TrackMania 2: Valley im Test - Nur für eingefleischte Fans ein Muss

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Test Viktor Friesen Als bevorzugte Quelle auf Google hinzufügen

TrackMania 2: Valley im Test. Die dritte Erweiterung zum Arcade-Racer von Nadeo und Ubisoft ist seit dem 4. Juli auf Steam sowie der Community-Plattform ManiaPlanet erhältlich. Wir haben das Rennspiel ausführlich gespielt und verraten euch in unserem Review, ob sich die Investition in Höhe von 19,99 Euro lohnt.

Und da sitze ich wieder, den Finger auf der Backspace-Taste, die bisherige Rundenzeit sowie die Bestzeit stets im Blick und versuche einen neuen persönlichen Runden-Rekord in TrackMania 2: Valley aufzustellen. Willkommen zu einer neuen Partie TrackMania 2, diesmal in der Variante "Valley", was übersetzt für Tal steht. und seinem Namen in TrackMania alle Ehre macht: Grüne Wiesen, kleine Bergketten und Felsen, Dörfer, Wälder und massenweise abgedrehte Autobahnen. Das alles beinhaltet das neueste TrackMania-Szenario. Doch lohnt sich überhaupt der Blick auf den Titel, nachdem man sich bereits TrackMania 2 Stadium gekauft hat? Wir verraten es euch in unserem Test.

TrackMania 2: Valley sieht im Vergleich zu Stadium nochmals einen Tick schöner aus. Die grünen Täler, Wiesen, Wälder, Seen und Berge gefallen uns gut, bieten viel Abwechslung fürs Auge und sind detaillierter als bei den bisherigen Erweiterungen. Auch die Spiegelungen auf dem Rennfahrzeug sowie die Lichter in Tunnels und bei den Nachtrennen sorgen für eine sehr schöne Optik. Das Schadensmodell ist wieder das altbekannte aus TrackMania 2: Canyon, war in der letzten Erweiterung Stadium jedoch nicht vertreten. Kracht ihr gegen die Leitplanke, verkratzt ihr euer Fahrzeug auf der jeweiligen Seite. Wenn ihr dagegen einen größeren Crash hinlegt, verbeult ihr das gesamte Auto oder verliert einzelne Autoteile wie Stoßstange, Motorhaube oder einzelne Türen. Auf die Fahrphysik hat das keinerlei Auswirkungen.

Neue Steuerung und bereits bekannte Features

Dank des Streckeneditors wird der Bedarf an neuen Rennkursen stets gedeckt. Quelle: Computec Dank des Streckeneditors wird der Bedarf an neuen Rennkursen stets gedeckt. Die Steuerung in TrackMania 2: Valley hat sich im Gegensatz zum letzten Szenario "Stadium" etwas verändert: Die Bremsmanöver verlangen jetzt noch mehr Fingerspitzengefühl, da euer Fahrzeug bei einem Tritt auf die Bremse in einer Kurve sofort in den Drift über geht, ihr dadurch weniger Kontrolle über euer Auto habt und letztendlich natürlich Zeit verliert. Auch das Fahrverhalten abseits der Piste ist knifflig und unterscheidet sich von dem auf asphaltierten Strecken. Insgesamt braucht ihr wieder einiges an Eingewöhnungszeit, um auch die Steuerung des dritten Szenarios meistern zu können. TrackMania 2: Valley bietet euch alle gewohnten Features der Stadium-Erweiterung: Neben 65 komplett neuen, abgefahrenen Singleplayer-Strecken/-Herausforderungen gibt es wieder den umfangreichen Strecken- und Autoeditor, einen umfassenden Online-Modus sowie einen Replay-Editor. Insgesamt hat die dritte Erweiterung bis auf das neue Auto im Mini-Look sowie die grüne Tal-Umgebung wenig Neues zu bieten.

Das Herzstück des Spiels: Der Online-Modus

Auch in TrackMania 2: Valley setzen Nadeo und Ubisoft auf den umfangreichen Mehrspieler-Modus. Dieser bildet eindeutig den Kern des Spiels, denn hier entfaltet der Titel erst seine volle Stärke und sorgt für Langzeitspielspaß: Mehr als 100 Ghost-Gegner gleichzeitig pro Strecke, jede Menge Server und eine Weltrangliste, die bis auf die eigene Hauptstadt herunter gebrochen werden kann sowie die ewige Jagd nach der Streckenbestzeit motivieren auch im dritten Szenario auf Dauer ungemein. In Trackmania 2: Valley könnt ihr eure selbst erstellten Strecken erneut mit der Zockergemeinde teilen. Auf der spielinternen Communityplattform "ManiaPlanet" habt ihr zudem die Möglichkeit, andere Strecken zu bewerten, diese herunterladen und selbst zu spielen. Außerdem bietet euch die Plattform im Spielmenü die neusten News rund um TrackMania und diverse Foren, in denen gestöbert werden darf.

