DSL-Drossel-Drama: Tarife, Statements, Betroffene - der große Report

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Für Smartphone-Nutzer nichts Neues, für Festnetz-Besitzer bald ebenfallstraurige Wahrheit - Internetdrosselung! Die Deutsche Telekom will das Datenvolumen der Nutzer einschränken, um Geld für den Netzausbau einzusparen. Bei Überschreitung eines festgelegten Volumens, wird die DSL-Verbindung auf 384 Kilobit pro Sekunde gedrosselt. Die Hintergründe zu diesem ganzen Drama haben wir im folgenden Special für euch zusammengefasst.

Im 21. Jahrhundert gehört das World Wide Web fast schon zur Grundversorgung. Heute geht man nicht nur mit dem PC ins Internet, sondern mit so ziemlich allem, was an Unterhaltungsmedien zur Verfügung steht, egal ob Smartphones, Smart-TV, Spielkonsole oder gar unterwegs im Auto. Alles ist mit einem Internetzugang ausgestatttet und kann online genutzt werden. Seit den 90er-Jahren entwickelte sich das Internet ständig weiter, wurde stetig besser und schneller ... bis zum 22. April 2013.

Die Gerüchteküche brodelt

Bereits im März 2013 rankten sich Gerüchte um die Telekom, sie hätte eine Drosselung in Planung, sobald ein bestimmtes Datenkontingent verbraucht wird. Tatsächlich bekam ein Internetseitenbetreiber Informationen zugespielt, welche neue Modelle für kommende Internetarife enthielten. Kurze Zeit später, am 21. März 2013, wurde dann auch von einem Sprecher der Telekom eingeräumt, der Konzern würde sich schon lange mit diesem Thema auseinandersetzen. Allerdings beträfe dies, sollte es so kommen, nur Neukunden des Konzerns. Alle bereits vorhandenen Verträge würden in bisheriger Form weiter gelten. Das Bonner Unternehmen will für Neukunden ab 2. Mai 2013 mit dem Herunterschrauben der Bandbreite beginnen, sobald der Nutzer eine vertraglich festgelegte Datenvolumengrenze überschreitet. Die Folge: Die Foren liefen heiß, die Öffentlichkeit wollte Antworten von der Telekom. Die Bundesnetzagentur und der Verbraucherschutzbund Nordrhein-Westfalen wurden ebenfalls hellhörig.

Zurück in die Steinzeit

Am 22. April 2013 bestätigte das Unternehmen via Firmenblog, dass eine Drosselung für spezielle Tarife geplant sei: "Ähnlich wie im Mobilfunk soll es in Zukunft auch bei Festnetztarifen für die Datenübertragung ein bestimmtes Volumen geben, das inklusive ist. Ist dieses Volumen aufgebraucht, wird die Übertragungsgeschwindigkeit gebremst. Für die meisten Kunden wäre das integrierte Volumen völlig ausreichend. Braucht ein Kunde mehr Highspeed-Volumen, könnte er – wie im Mobilfunk auch – weitere Kapazitäten hinzubuchen. Natürlich ändert sich für bestehende Verträge nichts und bei Neuabschlüssen werden Kunden selbstverständlich über die Vertragsbedingungen transparent informiert." Als Grund für die Drosselung gibt der Konzern den kostspieligen Ausbau des Internetnetzes an.

"Die Alternative wäre gewesen, die Preise pauschal für alle Kunden zu erhöhen", so ein Telekom-Sprecher. Nach dem neuen Modell sollen Vielnutzer durch Zuzahlung zur Kasse gebeten werden. Wer das Internet wenig nutzt, wird also nicht mit zusätzlichen Kosten belastet. Das Recht auf eine Drosselung beim einen oder anderen Internetanschluss wird zwar in den Verträgen verankert, zum Tragen kommt dies allerdings erst in ferner Zukunft, betont die Telekom. "Im Vordergrund steht der Ausbau und die Verbesserung des Internet- und Mobilfunknetzes", sagte ein Sprecher. Zudem seien die zugesicherten Datenmengen für jeden Nutzer ausreichend. Ob dabei von einer Einzelperson ausgegangen wird, ist nicht klar. Tatsächlich haben viele User des Internets einen sehr hohen Datenverbrauch, zum Beispiel durch im Hintergrund laufende Software oder Updates.

Drosseltarife bis heute
Seit 2. Mai 2013 gelten die die neuen Tarife der Telekom. Betroffen sind dabei alle Call-&-Surf-Tarife und alle
Entertain-Pakete (alle Angaben ohne Gewähr).


Geschwindigkeit bis 16 MBits/s:
Für den kleinsten der Tarife liegt die Volumengrenze bei 75 GB im Monat. Dies enspricht 13 HD-Filmen – naja!

