Always-On-DRM, Day-One-DLCs und Co: Das wollen wir 2013 nicht mehr sehen

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Special Anne Neukirchner - Autorin Als bevorzugte Quelle auf Google hinzufügen

Jedes neue Jahr bringt eine Sammlung mehr oder weniger neuer Vorsätze und Wünsche mit sich. Wir zeigen euch, was wir uns für 2013 von Spieleentwicklern und Publishern wünschen und auf was wir gut und gerne verzichten können. Wie wäre es zum Beispiel mit einem weniger strengen Kopierschutz und dafür mehr Kundenfreundlichkeit? Wenn sich das gut anhört, dann werft unbedingt einen Blick in dieses Special.

Mehr Sport machen, mit dem Rauchen aufhören, öfter Zeit mit der Familie verbringen – das neue Jahr beginnt bei vielen Menschen mit einer langen Liste von guten Vorsätzen und Zielen. Davon wird ritualgetreu ein Großteil bereits nach wenigen Tagen bis Wochen wieder begraben. 2014 ist ja schließlich auch noch ein Jahr. Der Geist ist oft willig, aber das Fleisch ist schwach oder die Qualitätskontrolle und manchmal auch die Serverkapazität. Weniger Bugs, stabile Server und keine DLCs bevor das eigentliche Game überhaupt auf dem Markt ist – das Leben eines Gamers könnte so schön sein, wenn sich einige nervige Praktiken ausmerzen ließen. Auch 2012 gab es einige Pannen und Enttäuschungen, auf die wir gut und gerne verzichtet hätten. Denken wir nur an das Diablo 3-Debakel mit Fehler 37, 75 oder 316708 (die Liste ließe sich noch weiterführen) zurück.

Wir finden: das muss nicht sein! Aus diesem Grund haben wir für das Jahr 2013 ein kleine Liste an Wünschen an und guten Vorsätzen für die Spielebranche und die Entwickler zusammengestellt. Dabei machen wir uns keinerlei Illusionen, dass laut Statistik die Erfolgsaussichten für unsere Wunschsammlung eher schlecht stehen. Aber man wird ja noch träumen dürfen. Werft einfach einen Blick in unsere Bildergalerie und vielleicht findet sich die eine oder andere Übereinstimmung. Welche Änderungen würden euch für dieses Jahr am Herzen liegen, wenn ihr einen Wunsch frei hättet? Nutzt die Kommentarfunktion und teilt uns eure Meinung mit.

Hinweis: Um die Bildunterschriften in voller Länge sehen zu können, müsst ihr auf den jeweiligen Screenshot klicken.

Bildergalerie

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    • Kommentare (26)

      Zur Diskussion im Forum
      • Von Eberhard Hobby-Spieler/in
        Zitat von jokerman7
        Richtig. Die werden gebraucht. Genauso wie die paranoiden Spinner, die hinter jeder Kleinigkeit eine Verschwörung oder Diktatur vermuten und so etwas Irrelevantem wie Computerspielen eine Wichtigkeit zuschreiben, als würde ihr Leben davon abhängen.
        Sicher sind Computerspiele selber nicht relevant. Volle Zustimmung. Die RECHTE, um die es dabei geht, sind es dagegen schon!
        Denn wenn es einmal bei Computerspielen funktioniert, wird es auch in anderen bereichen Schule machen, wo es dann vielleicht relevanter ist. Wehret den Anfängen.
        Diese "solange es nur dies und jenes ist, ist das ja alles nicht so tragisch"-Haltung hatten wir doch in der jüngeren Vergangenheit gerade erst. Man sollte nicht meinen, dass die schon wieder hoffähig ist. Gerade wir sollten uns doch um die Verteidigung unserer Rechte kümmern, die wir mit so viel Blut erkauft haben.

