Worüber sich Spieler nicht jedes Mal aufregen sollten

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Special Dennis Reisdorf - Autor Als bevorzugte Quelle auf Google hinzufügen
Quick Time Events sind oft nervig, das stellen auch wir immer wieder fest. Hin und wieder sind sie aber Mittel zum Zweck und sofern sie gut eingesetzt und platziert sind, dann kann das Gameplay von ihnen profitieren. Sich bei jeder Aufforderung, einen Knopf zu drücken, aufzuregen, ist Verschwendung von Energie.
Quelle: PC Games

Es gibt Elemente und Features in Videospielen, die von den Spielern grundsätzlich abgelehnt und immer wieder lautstark kritisiert werden. Dazu zählen nicht nur Quick Time Events und strikte Linearität, sondern auch inzwischen branchenübliche Faktoren wie herunterladbare Inhalte und natürlich die allseits gehasste Online-Aktivierung. Aber macht es Sinn, sich wiederholt und für den Rest seines Lebens darüber aufzuregen? Ja und nein. Mit welchen Spiel-Elementen und Funktionen sich die Spieler aber früher oder später abfinden sollten, zeigen wir in unserem heutigen Special.

"Shitstorm" (früher "Flamewar"), das wohl meistgehasste Wort des vergangenen Jahres, ist heute Internetsport Nummer eins. Dabei ist es vollkommen egal, worum es sich handelt. Youtube-Videos mit politischen oder religiösen Inhalten oder auch nur ein Video, in dem ein kleines Mädchen mit einer Katze spielt. Aber natürlich auch Videospiele. Wer in Internetforen und Communitys unterwegs ist, dem ist allzu gut bekannt, dass sich viele Leute immer wieder über dieselben Dinge aufregen und das mit einer durchaus vorbildlichen Ausdauer und Konsequenz. Oft ist die Kritik angebracht, meist nicht annähernd fachgerecht formuliert, aber angebracht. Zuletzt konnten wir einen großen Ansturm an wütenden Spielern beim Launch des neuen SimCity beobachten. Sicherlich ist hier einiges schiefgelaufen und die Schuld liegt offensichtlich bei den Machern, die im Vorfeld versprachen, dass so etwas nicht passieren würde. Dennoch fragt sich der ein oder andere, ob dies nicht vorauszusehen und deshalb nur halb so schlimm war. In diesem Falle ist das schwer zu beantworten, schließlich wollen die Spieler so etwas nicht noch einmal erleben und haben dies mit ihrer lautstarken Stimme sehr deutlich zum Ausdruck gebracht.

Anders verhält es sich bei Kleinigkeiten, die wir häufig in Videospielen zu Gesicht bekommen. Für manch einen sind es unerhebliche Gameplay-Elemente, die einfach da sind, für andere sind es Störfaktoren, die restlos ausgemerzt werden müssen. Dabei entgeht ihnen jedoch, dass es in einigen Fällen gar nicht schlimm sein muss. Ein gutes Beispiel dafür sind Quick Time Events. Diese erfüllen sicherlich einen Zweck, sind bei den meisten Spielern aber grundsätzlich verhasst. Wenn sie aber in den Spielen gut platziert sind, fällt es ihnen meist nicht auf. Es kommt darauf an, wie die Entwickler diese Gameplay-Elemente in ihr Spiel implementieren. In Zwischensequenzen sind sie oftmals fehlplatziert und die gesamte Szene wiederholen zu müssen, weil man einen Knopf nicht getroffen hat, ist einfach nur nervig und lässt den Anschein erwecken, als wolle man das Spiel strecken. Werden sie hin und wieder an einigen actionreichen Stellen eingesetzt, ohne dabei den Spielfluss zu unterbrechen, warum nicht? In solchen Fällen sollte man differenzieren und darüber nachdenken, wie die Einbindung letztendlich gelungen ist. Das gilt natürlich ebenso für andere Gameplay-Elemente.

Seit einigen Jahren haben sich außerdem herunterladbare Inhalte und Mikrotransaktionen in Vollpreisspielen eingebürgert. Vielen Spielern ist dies ein Faust großer Dorn im Auge. Die Gründe dafür sind vielfältig. Manch einer hält es grundsätzlich für Abzocke, was es jedoch nicht sein muss und andere wollen für den bezahlten Preis ein komplettes Spiel, ohne später für weitere Inhalte zahlen zu müssen. Dass es unnötig ist, sich darüber aufzuregen, beweist die Tatsache, dass sich herunterladbare Inhalte gut verkaufen und immer mehr Publisher sich dazu entscheiden, ihre Spiele mit weiteren Inhalten zu versorgen. Würden sie nicht gekauft, gäbe es sie nicht. Daher werden sie so schnell sicherlich nicht von der Bildfläche verschwinden und Spieler müssen sich wohl oder übel damit arrangieren. Gears of War-Schöpfer Cliffy B. ließ vor Kurzem in einem Interview verlauten, dass Spieler mit ihrer Geldbörse abstimmen sollten, wenn sie herunterladbare Inhalte und Mikrotransaktionen nicht mögen. Grundsätzlich ändern wird sich an der Situation vorerst nichts.

