Geschichte, 7. Klasse: Die Antike. Griechen, Römer, ihre Sagen, Kriege und Helden. Stinklangweilig. Age of Mythology, heute: Die Griechen gegen die Trojaner. Mit Ajax und Agamemnon, mit Zeus auf Ihrer Seite, gewaltige Zyklopen in Ihren Schlachtreihen. Das ist Spannung pur. Da tobt ein erbitterter Kampf auf einem wunderschönen 3D-Schlachtfeld. Sie lenken das Schicksal der Sterblichen, sehen Helden fechten und fallen, erleben die Welt der Antike so hautnah, so spannend, so faszinierend, wie es keine Geschichtsstunde je vermitteln mag. Zum dritten Mal schaffen die Echtzeit-Experten der Ensemble Studios eine neue Referenz.
Auch wenn Sie die beiden Vorgänger kennen wie Ihre Westentasche, sollten Sie sich das umfassende, drei Episoden lange Tutorial nicht entgehen lassen. Nicht nur, weil es die zahlreichen Änderungen und Verbesserungen seit Age of Empires 2 leicht verständlich aufbereitet, sondern auch, weil Sie dort Arkantos kennen lernen, Ihren treuen Begleiter für die nächsten 40 Stunden des Solo-Feldzugs. Seine erste Bewährungsprobe erfährt der draufgängerische General aus Atlantis, als urplötzlich Riesenkraken und Piraten über den Hafen der sagenumwobenen Metropole herfallen. Bis das Hauptkontingent seiner Armee eintrifft, ist es Ihre Aufgabe, der Schrecken der Meere Herr zu werden. Als sich herausstellt, dass hinter den Attacken ein gewaltiger Zyklop namens Gargarensis steckt, entbrennt eine erbitterte Verfolgungsjagd über 32 Schlachten.
Im Verlauf der mit unzähligen Zwischensequenzen in der Spiel-Grafik erzählten Sage begleiten Sie Arkantos nach Troja, wo er zusammen mit Ajax das berühmte hölzerne Pferd besteigt und sich mit dem Zentauren Chiron anfreundet, gelangen durch den Hades nach Ägypten, lernen dort die schöne Pharaonen-Tochter Armanra kennen und finden sich schließlich im kalten Skandinavien wieder, wo die Zwergenbrüder Eitri und Brokk zu der Heldentruppe stoßen und der Nordmann Skult die Wikinger-Stämme vereinen will. Das grandiose Finale soll eine Überraschung bleiben, nur so viel sei verraten: Der Kreis schließt sich. Den Ensemble Studios ist mit der Kampagne eine wunderschöne Sage mit Intrigen, Verrat, Helden, Schurken und Göttern gelungen, die das Flair alter Epen perfekt einfängt.
Die Geschichte kommt gemächlich in Fahrt. Da die atlantische Wirtschaft bereits brummt, haben Sie genügend Zeit, Truppen zu rekrutieren, die Befestigungen zu verstärken, vielleicht ein paar zusätzliche Arbeiter in die Felder, die Goldminen oder zum Holzhacken zu schicken. Das Ressourcen-Sammeln funktioniert wie gewohnt, allerdings kommt zu den drei bekannten eine vierte hinzu: die Gunst der Götter. Die erlangen Sie, indem Sie Ihre Untertanen zum Beten schicken. Der himmlische "Rohstoff" ist genauso unentbehrlich wie seine irdischen Pendants. Ohne göttliches Wohlwollen stockt die Forschung, stoßen keine Helden zu Ihrer Armee, bleiben Medusen, Fenris-Wölfe oder Frost-Giganten ein Wunschtraum. Jede Nation - Griechen, Ägypter und Wikinger - führt andere Einheiten und Sagengestalten ins Feld, errichtet eigene Bauwerke und hat einen anderen Glauben.
Alle huldigen drei Hauptgöttern und neun kleineren Götzen, die verschiedene Vorteile bringen. So heilen die Wunden der Verehrer von Odin ganz von allein. Wer die schöne Isis vom Nil anbetet, freut sich über niedrigere Forschungsausgaben. Bote Hermes lässt die Kavallerie schneller galoppieren. Wem Sie Ihr Vertrauen schenken, entscheiden Sie, sobald Sie Ihr Volk in ein neues Zeitalter führen. Insgesamt kämpfen Sie sich durch vier Epochen (und verehren damit bis zu vier Himmelswesen), von der archaischen bis zur mythischen Ära, wobei Sie gegen Ende der Kampagne für gewöhnlich schon in der höchsten Entwicklungsstufe beginnen.
