Mythen und Legenden: Die größten Vorurteile gegenüber Videospielen
Videospiele sind heute anders anerkannt als noch vor 20 Jahren. Trotzdem halten sich einige Vorurteile und Klischees hartnäckig. Wer zockt, der musste und muss sich mitunter so einiges an Unsinn und Unverständnis in Bezug auf sein Hobby anhören. Mit welchen Anschuldigungen Games und Gamer sich am häufigsten konfrontiert sehen, zeigen wir euch im heutigen Special.
Menschen neigen dazu viel Unsinn zu reden, wenn der Tag lang ist. Dies gilt besonders für Dinge, von denen sie keine Ahnung haben und die sie nicht verstehen. Auch der Generationskonflikt spielt in dieser Hinsicht eine Rolle. Fast jede neue Form der Unterhaltung sah sich in der Vergangenheit der Kritik und des Misstrauens ausgesetzt. Scharfer Wind wehte da vor allem aus dem Lager der gestandenen Altersgruppen, wie man an den Beispielen des Rock n' Roll, der Comics oder eben der Videospiele sehen kann. Lange Zeit wurden Games überhaupt nicht ernst genommen. Je mehr die Beliebtheit zunahm, umso schärfer wurde aber auch die Kritik. Gewaltverherrlichend, unnützer Zeitvertreib und Kinderkram sind nur einige Dinge, die Videospielen nachgesagt wurden und teilweise auch immer noch werden.
Glücklicherweise ist die Videospiel-Branche über die vergangenen Jahrzehnte erwachsen geworden und hat sich damit auch Stück für Stück soziale Akzeptanz verdient. Viele Vorurteile liegen inzwischen zwar auf dem Friedhof der Irrtümer begraben, es gibt aber auch immer wieder Menschen, die trotz offenkundigem Unwissen ihre Hasstiraden kundtun. Mit Forderungen nach Zensur und Handelsbeschränkungen wollen sie gegen den Feind "Videospiel" vorgehen. Die immer mal wieder aufkommende "Killerspiel"-Diskussion zeigt, dass es noch einiges an Ignoranz und Unwissen aufzuholen gilt. In diesem Sinne präsentieren wir euch zehn Klischees und Vorwürfe in Bezug auf Games und Gamer, denen der Stempel Mythos gebührt. Eure Anregungen zum Thema sind wie immer willkommen. Nutzt die Kommentarfunktion und teilt uns eure Meinung mit.

Und Brot gegessen hat er sicher auch.
Naja, immer wieder das Gleiche.
Dennoch, zumindest was Präsentation angeht: Jepp, da kann man Videospiele mittlerweile mit Filmen vergleichen. Bedauerlicherweise auch in Sachen Anspruch und Kreativität...
Zum Thema speziell in Deutschland:
"Das Jugendschutzsystem in Deutschland ist viel zu lasch"
Ist Blödsinn, da hierzulande jedes Spiel es durch die USK-Prüfung schaffen muss, andernfalls dürfen die Spiele nicht öffentlich im Regal stehen oder beworben werden. Die USK gibt dann eine Altersempfehlung ab, die allerdings - entgegen des Wortes "Empfehlung" darin - bindend ist. In anderen Ländern geht das deutlich relaxter zu, teilweise wird auf die Ehrlichkeit der Publisher vertraut (PEGI-System!). In Deutschland werden Spiele stellenweise sogar extra geschnitten, was innerhalb der EU einzigartig sein dürfte...