Geschwindigkeit bis 50 MBits/s:
Diese Geschwindigkeit gibt 200 GB im Monat als Obergrenze vor. Mit dieser Menge könntet ihr theoretisch 33 HD-Filme
sehen oder downloaden – 20 mehr als beim kleinsten Tarif.

Geschwindigkeit bis 100 MBits/s:
Das Limit wird auf 300 GB im Monat begrenzt. Das entspricht circa 50 Filmen in HD. Nicht viel, nicht wenig!

Geschwindigkeit bis 200 MBits/s:
Der größte und auch teuerste Tarif wird bei 400 GB gedrosselt. Dies entspricht immerhin 67 HD-Movies. Allerdings
wird der Kunde dafür tief in die Tasche greifen müssen.

Netzausbau geplant

Telekom-Deutschland-Chef Niek Jan van Damme verweist auf den rasanten Anstieg der Datenmengen und die Milliarden-Ausgaben für den Ausbau der Netze sowie den ruinösen Wettbewerb der Branche. Bis 2016 sollen rund sechs Milliarden Euro in das Festnetz investiert werden: "Wir müssen und wollen die Investitionen zurückverdienen." Der Telekom-Deutschlandchef betont zudem, dass die geplante Preisdifferenzierung im Sinne aller Kunden sei und sagt: "Jeder, der den Wasserhahn laufen lässt, muss dafür bezahlen." Schon kurz nach der Ankündigung kritisierten Firmen wie der Router-Hersteller Viprinet das Vorhaben: "Die Begründung, dass die Drosselung eingeführt werde, damit die Backbones nicht überlastet werden, ist unverschämt.In Deutschland gibt es gigantische Überkapazitäten; Datenverkehr in diesem Rückgrat des Internets ist zu Spottpreisen zu realisieren."

Außerdem bemängelte etwa der Provider-Verband eco das Ende der echten Flatrate, da jeder User beständig darauf achten müsse, welches Daten-Volumen er verbraucht: Dies beeinträchtige das Surfverhalten und stelle einen Rückschritt in die finsterste www- Steinzeit dar. So kam es auch, dass sich die Politik – unter anderem Wirtschaftsminister Philipp Rösler – zu diesem Fall äußerte und die Telekom mit deutlichen Worten kritisierte. Nach dem Interview von Niek Jan van Damme wandte sich sein Kollege, Telekom-Vorstands- Chef René Obermann, in einem offenen Brief an Rösler: Die Telekom werde von ihrem Vorhaben, die Datenvolumenbegrenzug einzuführen, nicht abweichen.

Antwort folgt auf dem Fuß

Bereits zwei Tage später, am 24. April 2013, wurde die Bundesregierung aufmerksam, tadelte die Telekom und kündigte an, das Geschehen "sehr sorgfältig" zu verfolgen. Die Bundesnetzagentur war zu dieser Zeit ebenfalls schon eingeschaltet und prüfte bereits die verschiedenen Tarifmodelle des Konzerns. Die Bundesnetzagentur hat in einem ersten Schritt einen Fragenkatalog an die Telekom verschickt. Auf Basis der Antworten wird man dann entscheiden, ob die Behörde regulierend eingreift.

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    • Kommentare (60)

      Zur Diskussion im Forum
      • Von Eberhard Hobby-Spieler/in
        Zitat von Bonkic
        billiger - ja.
        ohne ahnung von der technischen umsetzung zu haben, würde ich mal vermuten, dass die zukunft ohnehin komplett drahtlos aussehen wird.
        Nein. Die Bandbreiten sind viel zu begrenzt, um alles Mögliche parallel drahtlos zu machen. Ganz zu schweigen davon, dass Funkstrecken immer anfälliger bleiben werden als physikalische Leiterstrecken. Schaut man sich in Foren die Probleme der Leute mit dem heimischen WLAN an, weiss man, was ich meine. Von Problemen mit heimischem kabelgebundenem LAN liest man so gut wie gar nichts. Und was im Heimbereich schwierig ist, ist es im größeren öffentlichen Raum mit noch mehr Störgrößen allemal.
        Sicher wird Handysurfen noch schneller werden, aber es wird an Kapazitätsgrenzen stoßen und es wird anfällig bleiben. Wer auf Qualität und Verlässlichkeit Wert legt, wird immer einen Leitungsanschluss wählen
      • Von Eberhard Hobby-Spieler/in
        Zitat von Bonkic
        billiger - ja.
        ohne ahnung von der technischen umsetzung zu haben, würde ich mal vermuten, dass die zukunft ohnehin komplett drahtlos aussehen wird.
        Nein. Die Bandbreiten sind viel zu begrenzt, um alles Mögliche parallel drahtlos zu machen. Ganz zu schweigen davon, dass Funkstrecken immer anfälliger bleiben werden als physikalische Leiterstrecken. Schaut man sich in Foren die Probleme der Leute mit dem heimischen WLAN an, weiss man, was ich meine. Von Problemen mit heimischem kabelgebundenem LAN liest man so gut wie gar nichts. Und was im Heimbereich schwierig ist, ist es im größeren öffentlichen Raum mit noch mehr Störgrößen allemal.
        Sicher wird Handysurfen noch schneller werden, aber es wird an Kapazitätsgrenzen stoßen und es wird anfällig bleiben. Wer auf Qualität und Verlässlichkeit Wert legt, wird immer einen Leitungsanschluss wählen
      • Von Eberhard Hobby-Spieler/in
        Zitat von mitchbertes
        Wenn man wie wir, (meine Familie und ich) mit 6 PCs, 2 Notebooks, 2 Tablets, 4 Smartphones und diversen Spielekonsolen immer Online ist, kann man echt keine Drossellung gebrauchen.