Aus den drei Nationen mit ihren insgesamt 36 Göttern und jeweils vier Zeitaltern erwächst ein gigantischer Technologiebaum mit 42 Gebäuden, 64 Einheiten, 93 Upgrades und 36 Wundern - plus Helden, Barbarentruppen, Sondergebäuden, und, und, und. Zahlenmäßig überlegen ist diesbezüglich nur noch Empire Earth. Die dutzenden unterschiedlichen Kombinationen sind es, die Age of Mythology diese unglaubliche Spieltiefe verleihen, besonders im Mehrspielermodus. Ihr Gegner setzt auf Ra und Osiris, um seine ägyptischen Streitwagen und Kamele schneller zu machen?
Schlagen Sie sich auf die Seite von Loki und rufen Sie Hersir herbei, der beschwört mächtige Trolle zur Verteidigung! Kavallerie schlägt Fernkampfeinheiten, Schwertkämpfer schlagen Berittene, der eine Gott schlägt den anderen. Damit in dem verschachtelten Technologiebaum niemand den Überblick verliert, steht auf Tastendruck eine beispielhaft komfortable Online-Hilfe zur Verfügung, die mit zahlreichen Querverweisen zu jedem Thema ausführliche Informationen bereit hält und darüber hinaus Hintergrundwissen zur Historie der Einheiten und Mythen vermittelt.
Über die Unterschiede zwischen den drei Parteien klären eigene Mini-Tutorials auf. Während etwa die Griechen vor Tempeln beten, um die Götter milde zu stimmen, müssen die Ägypter dafür Monumente errichten, die Wikinger sich in der Schlacht beweisen. Bei den Nordmännern sind Infanteristen die Baumeister, die Arbeiter beschaffen nur die Materialien. Die bringen sie dann zu mobilen Ochsenkarren, während die anderen Völker ihre Vorräte in Lagern oder Siedlungen bunkern. Um die schneller zu errichten, erhalten die Ägypter von ihren Pharaonen Unterstützung.
Die Adligen vom Nil beschleunigen die Ausbildung neuer Einheiten oder die Ernte auf den Feldern. Bevölkerten in Age of Empires 1 und 2 noch historische Krieger das Schlachtfeld, finden sich nun auch Sagengestalten in den Armeen der drei Fraktionen wieder. Je nachdem, für welchen Gott Sie sich entscheiden, können Sie andere Kreaturen rekrutieren, die allesamt den Legenden der Nationen entliehen sind. Aufseiten der Ägypter ziehen beispielsweise Skarabäi in die Schlacht, gewaltige Käfer, die mit ihren Greiferzangen gegnerische Soldaten durch die Luft schleudern.
Der Roc, ein riesiger Greifvogel, trägt unter seinen Schwingen Fußsoldaten ins Gefecht. Die Griechen setzen auf hoher See Scyllas ein, vielköpfige Ungeheuer, denen bei jedem Scharmützel neue Häupter wachsen. Das Gegenstück zu Lande hört auf den Namen Hydra. Natürlich dürfen Zentauren nicht fehlen. Die Bogenschützen, halb Mensch, halb Pferd, zeichnen sich durch ihren schnellen Galopp und ihre Treffsicherheit aus. Treue Verbündete der Wikinger sind die Walküren, die mit ihren magischen Kräften Verwundete heilen. Feuergiganten schleudern ihren Gegnern glühende Lavabälle entgegen; ihre eisigen Brüder, die Frostgiganten, frieren Opponenten kurzerhand ein, bevor sie sie mit ihren mächtigen Fäusten zerschmettern. Dann wären da noch die Fenris-Wölfe, die auf sich allein gestellt schnell den Schwanz einziehen, im Rudel aber immer stärker werden.
Die Fabelwesen sind nicht nur stärker als ihre menschlichen Gegner, sondern haben meistens auch eine Spezialattacke oder einen Zauberspruch drauf. Nur Helden sind den mythischen Monstern ebenbürtig. Da wären zum einen die Hauptdarsteller der Kampagne, die sich allein gegen ganze Armeen behaupten und, selbst wenn sie geschlagen werden, nur eine kurze Auszeit nehmen, bevor sie aus Walhalla wiederkehren. Zum anderen kann jede Fraktion eine Reihe von Heroen zur Unterstützung herbeirufen. Die Griechen haben den Bogenschützen Odysseus, den Schwertkämpfer Herakles und Bellerophon, der auf einem Pegasus reitet. Die Normannen zählen auf Hersir, den sie gleich in mehrfacher Ausführung rekrutieren dürfen. Neben dem Pharao unterstützen eine Handvoll Priester die Afrikaner, jeder davon ein mächtiger Heiler.
