Dark Souls 2 in der Vorschau: Mit neuen Ideen zum nächsten Rollenspiel-Hit?
Dark Souls 2 in der Vorschau - Erste Spielszenen machen deutlich, in welche Richtung sich das neue Rollenspiel bewegt. In unserer Vorschau gehen wir unter anderem auf die Grafik und das Gameplay von Dark Souls 2 ein - und verraten, mit welchen neuen Ideen Entwicklerstudio From Software die Spieler begeistern will.
Vorschau zu Dark Souls 2 - Was sorgten die ersten Meldungen doch für lange Gesichter: Als die Macher von Demon's Souls und Dark Souls, eine der bedeutendsten Videospielreihen der letzten Jahre, erstmals über ihr neuestes Projekt Dark Souls 2 sprachen, stellte sich bei vielen Spielern und Fans erst mal Ernüchterung ein. Aussagen à la "Wir wollen die Skyrim-Fangemeinde ansprechen" oder "Der Nachfolger soll für Anfänger weitaus einsteigerfreundlicher werden" ließen Zweifel darüber aufkommen, ob Dark Souls 2 sich mit diesen Änderungen nicht eher zum Schlechten wandle. Zudem stellten sie ein gefundenes Fressen für die Hater dar, die der Serie natürlich sofort einen schnellen Tod voraussagten.
Das erste Gameplay-Material, das nun gezeigt wurde, macht aber jeden deutlich, dass sich Dark Souls 2 seiner Wurzeln treu bleibt und lediglich ein paar neue Gewürze in den Eintopf gibt, welche den Geschmack noch verfeinern sollen. So stimmungsvoll die Spielwelten der Souls-Serie auch präsentiert wurden, unter dem technischen Gesichtspunkt war keines der Spiele ein grafischer Meilenstein. Dafür waren viele der Texturen zu undetailliert oder bestimmte Gebiete wie der Darkroot Garden zu steril. Hinsichtlich der Grafik macht Dark Souls 2 nur rudimentäre Fortschritte. Einen großen Sprung nach vorne hingegen machen die Lichteffekte, die beispielsweise von der Fackel in eurer Hand ausgehen. Ein Gegenstand, den ihr in finsteren Verliesen unbedingt bei euch tragen solltet, denn ohne ihn werdet ihr blind in euer Verderben laufen.
Die Abyss oder das Tomb of the Giants aus dem Vorgänger lassen grüßen. Zu Beginn seid ihr noch auf offene Feuerstellen angewiesen, um sie zu entzünden, später sorgen Zauber oder Ausrüstung dafür, dass die Fackel nicht ausgeht. Findet ihr in den Tiefen trotzdem mal den Tod, und das wird garantiert passieren, landet ihr wie gewohnt an dem Leuchtfeuer, an dem ihr zuletzt eine Rast eingelegt habt. In Dark Souls konntet ihr hier euren Charakter aufleveln, euer Inventar aussortieren oder eure untote Hülle, im Tausch gegen das seltene Gut Menschlichkeit, wieder eine sterbliche Form annehmen. Wie sich an den neuen Symbolen am Interface erkennen lässt, wird der Wechsel vom Zombie zum Menschen diesmal anscheinend keine Rolle spielen. Da der Hauptcharakter in Dark Souls 2 mit einem Fluch belastet ist, von dem er sich im Verlauf des Spiels befreien muss, wird es hier wohl einige besondere Features geben.
Quelle: Namco Bandai
Das Angebot an Schwertern, Äxten, Keulen, Speeren, Bögen usw. ist in Dark Souls 2 erweitert worden.
Auch wenn sich eine angezündete Fackel als Waffe verwenden lässt, solltet ihr für diesen Job doch eher auf geschmiedeten Stahl setzen. Das Angebot an Schwertern, Äxten, Keulen, Speeren, Bögen usw. ist noch erweitert worden, so dass ihr viel herumprobieren könnt, bis die Waffe eurer Wahl gefunden ist. Jeder Nahkampfprügel lässt sich auch mit zwei Händen führen, was für mehr Schaden sorgt, gleichzeitig aber eure Abwehr schwächt, da ihr so keinen Schild führen könnt. Projektile des Gegners, ob nun Pfeil oder Wurfaxt, könnt ihr jetzt durch einen Schlag mit der Waffe parieren. Das richtige Timing muss aber sitzen, sonst landet ihr nach einem kritischen Treffer womöglich noch im Abgrund neben euch.