Weitere Dinge, über die sich Spieler nicht jedes Mal unnötig aufregen sollten, haben wir in unserer Bilderstrecke gesammelt. Natürlich gibt es Fälle, in denen diese schlecht umgesetzt sind und daher kritisiert werden dürften und auch sollen. Jedes Mal eine Grundsatzdiskussion zu entfachen, halten wir bei folgenden Gameplay-Elementen und Features jedoch in vielen Fällen für übertrieben. Wie seht ihr das? Stimmt ihr zu oder lasst ihr lieber bei jeder Ankündigung eines uninteressanten DLC's ordentlich Dampf ab? Und über welche Dinge sollten sich Spieler eurer Meinung nach nicht andauernd aufregen? Teilt es uns in den Kommentaren mit, wir sind gespannt auf euer Feedback.

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    • Kommentare (61)

      Zur Diskussion im Forum
      • Von RoTTeN1234 Mitglied
        Zitat von Deewee
        Und wieso zeichnet sich kein Autor verantwortlich für diesen Artikel?
        Angst vor dem bösen Shitstorm ?

        Guck mal nochmal hin ;) Da zeichnet sich schon einer verantwortlich. Der schreibt hier sogar rein. Zumindest gehe ich davon aus, dass er ihn geschrieben hat.
      • Von RoTTeN1234 Mitglied
        Zitat von Deewee
        Und wieso zeichnet sich kein Autor verantwortlich für diesen Artikel?
        Angst vor dem bösen Shitstorm ?

        Guck mal nochmal hin ;) Da zeichnet sich schon einer verantwortlich. Der schreibt hier sogar rein. Zumindest gehe ich davon aus, dass er ihn geschrieben hat.
      • Von Deewee Gelegenheitsspieler/in
        Wieviel Knete gabs von der Lobby für den Bericht?

        Man wird schematisch und nach System verarscht, und soll sich nicht beschweren dürfen?
        Wo krieg ich das Zeug was Ihr raucht?

        Und wieso zeichnet sich kein Autor verantwortlich für diesen Artikel?
        Angst vor dem bösen Shitstorm ?
      • Von DarthMopp1 NPC
        Das Problem an der Sache ist das man in sämtlichen Foren seinem Ärger Luft machen kann (was jedermanns gutes Recht ist und bleiben muss) es die Publisher/ Spieleschmieden aber mal so eben gar nicht interessiert. Da kann man sich aufregen wie weiland Alfred Tetzlaff persönlich und die Manager bei EA bekommens nicht mit weil sie damit beschäftigt sind das Geld zu zählen.

        Das einzige was sie merken ist wenn der Geldbeutel der Kunden zu bleibt. So einfach ist das. Bleibt der Cashflow aus fangen die Aktionäre an zu maulen und dann muss man sich in der Chefetage Gedanken machen wenn man nicht demnächst auf der Arge darauf hingewiesen werden will das man doch auch super bei ner Zeitarbeitsfirma anfangen kann.

        Ein ziemlich deutliches Beispiel wie groß die Macht des Endkunden eigentlich ist waren die Überlegungen seitens CCP (Entwickler von EvE Online) Microtransactions und ähnlichen Firlefanz in ihr Spiel zu implementieren. Und zwar nicht nur für sogenannte Vanity Items (Eye Candy) sonder eben auch für Items die einem deutliche Vorteile gegenüber den Spielern geben die Microtransactions für eine Erfindung des Teufels halten. Dann kamen noch ein paar Interna CCPs ans Licht (interne Mails und Newsletter) die bei der Community so gar nicht gut ankamen. Im Endeffekt haben dann jede Menge Spieler ihr Abo auf Eis gelegt und CCP hat verdammt schnell zurückgerudert und ihren Fokus wieder auf des Spiel an sich gelegt. Man muss hier allerdings erwähnen das EvE seit jeher ein Abo-Spiel ist und die Microtransactions on-top draufkommen sollten. Jetzt gibts MTs tatsächlich nur für Eye Candy...und wer unbedingt eine tolle Hose für seinen Char haben will....na der solls eben machen.

        Der interessierte Leser kann einen leicht sarkastischen Abriss der gesamten Aktion hier nachlesen: DarthMopp

        Langer Rede kurzer Sinn: Ihr, die Spieler, entscheidet wohin sich das ganze entwickelt. Ich hab für mich bei der Einführung von EAs Origin entschieden das ich von den Heinos kein einziges Spiel mehr kaufen werde und bin von diesem Weg bislang auch noch nicht abgewichen. Dann hab ich eben BF3 verpasst. Und? Ich leb immer noch und das keinen Deut schlechter als vorher. Sich Luft machen und meckern kann man ja weiterhin machen, aber es wird zu nichts führen wenn man seinem Ärger keinen Taten folgen lässt.
      • Von Paldonhb Mitglied
        ich sehe mir DLC's schon garnicht mehr an, kaufen erst garnicht, wenn das möglichst alles so sehn würden, würde son rotz garnicht erst produziert werden
      • Von USA911 Mitglied
        Zitat von LOX-TT
        In großer Masse nicht, bisher gibt es (soweit ich weiß) nur 2 F2P Spiele für Konsole, neben Dust 514 ist das noch irgendein Hack'n Slay welches auf einer Comic-Lizenz basiert (frag mich jetzt nicht nach dem Titel, hab mich nie damit befasst da es mich nicht angesprochen hat)


        Lox-TT wie heißt der Titel? *lach:-D

        Danke für die Infos
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