Mehr Neuerungen wären schön gewesen

Die abgeänderte Steuerung versucht realistisch zu wirken, scheitert stellenweise jedoch dabei. Quelle: Computec Die abgeänderte Steuerung versucht realistisch zu wirken, scheitert stellenweise jedoch dabei. TrackMania 2: Valley spielt sich ähnlich gut wie die letzte Erweiterung TrackMania 2: Stadium. Dennoch bietet das aktuelle Szenario angesichts des höheren Preises von 19,99 Euro statt 9,99 Euro zu wenig Änderungen gegenüber der Stadium-Variante, weshalb die Preispolitik von Ubisoft hier nicht ganz nach einleuchtend ist. Das neue Schadensmodell gefällt zwar und sorgt für optische Abwechslung, allerdings findet man in den Vehikeln leider immer noch keine Rennfahrer vor. Auch die Änderungen an der Steuerung überzeugen uns nicht ganz: Der Arcade-Racer versucht sich zwar an einem realistischen Fahrverhalten, scheitert aber an der übertriebenen Steuerung: Selbst nach minimalen Bremsmanövern in Kurven schert unser Rennfahrzeug mit dem Heck aus, was zu Drifts und Unfällen führt und wertvolle Zeit kostet.

Meinung

Wertung zu TrackMania 2: Valley (PC)

Wertung:

7.5 /10
Pro & Contra
Hübsche und detaillierte UmgebungLangzeitspielspaß dank Mehrspieler- und Editor-PartVielseitiger EditorJagd nach Runden-Bestzeiten motiviert ungemeinUmfangreicher Mehrspieler-Modus
Zu wenig Neuerungen gegenüber den anderen ErweiterungenKein Tutorial für den EditorHakelige SteuerungKeine Fahrer in den Vehikeln

Bildergalerie

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    • Kommentare (2)

      Zur Diskussion im Forum
      • Von Chaz0r Mitglied
        Ich stelle hier mal genau die Frage, die ich beim Test von Eurogamer schon gestellt habe: Wieso ist der Preis-Unterschied nicht einleuchtend?

        Es sollten pro Maniaspiel mindestens 4 Teile werden. Das war von Anfang an klar, jeder Teil für 20 €. Stadium gehört schonmal nicht zu diesen Teilen. Das wurde nur gemacht, weil die Fans das unbedingt haben wollten.
        Dann haben wir mit Stadium 2 einen Port. Erreicht nicht die Grafik von Valley und Canyon, kein Schadensmodell usw.
        Zudem gibt es zum kostenlosen Nations Forever nur unwesentliche Neuerungen. Die Maniaplanet Features, neue Singleplayer Tracks und ein paar neue Blöcke. Was steckt sonst da an Arbeit drinnen? Gar nichts! Weil es ein Port ist!
        Und jetzt stellt euch mal vor das würde zum gleichen Preis wie Valley und Canyon angeboten werden, wobei Stadium 2 a) kaum nennenswert mehr bietet als Nations Forever und b) demnach auch der Entwicklungsaufwand deutlich geringer war als bei Valley, wo die neue Engine komplett genutzt wird, wo nicht nur alles portiert werden musste, sondern Fahrphysik komplett neu entwickelt wurde usw.
        Und dann sagt ihr Valley ist nur für Hardcore Fans? Ich glaube Stadium 2 ist da deutlich mehr für Hardcore Fans.
        Die knapp 10€ ist Stadium in meinen Augen dennoch wert, aber im Vergleich zum komplett neuen Valley würde ich 20€ für ein portiertes Stadium 2 eigentlich ziemlich frech finden.