Überlegen ist angebracht
Nicht nur direkte Konfrontationen mit den Gegnern stellen eine Gefahr dar. Auf eurem Marsch durch die Spielwelt, die knapp doppelt so groß ausfallen soll wie die von Dark Souls, werdet ihr auf viele Fallen und Hinterhalte stoßen, die leicht das sofortige Aus bedeuten. Ein riesiges Drachenskelett, das beim Aufsammeln des Schatzes lebendig wird und nach euch schnappt, ist hier noch die offensichtlichste Überraschung. Wie der eingesperrte Zyklop hinter der Gefängnistür wohl reagiert, wenn man ihn durch das Gitterfenster mit einem Pfeil beschießt? Findet es heraus, doch beschwert euch nicht über die Konsequenzen.
Bossgegner, wie etwa ein untoter Streitwagenfahrer, sollen zudem nicht zwingend nur in einem Areal am Ende der Stage, sondern auch mittendrin auftauchen. Glaubt man den Entwicklern, sollt ihr selbst beim ersten Aufeinandertreffen schon die Chance haben, den Boss zu Fall zu bringen. Aber das werden wohl nur besonders fähige Profis hinbekommen. Ein verbessertes Pacing, gerade was die verschiedenen Gilden betrifft, denen ihr euch anschließen könnt, soll Neulingen den Einstieg in Dark Souls 2 etwas vereinfachen. Danach müssen sie selbst klar kommen. Zum Glück.

Ich denke die Argumente wurde hier jetzt wirklich genug ausgetauscht und jede weitere Diskussion zum Thema Schwierigkeitsgrad würde nichts einbringen.
Sehe ich genauso. Diskussion wäre eh überflüssig, From Software hat sich diesbezüglich bereits festgelegt. Und: Neben DkS2 kommen ja noch weitere vielversprechende Games auf uns zu. Witcher 3 z.B. oder Project Eternity. Alternativen sind denke ich genug vorhanden.
Tatsache ist doch, dass die Entwickler die Entscheidung getroffen haben es nicht zu machen. Was hier einige gesagt haben ist, dass man diese Entscheidung der Entwickler respektieren sollte Es gibt bei jeder Spielereihe die Spielergruppe, die will das alles so bleibt wie es ist. Es ist doch nichts überraschendes, dass es auch konservative DS Anhänger gibt.
Ich denke die Argumente wurde hier jetzt wirklich genug ausgetauscht und jede weitere Diskussion zum Thema Schwierigkeitsgrad würde nichts einbringen.
Und ich bin der Meinung dass um so allgemeiner man ein Spiel macht um so mehr Leute kann man ansprechen und um so mehr verkaufen, jedoch kann man sie nicht wirklich viel begeistern. Es wird höchstens ein weiteres gutes Spiel. Ich meine warum glaubt ihr haben gerade Nischenspiele oder sehr auf eine Zielgruppe zugeschnittene Spiele immer richtige Hardcore communities. Und ich denke als Entwickler interessiert mich am meisten wie sehr die Leute mein Spiel lieben, und wenn sie behaupten es wäre das beste Spiel seit Jahren würde ich mich sehr freuen. Das Geld ist eher and 2ter Stelle da sind eher die Publisher gierig.
Manchmal kommt es mir echt so vor, als wolltest ihr wirklich unbedingt, dass "nicht-Hardcore-Zocker" DS 2 nicht spielen können sollen, da ihr ja offensichtlich wenig Lust habt, mal ernsthaft darüber nachzudenken, wie man das Spiel einer breiteren Ziegruppe zugänglich machen könnte OHNE das DS Spielgefühl zu beinträchtigen. Da kommt immer nur sofort eine Abwehrhaltung ala "Nein, es muss alles bleiben wie es ist! Diskussion beendet!" anstatt mal sinnvoll über Erweiterungen (nicht Änderungen!) am Gameplay zu debattieren.....
Aber das wurde ja bereits geschrieben, dass das dann mit dem MP ansonsten Probleme geben kann.
Trotzdem selbst wenn es möglich wäre, kann ich nicht nachvollziehen das man sich gezwungen fühlt das zu tun. Wenn ich mal an einer Stelle eines Spieles partout nicht weiterkomme, dann komme ich auch nicht auf die Idee zu cheaten, auch wenn ich weiß das es diese Wahl gibt.
Da fällt mir noch eine nette Anekdote ein. :-B Bei Drakensang - Am Fluss der Zeit gab es einen "Bossgegner" bei dem man wählen konnte wie viele Hilfsmittel man gegen diesen einsetzt.
Diese waren aber sehr Wertvoll, ich habe kein einziges verwendet und hatte Anfangs keine Chance. Trotzdem habe ich die nicht eingesetzt, aber selbst zum Ende hin vor dem Abspann des Spieles lagen die immer noch in meinem Inventar. %-) :-D