Mythen und Legenden: Die größten Vorurteile gegenüber Videospielen

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Special Anne Neukirchner - Autorin Als bevorzugte Quelle auf Google hinzufügen

Videospiele sind heute anders anerkannt als noch vor 20 Jahren. Trotzdem halten sich einige Vorurteile und Klischees hartnäckig. Wer zockt, der musste und muss sich mitunter so einiges an Unsinn und Unverständnis in Bezug auf sein Hobby anhören. Mit welchen Anschuldigungen Games und Gamer sich am häufigsten konfrontiert sehen, zeigen wir euch im heutigen Special.

Menschen neigen dazu viel Unsinn zu reden, wenn der Tag lang ist. Dies gilt besonders für Dinge, von denen sie keine Ahnung haben und die sie nicht verstehen. Auch der Generationskonflikt spielt in dieser Hinsicht eine Rolle. Fast jede neue Form der Unterhaltung sah sich in der Vergangenheit der Kritik und des Misstrauens ausgesetzt. Scharfer Wind wehte da vor allem aus dem Lager der gestandenen Altersgruppen, wie man an den Beispielen des Rock n' Roll, der Comics oder eben der Videospiele sehen kann. Lange Zeit wurden Games überhaupt nicht ernst genommen. Je mehr die Beliebtheit zunahm, umso schärfer wurde aber auch die Kritik. Gewaltverherrlichend, unnützer Zeitvertreib und Kinderkram sind nur einige Dinge, die Videospielen nachgesagt wurden und teilweise auch immer noch werden.

Glücklicherweise ist die Videospiel-Branche über die vergangenen Jahrzehnte erwachsen geworden und hat sich damit auch Stück für Stück soziale Akzeptanz verdient. Viele Vorurteile liegen inzwischen zwar auf dem Friedhof der Irrtümer begraben, es gibt aber auch immer wieder Menschen, die trotz offenkundigem Unwissen ihre Hasstiraden kundtun. Mit Forderungen nach Zensur und Handelsbeschränkungen wollen sie gegen den Feind "Videospiel" vorgehen. Die immer mal wieder aufkommende "Killerspiel"-Diskussion zeigt, dass es noch einiges an Ignoranz und Unwissen aufzuholen gilt. In diesem Sinne präsentieren wir euch zehn Klischees und Vorwürfe in Bezug auf Games und Gamer, denen der Stempel Mythos gebührt. Eure Anregungen zum Thema sind wie immer willkommen. Nutzt die Kommentarfunktion und teilt uns eure Meinung mit.

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    • Kommentare (9)

      Zur Diskussion im Forum
      • Von lex23 Anfänger/in
        Holla, Jade Raymond.
      • Von lex23 Anfänger/in
        Holla, Jade Raymond.
      • Von knarfe1000 Spiele-Kenner/in
        Zitat von lunatic666
        na toll der newtown amokläufer hat *gewaltverherrlichende spiele gespielt....nachtigall ick hör dich trapsen...

        Und Brot gegessen hat er sicher auch.

        Naja, immer wieder das Gleiche.
      • Von lunatic666 Gelegenheitsspieler/in
        na toll der newtown amokläufer hat *gewaltverherrlichende spiele gespielt....nachtigall ick hör dich trapsen...
      • Von Varulven Anfänger/in
        Zitat
        Videospiele machen aggressiv und fördern die Jugendgewalt - Wenn man sich die Absatzzahlen von Spielen wie Call of Duty, Crysis oder anderen Ego-Shootern bzw. Actionspielen wie GTA anschaut, muss man froh sein, dass dieses Vorurteil Blödsinn ist.
        Das Argument kann ich nun nicht nachvollziehen. Wenn zunehmende Gewalt etwas mit Verkaufszahlen zu tun hätte, müssten höhere Absatzzahlen doch eher für dieses Vorurteil sprechen, oder? Die wirklichen Ursachen für Jugendgewalt sind sicherlich nicht immer so einfach festzustellen, aber gerade bei, ich sage jetzt mal, labilen Menschen kann ich mir schon vorstellen daß eben auch Spiele dazu beitragen können. Genau wie schlechte Erziehung. Oder man ist einfach ein Arschloch. :-D
      • Von Astorek Mitglied
        Zitat von Blackxdragon87
        heutzutage kann man videospiele echt mit filmen vergleichen. sie bieten super storys und lassen uns auf unsere eigene weise daran teilhaben. deshalb sind auch verschiedene lösungswege sehr angesagt.
        Mich wirfts bei dem Absatz grade ein wenig im Stuhl hin und her: Meiner Meinung nach hatten frühere Spiele in Sachen Story und Lösungsmöglichkeiten deutlich mehr zu bieten. Man sehe sich auch heute noch "PlaneScape Torment" an... Zu diesen Zeiten waren Spiele storymäßig eher dem Buch nahe als dem Film.

        Dennoch, zumindest was Präsentation angeht: Jepp, da kann man Videospiele mittlerweile mit Filmen vergleichen. Bedauerlicherweise auch in Sachen Anspruch und Kreativität...

        Zitat
        einige ältere die ich kenne denken immer noch an mario für gameboy wenn ich vom zocken spreche. aber als ich ein ps3 spiel an machte wollten sie gar nicht glauben das dies ein spiel ist :-D
        Ich finde da die "jüngere" Generation schlimmer: Ich will garnicht mehr erwähnen, dass ich gerne Videospiele spiele, da ich mir dann sofort Fragen der Marke "auch'n WoW-Süchtling und CoD-Killerspieler?" anhören darf...

        Zum Thema speziell in Deutschland:
        "Das Jugendschutzsystem in Deutschland ist viel zu lasch"

        Ist Blödsinn, da hierzulande jedes Spiel es durch die USK-Prüfung schaffen muss, andernfalls dürfen die Spiele nicht öffentlich im Regal stehen oder beworben werden. Die USK gibt dann eine Altersempfehlung ab, die allerdings - entgegen des Wortes "Empfehlung" darin - bindend ist. In anderen Ländern geht das deutlich relaxter zu, teilweise wird auf die Ehrlichkeit der Publisher vertraut (PEGI-System!). In Deutschland werden Spiele stellenweise sogar extra geschnitten, was innerhalb der EU einzigartig sein dürfte...
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