Kaufberatung und Tipps: Oberklasse- und High-End-PC bis 1.200 Euro selber zusammenstellen
In unserem Special findet ihr Oberklasse- und High-End-PCs zwischen 700 und 1.200 Euro. Wir geben euch konkrete Empfehlungen für die einzelnen Komponenten, damit ihr euren Gaming-PC selber zusammen bauen könnt.
Einen Gaming-PC kann man sich schon ab etwa 500 Euro zusammenstellen, aber auch mehr als das Doppelte kann man leicht ausgeben - wir geben euch Kauftipps für drei PC-Zusammenstellungen aus dem Oberklasse- bis High-End-Bereich zwischen 700 und 1.200 Euro. Natürlich könnt ihr auf Basis unserer Vorschläge auch eigene Variationen überlegen, sowohl günstigere als auch teurere.
Unser High-End-PC ist allerdings nicht der wirklich aktuell bestmögliche PC - dies wäre deutlich teurer. Wir haben aber die Komponenten so gewählt, dass die Zusammenstellung noch sinnvoll ist, was Preis und Leistung angeht. Ab Seite 3 findet ihr unsere drei PCs, jeder PC wird auf einer eigenen Seite präsentiert, auf der ihr auch auch eine Tabelle mit den vorgeschlagenen Komponenten sowie kurze Tipps für alternative Bauteile findet. Auf Seite 2 solltet ihr zuvor einige wichtige Hinweise zu unseren PCs lesen. Doch zuerst klären wir eine andere Frage.
Warten auf Haswell?
Quelle: Sharkoon
Sharkoon T9
Manch einer wird sich fragen, ob er sich überhaupt jetzt einen neuen PC anschaffen sollte, da im Sommer neue Prozessoren von Intel herauskommen werden. Die mit dem Codenamen Haswell bekannten CPUs sollen wohl ab Juni zu haben sein. Die Erfahrung zeigt, dass völlig neue CPU- oder Grafikkartengenerationen zwar häufig einen Leistungssprung erlauben, in Sachen Preis-Leistung aber vor allem in den ersten Wochen und Monaten nicht unbedingt so gut dastehen, um als klarer Kauftipp zu gelten. Dass ihr also viel mehr Leistung für euer Geld bekommt als bei einem aktuell gekauften PC, ist bei weitem nicht gesagt. Auch ohne neue Hardware-Releases würden die aktuellen Prozessoren und Grafikkarten im Sommer vermutlich etwas günstiger sein, das heißt: "mehr" für euer Geld bekommt ihr natürlich so oder so, wenn ihr noch abwartet - aber dass sich wegen der kommenden Haswell-CPUs ein zusätzlicher Sprung bei Preis-Leistung ergibt, ist reine Spekulation.
Auch wird es auf keinen Fall "nötig" sein, stärkere Prozessoren als die derzeit erhältlichen zu kaufen. Die aktuellen Prozessoren sind bereits sehr stark und werden euch über eine lange Zeit im Gamingalltag begleiten. Natürlich würde eine Haswell-CPU, wenn sie denn dann merkbar schneller sein wird als ein aktueller Core i5 oder i7 der Ivy Bridge-Familie, länger "halten", wird aber mit hoher Wahrscheinlichkeit auch entsprechend mehr kosten. Ein weiterer Faktor: die Mainboards. Die Haswell-CPUs benötigen einen anderen Sockel, also auch komplett neue Mainboards. Die ersten Mainboards einer neuen Sockel-Generation sind in der Regel aber recht teuer, und wichtig ist natürlich nicht der reine CPU-Preis, sondern die Kosten der Kombination aus CPU und Mainboard. Für den Sockel 1155 gab es zum Beispiel lange Zeit keine Auswahl an empfehlenswerten Mainboards unter 100 Euro - inzwischen ist dies kein Problem.

Ich würde ein Bequiet NT nehemn, allerdings eins kleiner (5xx Watt) und den Prozzi: http://www.amazon.de/AMD-....
Das P/L Verhältnis ist wohl schlechter. Dennoch empfehle ich den da ich einen habe und Erfahrungswerte habe, welche ich bei einem 6-Core nicht habe. Also ich bin von einem 4 x 4.2 Ghz auf einen 8 x 4.0 Ghz umgestiegen und merke einen Unterschied bei Spielen wie Tag und Nacht.
Ich hab einen und eine 560 Ti und kann auch die aktuellsten Titel auf Hoch bis Max. flüssig spielen.
Außerdem sollte doch AMD unterstützt werden und nicht immer Intel. :-D
Und eine Intel-CPU, die so gut wie der FX-6300 ist, kostet auch nicht mehr, im Gegenteil: der i3-3220 http://geizhals.at/de/int... ist sogar etwa stärker und kostet genausoviel wie der FX-6300 - das stimmt also nicht, was Du da über Intel zu wissen glaubst. Kann es sein, dass Du dich nur über den Sockel 2011 informiert hast? DER ist nämlich für Normaluser und Gaming völlig überteuert.
Mir ist es klar, dass die AMD's einen höheren Stromverbrauch als Intel haben, sowie niedrigere FPS per Second erzeugen.
Dennoch finde ich die Preispolitik für Intel - Prozessoren nicht rosig ;-)
Ich komme mit meiner Austattung um einiges billiger als mit Intel. Wenn ich wechseln würde, käme ich bestimmt auf 300 EUR mehr.
Außerdem sollte doch AMD unterstützt werden und nicht immer Intel. :-D
Genau so ist es, wobei er hier ja einen FX-6300 hat, der ist sowieso von der Leistung her viel schwächer als ein i5, dafür kostet er aber auch nur um die 100€ - das mit dem Strombedarf trifft dann vor allem auf die AMD-CPUs zu, die im Preisbereich der Intel i5 sind. Und der FX-6300 wiederum könnte schon bald zu knapp werden, obwohl die Grafikkarte locker für alles reichen würde. Ein Aufrüsten auf eine bessere AMD-CPU ist dann aus og. Gründen wiederum keine gute Idee.
@Maschu83: ich würde aber - wenn du eh schon so viel ausgibst, direkt nen Intel i5 nehmen - die 50-70€ mehr wirst Du doch stemmen können? Mainboard und RAM sind ja für die Intel i5 nicht teurer. Und falls es doch wegen der 50-70€ nicht geht, dann nimm trotzdem lieber Intel und bau erstmal nur einen core i3 ein oder so. Vlt warte auch noch 1-2 Wochen ab, denn in diesen Tagen kommen die GANZ neuen Intel-CPus und Boards für Sockel 1150 auf den Markt, vlt sind die dann die allerbeste Wahl, denn Boards und CPUs gibt es da auch für das Budget, was man für nen Sockel 1155 Intel 5 benötigt - ODER die Sockel1155-core i5 werden vlt auch günstiger.
Ich möchte halt für die nächsten Jahre meine Ruhe haben und genüsslich aktuelle Games auf hoher Auflösung spielen.
Für die Antworten schonmal großen Dank :-)
mal abgesehen davon dass das NT Überdimensioniert ist, ist das größte Problem daran, das auf AMD-CPUs setzen willst, die nur grade echt keine so überragenden CPUs basteln und grade in Spieleleistung, neben anderen Punkten wie ein grob um 100 Watt höreren Verbrauch, echt keinen Stich gegen einen Intel i5 sehen