So faszinierend die Truppenvielfalt auch sein mag und so fesselnd die Story, das größte Highlight in Age of Mythology sind die 32 abwechslungsreichen Missionen. Gewaltige Massenschlachten stehen ebenso auf dem Programm wie kleine Abenteuer mit wenigen Getreuen, die ähnlich wie in Warcraft 3 Rollenspiel-Charakter haben. Immer wieder sorgen vorbestimmte Ereignisse für überraschende Wendungen. Da versucht Erzbösewicht Gargarensis das Tor zur Unterwelt aufzubrechen. Während Ihre kleine Streitmacht versucht, den Rammbock zu zerstören, versperrt die Heldenschar die Zugänge zur Oberwelt, aus denen die Anhänger des Zyklopen strömen. Da schuften Massen von Arbeitern vor den Mauern Trojas am Gerüst des hölzernen Pferdes, während von allen Seiten die Trojaner attackieren.
Da vereinen Sie in den verschneiten Bergen Skandinaviens Ihre versprengten Häuflein zu einer schlagkräftigen Streitmacht, bevor Sie eine nach der anderen drei umliegende Bergfestungen einnehmen. Da erforschen Sie finstere Labyrinthe, dringen vor ins Reich von Midgard, besuchen selbst das Land der Träume. Eine der eindruckvollsten Schlachten tobt in Ägypten. Gerade erst angekommen, ist Ihre Position zu schwach, um die gewaltige Armee Kemsyts aufzuhalten, die mit ihren Kriegselefanten langsam aber sicher eine Siedlung nach der anderen auslöscht. Nur wenn Sie sich mit einem heiligen Artefakt zu einem Tempel in Feindeshand durchringen, erwacht der dort gefangene hundsköpfige Wächter und stellt sich dem gegnerischen Ansturm entgegen.
Die Szenario-Designer haben die Kampagne perfekt mit der Hintergrundgeschichte verknüpft. Es bleibt wortwörtlich bis zur letzten Minute spannend. Mit Age of Mythology wagen auch die Ensemble Studios den Sprung in die dritte Dimension. So schön texturierte Landschaften, so schön beleuchtete Gebäude, so spektakuläre Spezialeffekte und so schön animierte Einheiten gab es noch in keinem anderen Echtzeit-Strategiespiel zu bewundern. Wenn in den Zwischensequenzen die Kamera auf Tuchfühlung mit den Darstellern geht, die monumentalen Wälle Trojas entlangfährt oder durchs skandinavische Schneegestöber taucht, kommt die Grafikpracht voll zur Geltung. Von den Gestaden Atlantis', wo sich die klaren Wellen am Strand brechen, über die glühenden Lava-Pfade des Hades bis hin zu den Schneewehen in Nordland und der düsteren Wikinger-Unterwelt ist ein Schauplatz schöner als der andere.
Zwar lässt sich die Ansicht in Grenzen heranzoomen und verkleinern und stufenlos drehen, notwendig ist das aber nur sehr selten - so geht die Orientierung nicht verloren. Verbergen sich Truppen hinter Mauern oder im Wald, schimmern die Silhouetten in den Spielerfarben durch. Nur wenn ein Berg einen Bauplatz verdeckt, lohnt es sich, die Perspektive zu verändern. So schick das 3D-Terrain auch ist, so gering wirkt es sich allerdings aufs Spielgeschehen aus. Wachtürme haben zwar auf Hügeln ein größeres Sichtfeld und beharken auch weiter entfernte Gegner, wirklich kampfentscheidend sind die Höhenvorteile aber nicht. Ein besonderes Lob verdienen die Toningenieure und Komponisten.
Satte 35 Musikstücke halten für jede Gelegenheit und jedes Szenario die passende Untermalung bereit. Die Wikinger gehen mit Trommelwirbeln und Fanfaren zum Angriff über, in Ägypten treiben exotische Rhythmen die Armeen zum Sieg. Dabei wechseln sich eingängige Melodien und ruhige Hintergrundpassagen, dem Spielgeschehen entsprechend, ab. Optisch, akustisch und spielerisch ist Age of Mythology ein Meisterwerk.
Die Warcraft-Orks können mir gestohlen bleiben! Ich ziehe lieber mit Ajax und Odysseus in die Schlacht!