        Wieviele Personen seid Ihr eigentlich? Vier? Wieso ist dann der ganze andere Krempel auch online, wenn ihr den jeweils gerade nicht benutzt? Und dann nur einen DSL-Anschluss?
        Eigentlich könnt Ihr doch als Familie auf Knien rutschen, dass Dank Preiskampf in den Neunzigern das allgemein übliche Verbot gefallen ist, an einen Anschluss mehr als einen Rechner zu hängen. Das ist doch für Familien ein wahres Geschenk gewesen. Aber niemand konnte und kann erwarten, dass das immer so bleiben würde. Zwar konnte man wohl erwarten, dass man nicht zu dem Ein-DSL-Anschluss=ein-Rechner-Modell zurückkehren würde, wohl aber, dass eine derart intensiv genutzte Familien-Flatrate mal irgendwann teurer als 25 EUR werden würde. Wenn man denkt, das geht immer so weiter, zeigt das diese ekelhafte "nimm alles"- und "Anspruch auf alles"--Mentalität.
        Wir erreichen gerade eine Zeit, wo überhaupt einen Internetanschluss zu haben, langsam, ganz langsam ein Grundrecht eines Bürgers wird, weil er sonst gegenüber den meisten anderen, die einen haben, benachteiligt wäre. Von einem Grundrecht auf schnelles Internet oder gar ein Mindestvolumen jenseits dessen, was man für Onlinezeitung und Mails benötigt, sind wir jedenfalls noch weit, weit entfernt. Es gibt also weder einen Anspruch auf DSL16.000 (nicht mal DSL 6000, ein großer Teil der Bevölkerung ringt noch um DSL 2000), noch einen auf irgendwelche Youtube-Videos.

        Zitat von mitchbertes
        Dann sollen die doch die Preise erhöhen und gut ist.
        Das IST doch eine Preiserhöhung! Nur eben nicht für alle.
        Und eine Preiserhöhung für alle ist eine wirklich arschige Forderung, die einem zuwider sein kann, siehe unten.
        Der Großteil der Telekom-Kunden erreicht die angepeilten Grenzen gar nicht. Warum sollte man dann für alle die Preise anheben? Sinnvoller ist es doch, die Wenignutzer nicht zu verprellen und die Poweruser für ihr Mehr an verbrauchter Leistung auch zahlen zu lassen. Es kann doch nicht so schwer sein zu akzeptieren, dass eine echte Flatrate für einen heutigen Poweruser teurer ist, als sie's noch 2010 war, wo ganz andere Datenraten normal waren. Die Wenignutzer sind noch weniger bereit, plötzlich mehr zu bezahlen für "das bisschen Internet", was sie nutzen. Die wären dann wirklich zurück in der Steinzeit, weil sie nämlich komplett auf's Internet verzichten würden, oder sogar müssten, weil sie sich eine teurere Flatrate gar nicht leisten könnten. Ehe sie gar kein Internet haben, schränken sie die Nutzung lieber ein.
        Also sind großzügig gestufte Volumenmodelle doch in Ordnung und der Vorschlag, doch einfach die normale Flatrate für alle teurer zu machen, ziemlich mies.

        Und wo's Kabel gibt und man eh Fernsehen und Radio via Kabel nutzen möchte, kann man das ja auch tun. Glückwunsch, wenn da 60 GB pro Tag bei heraus springen. Nur gibt es nicht überall Kabel und es will auch nicht jeder Fernsehen. Da ist Kabel dann unmöglich bzw, zu teuer.
      • Von Eberhard Hobby-Spieler/in
        Zitat von LordCrash
        Meiner Meinung nach sollte für den Ausbau der Netze sowieso der Staat zuständig sein und nicht ein Konzern wie die Telekom. Für meine Begriffe gehören Internetleitungen zur öffentlichen Infrastruktur, wie z.B. Straßen. Heutzutage muss ein Haus eben nicht nur physisch (Straße) sondern auch digital (Internet) an den Rest der Welt angebunden sein.

