Gesetz der Ego-Shooter: An diese kuriosen Ammenmärchen haben wir uns längst gewöhnt

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Special Dennis Reisdorf - Autor Als bevorzugte Quelle auf Google hinzufügen

In Videospielen herrschen bekannterweise nicht die physikalischen Gesetze unserer Realität und auch inhaltlich haben sie nicht viel mit Logik und Verstand am Hut. Dieses Mal beschäftigen wir uns mit dem Genre der Ego-Shooter, in denen das Messer die stärkste Waffe eines Soldaten ist, halbvolle Magazine weggeworfen werden und sich Sprengsätze ohne viel Aufwand und ohne Gefahr entschärfen lassen.

Ego-Shooter versprechen uns Action, Action, Action. Zugunsten dieser wird natürlich auf Hindernisse wie Realitätstreue und Logik verzichtet. Ist aber nicht schlimm, schließlich machen sie trotzdem Spaß und nur so können die Entwickler den Spielfluss gewährleisten, den sie im Sinn haben. Dennoch fragen wir uns hin und wieder, ob Bomben wirklich so einfach zu entschärfen sind, indem wir einfach eine beliebig erscheinende Tastenkombination eingeben. Oder ob es wirklich so einfach ist, sich mit einem Messer unbemerkt an den Feind heranzuschleichen, um ihm die Kehle durchzuschneiden. Und natürlich, warum die Munition wie durch Magie in das neue transferiert wird, wenn wir ein halbvolles auf den Boden werfen.

Viele Dinge haben sich über die Jahre eingebürgert und wir haben uns schon lange an sie gewöhnt. Die meisten dieser Gameplay-Elemente dienen auch einfach nur unserem Komfort. Wenn wertvolle Kugeln nicht mit dem Magazin weggeworfen werden, brauchen wir uns keine Gedanken darüber machen, wie viele wir noch verballern können, bevor wir nachladen müssen. Wenn sich der Bildschirm rot färbt, weil uns im Spiel Blutmassen über die Augäpfel rennen, als hätte uns jemand in die Stirn geschossen, dann wissen wir "ich glaub, jetzt wirds gefährlich". Wir beschweren uns nicht, es fällt uns, wie so oft, lediglich auf.

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    • Kommentare (14)

      Zur Diskussion im Forum
      • Von flozn Stille/r Leser/in
        America's Army war mit Abstand am realistischsten :)
      • Von flozn Stille/r Leser/in
        America's Army war mit Abstand am realistischsten :)
      • Von Mothman Mitglied
        Zitat von Kupferrohr
        "Kilometerweit sprinten trotz der schweren Ausrüstung, darunter Waffen, Schutzweste und andere Gegenstände, die irgendwie nützlich sein könnten. Kein Problem..."
        Dadrüber ein Bild von STALKER, wo man eben NICHT kilometerweit sprinten konnte und erst recht nicht mit schwerer Ausrüstung - und schonmal gar nicht im Exoskelett.
        Ja, das ist mir beim Durchblättern der Bilder auch aufgefallen. Meine gedankliche Reaktion war auch "STALKER? Gerade da ist einem doch ständig die Puste ausgegangen und man konnte nur wenig tragen". Da gebe ich dir recht.

        Zitat von Kupferrohr
        "So viel zum PCGames Fachwissen, eure Artikel nerven einfach nur noch .__.
        Das finde ich nicht. Damit übertreibst du dann imo doch etwas.
      • Von Kupferrohr Mitglied
        "Kilometerweit sprinten trotz der schweren Ausrüstung, darunter Waffen, Schutzweste und andere Gegenstände, die irgendwie nützlich sein könnten. Kein Problem..."
        Dadrüber ein Bild von STALKER, wo man eben NICHT kilometerweit sprinten konnte und erst recht nicht mit schwerer Ausrüstung - und schonmal gar nicht im Exoskelett.
        So viel zum PCGames Fachwissen, eure Artikel nerven einfach nur noch .__.
      • Von LordCrash Mitglied
        Fahrzeuge mittels Schusswaffen zur Explosion zu bringen (ok, das haben sie sich aber in Hollywood abgeschaut.....)
      • Von Mothman Mitglied
        Oder (was nebenbei auch in Filmen so gemacht wird) wenn - der Dramatik zuliebe - die getroffenen Gegner meterweit zurückfliegen.
        In Wirklichkeit sackt der Getroffene in der Regel an Ort und Stelle zusammen, wie ein nasser Sack.

        Das Einzige, was einen fliegen lassen kann, sind Druckwellen von großen Explosionen.
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