        Zitat von jokerman7
        Nach der Logik, müsste ich mir auch einen Holzofen in die Wohnung stellen, falls Putin mal schlechte Laune hat und das Gas abstellt.
        Das gab's ja schon. Und folgerichtig versucht unsere Regierung, von dieser einseitigen Abhängigkeit wegzukommen. Damit Du Dir keine Holzheizung kaufen musst. Das müsstest Du nämlich in der Tat, wenn das Gas mal abgestellt würde und Du bei -20°C in Deiner Wohnung bibberst und den Wasserleitungen beim Platzen zusiehst.
        Es genügt doch schon der stinknormale Bagger, der die Telefonleitung erwischt. Und gerade dann, wenn Du Dank fehlendem Internet keine Mails bearbeiten und arbeiten kannst, kannst Du auch nicht spielen. Obwohl Du gerade da mal Zeit dafür hättest.

        Zitat von jokerman7
        Früher gab es auch noch kein Internet bzw. war es sehr langsam.
        In sehr vielen Landesteilen Deutschlands ist es das auch heute noch. Das ist der Grund, warum sehr viele Spieler einen Internetzwang zum Spielstart doof finden und erst recht einen always-on-wang rigeros ablehnen. Die haben meist noch ISDN-Zugang!

        Zitat von jokerman7
        Da musste man sich als Hersteller noch nicht so große Gedanken über Raubkopierer machen. Die paar Leute, die sich eine Disc vom Kumpel ausgeliehen und dann kopiert haben, haben da keine Rolle gespielt.
        Falsch. Es gab auch damals schon Professionelle mit Kopierstationen, die pro Tag 1000 Kopien herstellten. Das potente Internet hat das zwar noch einmal angehoben, aber, wie gesagt, die meisten können gar nicht so bequem von Portalen saugen, weil sie gar keinen schnellen Zugang haben (Vom Upload bezüglich Sharing ganz zu schweigen).
      • Von Eberhard Hobby-Spieler/in
        Zitat von jokerman7
        Richtig. Die werden gebraucht. Genauso wie die paranoiden Spinner, die hinter jeder Kleinigkeit eine Verschwörung oder Diktatur vermuten und so etwas Irrelevantem wie Computerspielen eine Wichtigkeit zuschreiben, als würde ihr Leben davon abhängen.
        Sicher sind Computerspiele selber nicht relevant. Volle Zustimmung. Die RECHTE, um die es dabei geht, sind es dagegen schon!
        Denn wenn es einmal bei Computerspielen funktioniert, wird es auch in anderen bereichen Schule machen, wo es dann vielleicht relevanter ist. Wehret den Anfängen.
        Diese "solange es nur dies und jenes ist, ist das ja alles nicht so tragisch"-Haltung hatten wir doch in der jüngeren Vergangenheit gerade erst. Man sollte nicht meinen, dass die schon wieder hoffähig ist. Gerade wir sollten uns doch um die Verteidigung unserer Rechte kümmern, die wir mit so viel Blut erkauft haben.

        Zitat von jokerman7
        Nach der Logik, müsste ich mir auch einen Holzofen in die Wohnung stellen, falls Putin mal schlechte Laune hat und das Gas abstellt.
        Das gab's ja schon. Und folgerichtig versucht unsere Regierung, von dieser einseitigen Abhängigkeit wegzukommen. Damit Du Dir keine Holzheizung kaufen musst. Das müsstest Du nämlich in der Tat, wenn das Gas mal abgestellt würde und Du bei -20°C in Deiner Wohnung bibberst und den Wasserleitungen beim Platzen zusiehst.
        Es genügt doch schon der stinknormale Bagger, der die Telefonleitung erwischt. Und gerade dann, wenn Du Dank fehlendem Internet keine Mails bearbeiten und arbeiten kannst, kannst Du auch nicht spielen. Obwohl Du gerade da mal Zeit dafür hättest.

        Zitat von jokerman7
        Früher gab es auch noch kein Internet bzw. war es sehr langsam.
        In sehr vielen Landesteilen Deutschlands ist es das auch heute noch. Das ist der Grund, warum sehr viele Spieler einen Internetzwang zum Spielstart doof finden und erst recht einen always-on-wang rigeros ablehnen. Die haben meist noch ISDN-Zugang!