        Dann zu den Kritikpunkten:
        Ich behaupte jetzt einfach mal, dass der Autor noch nie vorher etwas mit Trackmania zu tun hatte. Es geht bei den unterschiedlichen Umgebungen nicht um Neuerungen. Sondern es geht um anders. Das war schon immer so. Das Arcadelastige Fahren war immer und überall Ziel der Serie. Nur die unterschiedlichen Environments sollten das Ganze jedes Mal anders machen. Das führte dazu, dass viele Spieler einfach immer nur 1-2 Environments gespielt haben, weil ihnen Stil, Handling oder was auch immer nicht gefielen. Deswegen wurden die Environments in TM2 gesplittet, wobei eine Environment dabei größer ist als eine in TM1. Valley ist ja auch kein Trackmania 3. Es ist Eine Environment für Trackmania 2. Und demnach wird das fortgeführt, was seit Trackmania 1 Original eingeführt wurde.

        Das mit dem Editor Tutorial würde ich nur als Teil-Kritikpunkt akzeptieren. Ich würde es akzeptieren, dass in den komplexeren Bereichen wie den Videos, Intros und son Zeug kein Tutorial gibt. Ohne Hilfe kann man sich da schwer reinfuchsen. Aber man sollte positiv erwähnen, dass absolut jeder halbwegs vernünftige Strecken bauen kann. Man muss nur kreativ sein, die Teile anklicken und platzieren. Das kann jeder. Und die Strecken brauchen qualitativ auch nicht schlechter sein als die der Profis. Schnickschnack wie Intros und so hat man dafür halt nicht ganz so einfach.

        Das Handling zu kritisieren finde ich auch unpassend. Das war bei Trackmania 2 immer etwas anders um sich bei den Umgebungen zu differenzieren. Und das ist hier auch so. Dazu ist es eben auch immer noch ein Arcade Racer.
        Bei Trackmania war es auch immer so, dass neue Umgebungen Übung erforderten. Und das ist hier genau so. Als ich das erste Mal in Valley offroad gefahren bin, dachte ich mir auch nur "OH GOTT!". Hatte mir dann aber gedacht "Moment....Das ist Nadeo...vermutlich geht das sogar ganz gut, ich bin nur zu schlecht". Und siehe da: Ich fahre Offroad mitlerweile sogar ganz vernünftig. Das war aber auch immer eines der zentralen Elemente in Trackmania: Die Fahrphysik bestmöglich zu meistern! Und genau deswegen funktioniert das Spiel auch so toll im E-Sport. Eben weil die Fahrphysik einfach immer perfekt balanciert war und sich vom Rest unterschied und weil man neue Fahrphysiken immer wieder aufs neue meistern musste und auch konnte.
        Wenn man es denn einmal raus hat, dann versteht man vielleicht auch, dass man weniger bremsen sollte, somit weniger driftet und einfach gar nicht langsamer wird. Aber eben das gilt es zu meistern.

        Heißt: Meiner Meinung nach unbrauchbarer Test. Der Preisunterschied ist definitiv begründet, siehe oben und das, was Trackmania aus macht, wurde nicht erkannt oder berücksichtigt.
      • Von Chaz0r Mitglied
        Ich stelle hier mal genau die Frage, die ich beim Test von Eurogamer schon gestellt habe: Wieso ist der Preis-Unterschied nicht einleuchtend?

        Es sollten pro Maniaspiel mindestens 4 Teile werden. Das war von Anfang an klar, jeder Teil für 20 €. Stadium gehört schonmal nicht zu diesen Teilen. Das wurde nur gemacht, weil die Fans das unbedingt haben wollten.
        Dann haben wir mit Stadium 2 einen Port. Erreicht nicht die Grafik von Valley und Canyon, kein Schadensmodell usw.
        Zudem gibt es zum kostenlosen Nations Forever nur unwesentliche Neuerungen. Die Maniaplanet Features, neue Singleplayer Tracks und ein paar neue Blöcke. Was steckt sonst da an Arbeit drinnen? Gar nichts! Weil es ein Port ist!
        Und jetzt stellt euch mal vor das würde zum gleichen Preis wie Valley und Canyon angeboten werden, wobei Stadium 2 a) kaum nennenswert mehr bietet als Nations Forever und b) demnach auch der Entwicklungsaufwand deutlich geringer war als bei Valley, wo die neue Engine komplett genutzt wird, wo nicht nur alles portiert werden musste, sondern Fahrphysik komplett neu entwickelt wurde usw.
        Und dann sagt ihr Valley ist nur für Hardcore Fans? Ich glaube Stadium 2 ist da deutlich mehr für Hardcore Fans.
        Die knapp 10€ ist Stadium in meinen Augen dennoch wert, aber im Vergleich zum komplett neuen Valley würde ich 20€ für ein portiertes Stadium 2 eigentlich ziemlich frech finden.

