Update ziehen wollte und es durch die völlig mies dokumentierte Dateiformatkonvertierung einige Saints Row 3-Mods unbrauchbar gemacht hat, wenn nicht das Spiel an sich. Also vorerst keine neuen Steam-Spiele für mich, solange die nicht endlich Mal einen funktionierenden permanenten Offline-Modus ermöglichen. (Alle zwei Wochen online gehen zu müssen ist nicht wirklich offline, Valve...)


        Anderes Beispiel:
        "Splinter Cell". Conviction und Blacklist schlagen beide in eine Kerbe, die Mal so absolut gar nichts mit den ersten drei Teilen der Reihe zu tun hat. Conviction war eine herbe Enttäuschung, kein schlechtes Spiel, aber eben auch kein "Splinter Cell". Im Moment habe ich nicht einmal das geringste Verlangen mir Blacklist überhaupt anzusehen, ja ich habe mir PC Games Podcast 204 angehört, ich weiß, dass es alles wieder "stealthier" sein soll, aber man hat damals auch behauptet, der Spieler hätte in Conviction Entscheidungsfreiheit. Ich kann die Leute, die ich in den ersten 4 Spinter Cell-Teilen getötet habe, an zwei Händen abzählen. Möge das Mal bitte Jemand bei Conviction versuchen.
        Ich werde den Entwicklern nicht 50€ dafür bezahlen, dass ich mich darüber vergewissern darf, ob sie die Serie endgültig getötet haben.
        Also werde ich besser abwarten und sehen, was passiert. Weiß Jemand, ob Sam noch immer von Martin Keßler gesprochen wird?
        Denn der Mann war der Grund, weshalb ich Splinter Cell immer auf Deutsch gespielt habe... Trotz der abgespeckten Umgebungsgeräusche der deutschen Audio-Spur.

        Na toll, jetzt ärgere ich mich wieder. Ich bin raus. (Für's erste.)

        Midoryu
      • Von FIagg Spiele-Novize/Novizin
        Zitat von Kwengie
        Erst die DLCs Armored Kill sowie EndGame bringen fast das alte Spielgefühl wieder zurück, meiner Meinung nach.
        Meiner Meinung nach sind AK und EG das schlechteste, was DICE jemals produziert hat. Einfach grauenhaft.
      • Von LordCrash Mitglied
        Zitat von onaccdesaster
        Ah, Der LordCrash :-)

        Ich habe sehr viel Spass ohne Steam und Kickstarter auf Konsole obwohl ich kritisch bin und auch deswegen zu Konsole greife :-)
        Lass doch den Leuten einfach Ihre Meinung. Viele haben Ihre Gründe dafür!

        Oh, ich lasse jedem seine Meinung, darum gehts ja. Ich lasse mich nur nicht gerne als "unkritisch" betiteln ala "jeder, der nicht meiner Meinung ist, ist unkritisch"..... :-)

        Du darfst auch gerne auf Konsole zocken, hab ich überhaupt kein Problem mit. Ich weiß auch gar nicht, wie du darauf kommst, dass ich dir deine Meinung nicht gönnen würde...
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