Nein, Age of Mythology ist nicht so innovativ wie Warcraft 3. Weder haben sich die Entwickler der Ensemble Studios wie die Konkurrenten von Blizzard im Rollenspielgenre bedient, noch gibt es Mini-Missionen in der Kampagne. Ich spiele trotzdem lieber Age of Mythology. Weil ich mich mit den Griechen, Ägyptern und Wikingern besser anfreunden kann als mit den Untoten und Nachtelfen zum Beispiel. Weil die Götter und Sagengestalten besser in die historische Age-Welt passen, als ich je gehofft habe. Auch weil die zahlreichen Verästelungen im Technik- und Glaubensbaum in Mehrspieler-Matches so viele verschiedene Taktiken ermöglichen. Vor allem weil die Story so fesselnd ist, dass ich unbedingt wissen will, wie es weiter geht. Ob einem nun die Abenteuer der Orks oder der Griechen besser gefallen, ist vor allem eine Geschmacksfrage. Am besten, Sie spielen gleich die Demo auf unserer DVD an und entscheiden selbst, welcher Ihr persönlicher Favorit ist. Meiner ist auf jeden Fall Age of Mythology.
Ich habe schon das Video zu C&C Generals gesehen und doch... so etwas kann in Punkto Grafik sehr überzeugen! Westwood hat zwar schon viel $chei**e gemacht aber wenn das Spiel wirklich so ist wie im Video gezeigt dann wird das Spiel Hammergeil!!! Zu AoM: Ich habe jetzt die Demo gespielt und werde mir unbedingt die Vollversion zu dem Spiel besorgen! Habe auch schon WC3 und Empire Earth und AoE2 nächtelang gespielt, aber Momentan macht mir AoM am meisten Spass, obwohl ich momentan nur die Demo besitze!
Pah! Eine gute Grafik macht noch laaaaaaange kein gutes Spiel.
Das stimmt ... wie gut, dass "Age of Mythology" nicht nur mit einer extraklassen 3D-Grafik ausgestattet ist, sondern auch mit einem süchtigmachenden Flair, einer genialen Story und super Missionen.
Ich habe schon das Video zu C&C Generals gesehen und doch... so etwas kann in Punkto Grafik sehr überzeugen! Westwood hat zwar schon viel $chei**e gemacht aber wenn das Spiel wirklich so ist wie im Video gezeigt dann wird das Spiel Hammergeil!!! Zu AoM: Ich habe jetzt die Demo gespielt und werde mir unbedingt die Vollversion zu dem Spiel besorgen! Habe auch schon WC3 und Empire Earth und AoE2 nächtelang gespielt, aber Momentan macht mir AoM am meisten Spass, obwohl ich momentan nur die Demo besitze!
Pah! Eine gute Grafik macht noch laaaaaaange kein gutes Spiel.
Ich habe schon das Video zu C&C Generals gesehen und doch... so etwas kann in Punkto Grafik sehr überzeugen! Westwood hat zwar schon viel $chei**e gemacht aber wenn das Spiel wirklich so ist wie im Video gezeigt dann wird das Spiel Hammergeil!!! Zu AoM: Ich habe jetzt die Demo gespielt und werde mir unbedingt die Vollversion zu dem Spiel besorgen! Habe auch schon WC3 und Empire Earth und AoE2 nächtelang gespielt, aber Momentan macht mir AoM am meisten Spass, obwohl ich momentan nur die Demo besitze!
Das Spiel finde ich nicht schlecht. Es bringt gute Ideen ein und die Grafik ist auch nicht zu verachten. Ich muss aber auch sagen: die Spieltiefe ist enorm und prima umgesetzt. ( Meine Meinung ist aber, trotz allem, Warcraft 3 hat die bessere Grafik und macht mehr Spaß, zumindest was meinen Geschmack betrifft. )
Ganz meine Meinung. Grafik und Gameplay übertreffen alles Bisherige. Allerdings hat mir WC3 ebensogut gefallen wie AoM. Tipp: Beide Spiele spielen.
Ich habe es auf WinXP mit richtig Power und im Anschluß auf WinMe mit einem 600Mhz/128 MB RAM gespielt und bin auch der Meinung, dass es gut zu spielen ist, aber die Grafikleistung die dem Rechner abverlangt wird ist doch schon fast die von Dungeon Siege (sonst löst sich alles in Polygone auf und die Figuren bestehen nur aus zusammengewürfelten Dreiecken!)!MfG AG
Wow mit so einem Powerrechner beschwert sich jemand, dass ein neues Spiel so leistungshungrig ist lol...