Riesenratten, lästige Kurierjobs und mehr: Zehn Gründe gegen ein Leben in Fantasy-Rollenspielen
Hilf den Bewohnern von Dorf X bei der Verteidigung gegen plündernde Banditen und rette die Bürger von Stadt Y vor dem wilden, feuerspeienden Drachen. Was sich in der Theorie so glorreich anhört, ist in der Realität meistens bei weitem nicht mehr so erquicklich. Da artet der Besuch bei der Großmutter in einer lebensbedrohlichen Quest um die Rettung der Welt aus und wenn man uns noch einmal in einen rattenverseuchten Keller schickt, hängen wir das Heldendasein an den Nagel!
Was macht Rollenspiele so faszinierend, dass wir endlose Stunden vor dem Bildschirm verbringen und dabei komplett die Zeit um uns herum vergessen? Obwohl es schwer ist, den Reiz von RPGs an einigen wenigen Eckpunkten festzumachen, so zieht allein die Fülle an Möglichkeiten in ihren Bann. Es ist so einfach sich für einige Stunden in den riesigen und detaillierten Fantasy-Welten zu verlieren. Überall gibt es NPCs mit denen man interagieren kann und an jeder Weggabelung wartet eine neue Herausforderung. Während der Held an Level steigt und neue Fähigkeiten erlernt, wächst er uns immer mehr ans Herz, bis wir ihn ganz selbstverständlich als unser Alter Ego betrachten.
Ganz nüchtern betrachtet erscheint die Vorstellung vom typischen RPG-Leben allerdings doch etwas verklärt. Man geht mit seinen besten Kumpels auf Abenteuertour und besiegt nebenbei ganz mühelos die fiesesten Monster. Im Glücksfall springt sogar die Hand einer holden Prinzessin dabei heraus. Aber ist das Ganze wirklich so wunderbar, wie es sich im ersten Moment anhört? Wenn wir die virtuelle Realität in RPGs einmal näher betrachten, erscheint es uns das Leben in Fantasy-Rollenspielen bei weitem weniger anziehend als gedacht. In der nachfolgenden Bilder-Galerie zeigen wir euch, welche Nachteile es hätte, wenn man wirklich in Skyrim, Hyrule oder anderen Videospielwelten beheimatet wäre. Für weitere Ideen und Anregungen von eurer Seite sind wir wie immer dankbar. Was würde euch als Bürger innerhalb einer Fantasy-Welt besonders gegen den Strich gehen?
Hinweis: Um die Bildunterschriften in voller Länge zu sehen, müsst ihr einfach nur auf den jeweiligen Screenshot klicken.

Dort ist man schon froh, wenn man sich sicher sein kann das man sterben wird - und das schnell.
Ohne zumindest einen Bruchteil der Fähigkeiten und Kräfte der jeweiligen Helden, wären die meisten Fantasyszenarien generell recht unsichere Orte.
Andererseits sind sie auch die medizinisch fortschrittlichsten, wenn man über die nötigen Finanzen verfügt - kleiner Trank und jedes Wehwechen ist im Handumdrehen weg.
Natürlich nicht in eine richtig dunkle Welt die nur aus Mord und Totschlag besteht und ständig von Dämonen überrannt wird.
Ein Königreich will ich auch nicht retten und/oder bekommen, die Prinzessin darf sich einen Anderen suchen.
Ich will einfach nur meinem Tagewerk nachgehen, leben und ein bisschen Magie- die Fantastik dieser Welt- erleben.
Ich würde NIE WIEDER, in das was wir heute "Leben" nennen, zurückkehren !!!!!
Hand zum Gruß
springenderBusch
Beispielsweise durch spezielle Szenarien, wie der besagte Banditenangriff auf ein Dorf. Entweder startet die Quest so automatisch durch ein Script, wenn man in der Nähe des Dorfes ist, oder aber man entscheidet einfach selbst, ob man dem Dorf hilft oder nicht und heimst dann nach dem Angriff die Belohnung oder den Unmut der Dorfbewohner ein.