Tuchfühlung mit dem Wahnsinn: In diesen Games erleben wir das Unfassbare
Videospiele machen uns wahnsinnig. Oder zumindest Charaktere, die wir spielen. Immer wieder passiert es, dass unsere Helden bewusstseinsverändernden Stoffen ausgesetzt werden, schlicht und einfach den Verstand verlieren und durchdrehen. Weil diese Passagen oftmals den Höhepunkt des Spiels darstellen oder zumindest für erinnerungswürdige Momente sorgen, präsentieren wir euch zehn solcher Spiele in unserem heutigen Special.
Einsteins berühmtes Zitat um die Definition des Wahnsinns erhielt durch Far Cry 3 und seinen irren Antagonisten Vaas erstmals Meme-Status im Internet und dürfte inzwischen jedem Gamer bekannt sein. Wahnsinn in Videospielen ist ein allgegenwärtiges Thema, welches in vielen Titeln wiederzufinden ist. Nicht nur in Far Cry 3 werden uns Drogen in Form von Pilzen oder anderen Substanzen verabreicht und sorgen somit für eine abgedrehte Level-Passage mit bunten Farben, geometrischen Formen und schräger Musik. Diese Abschnitte sind oftmals der Höhepunkt oder zählen zumindest zu den erinnerungswürdigsten Momenten des Spiels. Schließlich unterscheiden sie sich durch Level-Design, Inszenierung und vielen anderen Aspekten, welche sie von dem übrigen Spielverlauf abheben.
Nicht selten kommt es vor, dass unser Held im Laufe der Handlung zunehmend den Verstand verliert und am Ende durchdreht. Vielleicht war er sogar von Beginn an verrückt, was sich den Spielern erst gegen Ende offenbart und überraschende Wendungen garantiert. Die Wahrnehmungsfähigkeit von Captain Walker aus Spec Ops: The Line etwa, leidet zunehmend unter den schrecklichen Geschehnissen des Krieges. Während sich der Zustand unseres Protagonisten verschlechtert und wir dies spielerisch anhand einiger Kniffe bemerken, sorgt das Ende mit einer nochmals überraschenden Wendung für offene Münder. Es gibt viele solcher Momente in Videospielen, die mit dem Verstand unserer Helden spielen. Zehn davon findet ihr in unserer nachfolgenden Bilderstrecke.

In jedem dieser Spiele war Wahnsinn ein zentrales Thema und man konnte selbst dem Wahnsinn anheim fallen, der Verfall des eigenen Charakters und das Abrutschen in den Wahnsinn wurde z. B. bei dem ersten CoC, "Shadow of the Comet", an dem Gesicht des Protagonisten sichtbar...
Besonders gut gemacht fand ich es allerdings in Arkham Asylum. Normalerweise behält man als Spieler ja immer ein Gefühl der Kontrolle egal wie verrückt es in der Spielwelt zugeht, wenn aber plötzlich die Tür hinter einem, nicht mehr in den Raum zurückführt, aus dem man eben kam und die reflexhaft aufgerufene Karte auch nichts mehr anzeigt, spürt man schon ein bisschen Gänsehaut...
Es hat mich verrückt gemacht nicht zu wissen was echt ist und was nicht!
Stimmt Alice fehlt auf jeden Fall!