Von Nitro-Boosts und Autocrashs: Diese zehn Märchen tischen uns Rennspiele auf
Wenn wir in ein Auto steigen, springt der Wagen nicht automatisch an, sobald die Tür einrastet und beschleunigt auch nicht von Null auf Zweihundert im Bruchteil einer Sekunde - halt, doch: in Videospielen. Wer ein realistisches Fahrerlebnis möchte, ohne dabei das Haus verlassen zu müssen, der spielt Renn-Simulationen. Alle anderen vergnügen sich mit Arcade-Racern und ihren herrlich unrealistischen Physik-Gesetzen. Zehn davon findet ihr in unserem heutigen Special.
Andere Verkehrsteilnehmer aus dem Weg rammen, dutzende Passanten überfahren und mit 300km/h über einen Abhang springen. Das Ergebnis sind gerade mal ein paar Kratzer im Lack, weil wir aus Versehen eine Leitplanke gestreift haben. Zumindest in Videospielen. Im echten Leben wäre unser Fahrzeug bereits schrottreif, wenn wir die erste Großmutter in ihrem khaki-farbenen Ford Ka, auch motorisierter Einkaufswagen genannt, von der Straße katapultieren wollten, als säße sie auf einem wackeligen Fahrrad. Zum Glück nehmen es die meisten Rennspiele nicht so genau, wenn es um physikalische Gesetze geht und deswegen bereiten sie uns auch so viel Spaß.
In Arcade-Racern wie Burnout und Need for Speed brauchen wir uns nicht um solch nervige Dinge wie Reibungskräfte scheren und wenn wir weit hinten liegen, sorgt ein praktischer Gummibandeffekt für einen magischen Geschwindigkeitsschub. Um einen flüssigen und actionreichen Fahrspaß zu garantieren, darf man es mit der Physik nicht so ganz genau nehmen und muss einfach mal darüber hinwegsehen, dass die Fahrzeuge entweder zu leicht oder aber zu schwer zu verschrotten sind. Es wird gern mal vergessen, dass auch unser Fahrzeug Schaden nehmen sollte, wenn wir andere von der Straße rammen und gleichzeitig nicht einfach tief im Boden verankerte Feuerhydranten ummähen können, als wären es Grashalme…
Ist aber alles unwichtig. In solchen Rennspielen geht es um ein rasantes Fahrgefühl und das actionreich inszenierte Verschrotten von Karosserien. Da brauchen wir keine physikalischen Gesetze und auf die Straßenverkehrsordnung pfeifen wir auch. Für alle anderen gibt es gemächliche Renn-Simulationen und wenn das nicht reicht, könnt ihr euch noch immer in ein echtes Auto setzen und losfahren. Aber fahrt vorsichtig!

wobei ich sagen würde, das es auf´s Spiel ankommt und ich es eigentlich lieber so ähnlich wie in Echt habe, also das man auch das mittlere Pedal braucht und es nicht nur ausreicht weniger auf´s Rechte zu treten
Wobei bei so einem Spiel so ein Kurve vielleicht nicht ganz so volldurchdacht ist
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Aber auf YouTube läuft's, aber das meinte ich nicht mit einer Ecke. Bei der Seite mit dem folgenden Video ist ab 1:19 in etwa zu sehen was ich damit meinte.
Slowing around corners - IGN Video
In dem Spiel gibt es aber noch eine blödere Stelle, welche dann in irgendeinen überdachten Komplex führt.
der Satz erinnert mich irgendwie hier ran
http://www.youtube.com/wa...
ab 2:40 :-B
Aber was ich seltsamerweise wirklich gut finde ist, wenn Rennspiele kein Schadensmodell haben oder dieses deaktiviert werden kann.
Ich kann es überhaupt nicht leiden wenn beim Fahren Teile vom Auto herum wackeln. :-B Ich fahre sowieso keine Rennspiele um ein möglichst authentisches Fahrerlebnis zu bekommen, an eine Fahrt mit meinem eigenen Auto kommt sowieso aufgrund schon der fehlenden Fliehkraft nie eines heran.
Harmonische Streckenführung(welcher Vollidiot ist eigentlich auf die Idee mit dem um eine Ecke gefahren gekommen? :-S), eine in sich stimmige Fahrphysik und noch ein wenig Geschwindigkeitsgefühl reichen mir vollkommen aus. :-)