        Zitat von jokerman7
        Da musste man sich als Hersteller noch nicht so große Gedanken über Raubkopierer machen. Die paar Leute, die sich eine Disc vom Kumpel ausgeliehen und dann kopiert haben, haben da keine Rolle gespielt.
        Falsch. Es gab auch damals schon Professionelle mit Kopierstationen, die pro Tag 1000 Kopien herstellten. Das potente Internet hat das zwar noch einmal angehoben, aber, wie gesagt, die meisten können gar nicht so bequem von Portalen saugen, weil sie gar keinen schnellen Zugang haben (Vom Upload bezüglich Sharing ganz zu schweigen).
      • Von Eberhard Hobby-Spieler/in
        Zitat von Shadow_Man
        ... bei der Sim City Vorschau ..., bin ich fast vom Stuhl gekippt, als der Redakteur dort bei der Meinung schreibt: "Was für ein großartiges Spiel - da schlucke ich auch den Onlinezwang."
        Also bitte. Keine kritische Auseinandersetzung damit und dann fast ein Fanboy-Geblubbere. Da war ich schon geschockt.
        Das ist halt ein alter Indianer. Er fällt auf den Glasperlen-Trick herein. Solange alles bunt und glitzernd ist, schluckt er auch Kröten.

        Vermutlich ist er sich seiner Verantwortung den jungen Leuten gegenüber nicht mal bewusst, sonst würde er das so nicht schreiben bzw. sich dagegen auflehnen, dass er es, von oben diktiert, so schreiben soll. Es ist wichtig, Teens auch über solche Dinge nachdenken zu lassen, nicht nur über Ungerechtigkeit in der dritten Welt und das Wirken von Che Guevara (wie das in dem Alter immer so üblich ist). Über Dinge, die hier vor ihrer Haustür passieren.

        Zum News-Thema: Es gab jahrelang zuwenig Spiele mit Multiplayer-Modus. Ein ganzes Genre (WiSim) ist deswegen fast ausgestorben, weil es eigentlich ein Paradebeispiel für Mutiplayerspiele war, aber bequemerweise zu einem Singleplayer-Genre erklärt wurde, weil die MP-Modus. Programmierei zu aufwändig war. Selbst Anno hat ja zwischenzeitlich mal versucht, die Kunden für dumm zu verkaufen, in dem so ein Marketing-Idiot sagte, Anno wäre ja traditionell ein Singleplayer-Spiel. Und die verblendeten Teens, die's nicht anders kannten, haben das auch noch gegalubt.
        Was wichtig ist, ja, sind gute Multiplayer-Modi, das ist richtig. Aber lieber noch einen schlechten, den man ignorieren und vor allem scharf kritisieren(!) kann, als gar keinen, dessen Fehlen man in der nächsten Generation als "Begründung" dafür hernehmen kann, dass ds Spiel ja noch nie einen gebraucht hat.
      • Von Kashrlyyk Spiele-Novize/Novizin
        Vllt. weiß das ja jemand: Wieviele Artikel und Kommentare darüber wie schlecht Always-On-DRM und Day-One-DLCs sind hat die PCGames denn so 2012 geschrieben? Ich kann mich an gar keinen erinnern.

        Das die PCGames den "Hype" nicht mehr sehen will 2013 ist schon beleidigend, wenn man sich die "Testvideos" zu Diablo 3 anschaut. Ihr wollt keinen Hype sehen, PCGames, dann hört mit solcher Arschküsserei.
      • Von jokerman7 Anfänger/in
        Richtig. Die werden gebraucht. Genauso wie die paranoiden Spinner, die hinter jeder Kleinigkeit eine Verschwörung oder Diktatur vermuten und so etwas Irrelevantem wie Computerspielen eine Wichtigkeit zuschreiben, als würde ihr Leben davon abhängen.
      • Von Schlechtmacher Hobby-Spieler/in
        Zitat von jokerman7
        Wie wär's, wenn man nicht darüber nachdenkt

        Genau, einfach nicht nachdenken. Solche Konsumenten braucht das Land.
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