        Dann zu den Kritikpunkten:
        Ich behaupte jetzt einfach mal, dass der Autor noch nie vorher etwas mit Trackmania zu tun hatte. Es geht bei den unterschiedlichen Umgebungen nicht um Neuerungen. Sondern es geht um anders. Das war schon immer so. Das Arcadelastige Fahren war immer und überall Ziel der Serie. Nur die unterschiedlichen Environments sollten das Ganze jedes Mal anders machen. Das führte dazu, dass viele Spieler einfach immer nur 1-2 Environments gespielt haben, weil ihnen Stil, Handling oder was auch immer nicht gefielen. Deswegen wurden die Environments in TM2 gesplittet, wobei eine Environment dabei größer ist als eine in TM1. Valley ist ja auch kein Trackmania 3. Es ist Eine Environment für Trackmania 2. Und demnach wird das fortgeführt, was seit Trackmania 1 Original eingeführt wurde.

        Das mit dem Editor Tutorial würde ich nur als Teil-Kritikpunkt akzeptieren. Ich würde es akzeptieren, dass in den komplexeren Bereichen wie den Videos, Intros und son Zeug kein Tutorial gibt. Ohne Hilfe kann man sich da schwer reinfuchsen. Aber man sollte positiv erwähnen, dass absolut jeder halbwegs vernünftige Strecken bauen kann. Man muss nur kreativ sein, die Teile anklicken und platzieren. Das kann jeder. Und die Strecken brauchen qualitativ auch nicht schlechter sein als die der Profis. Schnickschnack wie Intros und so hat man dafür halt nicht ganz so einfach.

        Das Handling zu kritisieren finde ich auch unpassend. Das war bei Trackmania 2 immer etwas anders um sich bei den Umgebungen zu differenzieren. Und das ist hier auch so. Dazu ist es eben auch immer noch ein Arcade Racer.
        Bei Trackmania war es auch immer so, dass neue Umgebungen Übung erforderten. Und das ist hier genau so. Als ich das erste Mal in Valley offroad gefahren bin, dachte ich mir auch nur "OH GOTT!". Hatte mir dann aber gedacht "Moment....Das ist Nadeo...vermutlich geht das sogar ganz gut, ich bin nur zu schlecht". Und siehe da: Ich fahre Offroad mitlerweile sogar ganz vernünftig. Das war aber auch immer eines der zentralen Elemente in Trackmania: Die Fahrphysik bestmöglich zu meistern! Und genau deswegen funktioniert das Spiel auch so toll im E-Sport. Eben weil die Fahrphysik einfach immer perfekt balanciert war und sich vom Rest unterschied und weil man neue Fahrphysiken immer wieder aufs neue meistern musste und auch konnte.
        Wenn man es denn einmal raus hat, dann versteht man vielleicht auch, dass man weniger bremsen sollte, somit weniger driftet und einfach gar nicht langsamer wird. Aber eben das gilt es zu meistern.

        Heißt: Meiner Meinung nach unbrauchbarer Test. Der Preisunterschied ist definitiv begründet, siehe oben und das, was Trackmania aus macht, wurde nicht erkannt oder berücksichtigt.
      • Von bachkippe7 NPC
        so, als tm fan gehe ich jetzt mal auf die negativpunkte ein ....

        1. zu wenig neuerungen : kann man so sagen, es ist fahren von A nach B ohne viel drumherum, jedoch mit ganz anderem handling

        2. kein editor-tutorial : stimmt, der editor ist nichts für anfänger und auch ich blicke in ihm nicht wirklich durch .... eig entweder für leute, die was ganz einfaches wollen oder für profis, die sich auch damit auskennen

        3. schlechtes fahrgefühl : hier werfe ich dem autor vor, dass er sich nicht lange genug damit befasst hat ... auch ich habe mir am anfang gedacht ... omg, was ist denn das ? das driften ist sehr schwer für anfänger, vor allem weil das auto viel mehr ausbricht als in vorherigen teilen.
        aber nach ca 5 stunden merkt man wie exakt die steuerung eigentlich dem szenario angepasst ist. die kurven kann man perfekt fahren und driften ist zu vermeiden ^^

        ps .. wer einen fahrer will der muss dann wohl doch zu stadium greifen ... da bewegt sich sogar der kopf °!°
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