        Ja, das ist ein gar nicht mal schlechter Standpunkt, zumal ein Konzern eben a) nicht den sozialen Versorgungsauftrag hat und b) auch nicht über die sozialen Mittel verfügt, sondern nach marktwirtschaftlichen Gesichtspunkten funktionieren muss. Auf jeden Fall mehr als der Staat.

        Zitat von LordCrash
        ]... und diese Grundbedürfnisse der modernen Welt nicht in die Hände von raffgierigen Unternehmen wie der Telekom zu legen.....
        Wieso eigentlich raffgierig?
        Hast Du keine private Altersvorsorge? Ich schon. Sie besteht aus mehreren Fonds. Und in einem davon steckt garantiert auch irgendwie die Telekom. Von daher ist es in meinem ureigensten Interesse, dass die Telekom-Aktie nicht fällt, denn dann ist meine Alterssicherung in Gefahr.
        Wenn, dann sind wir also alle raffgierig, und das dürfte zutreffen. Dann kann man die Vokabel aber auch genauso gut weglassen, denn auch das Beharren auf billigsten Surf-Flatrates ist raffgierig, nur eben von Kundenseite.
      • Von Eberhard Hobby-Spieler/in
        @Marc Brehme:
        Was hat denn eigentlich ein Volumentarif mit Steinzeit zu tun?

        Es gab schon ewig Flatrate-Tarife (damals noch Pauschalpreis genannt) und es gab schon ewig Volumentarife nebeneinander. Und immer, wenn es um Preiskampf ging, wurden vermehrt Pauschalpreise aus dem Hut gezogen und in den Konsolidierungsphasen danach wieder Volumentarife. Das ist ein ständiger Wechsel.
        Weder ist der Pauschalpreis ein evolutionärer, technischer Fortschritt gegenüber dem volumenpreis, noch umgekehrt. Beides existiert gleichberechtigt nebeneinander, je nach dem, an welcher Stelle was angebrachter ist.

        Und das Gejammer, dass man ja wieder auf irgendwelche Grenzen achten müsste, ist Unsinn, denn man muss lediglich einen für sich passenden Tarif wählen. Noch dazu kann man ja weiterhin, wie gewohnt, surfen, ohne sich Gedanken über Obergrenzen zu machen. Wenn man die Grenze erreicht, bekommt man automatisch das Angebot einer Aufstockung zu günstigem Preis, das man schnell und unkompliziert annehmen und dann weitersurfen kann. Auf jeden Fall hat man jedesmal, wenn man unterhalb dieser Grenze bleibt, das gute Gefühl, Geld gegenüber dem Fall gespart zu haben, dass Flatrates generell ungedrosselt bleiben, aber für alle teurer werden.

        Der überwiegende Teil der Normaluser erreicht doch die angepeilten Grenzen gar nicht.
        Und wenn ein User sie erreicht, muss er wohl mal einsehen, dass er zu den jungen, verwöhnten Powerusern gehört, für die die unbeschwerte, sorgenlose Nutzung teurer wird, nachdem sie bisher glücklicherweise wegen des Preiskampfes für ein paar Jahre spottbillig war. Was ist daran so ungewöhnlich? Benzin wird auch teurer. Seit wann gibt es das Grundrecht auf Surfen ohne Gedanken daran, was es kostet? Geht's uns zu gut?

        Nicht vergessen: Sehr viele Leute in Deutschland haben noch nicht mal DSL! Für die klingt das Gejammer um eine Drosselung wie blanker Hohn.
      • Von LordCrash Mitglied
        Dabei wollte die Telekom doch einfach nur "kreativ" die Preise erhöhen....... Für die "volle" Flatrate muss man dann eben noch mal 10-20€ mehr auf den Tisch legen.....

        Da haben sich die Leute doch echt mal ausnahmsweise nicht für dumm verkaufen lassen, Telekom. Schade, hätte ja klappen können,hm?.....

        Meiner Meinung nach sollte für den Ausbau der Netze sowieso der Staat zuständig sein und nicht ein Konzern wie die Telekom. Für meine Begriffe gehören Internetleitungen zur öffentlichen Infrastruktur, wie z.B. Straßen. Heutzutage muss ein Haus eben nicht nur physisch (Straße) sondern auch digital (Internet) an den Rest der Welt angebunden sein. Eigentlich liegt es in der Verantwortung der Politik, ihre Bürger damit zu versorgen und diese Grundbedürfnisse der modernen Welt nicht in die Hände von raffgierigen Unternehmen wie der Telekom zu legen.....
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