Prometheus - Test der Blu-ray

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Test Benjamin Kegel - Autor Als bevorzugte Quelle auf Google hinzufügen

Aufgrund ihrer herrlich hochauflösenden Bilder einer faszinierend fremden Welt ist die Blu-ray-Fassung schon fast Pflicht - hier begeistern auch die umfangreichen alternativen Bonusszenen am meisten. Prometheus ist großartige Sci-Fi vor opulenten Bildern - aber vorher das Hirn unbedingt von allen Werbebotschaften und Erwartungen befreien!

Wir schreiben das Jahr 2089: Eine Gruppe von Wissenschaftlern entdeckt auf einer schottischen Insel eine uralte Höhlenmalerei, die unter anderem eine bestimmte Sternenkonstellation beinhaltet. Das Erstaunliche dabei: Zeichnungen derselben interstellaren Karte finden sich auch in anderen antiken Kulturen, die unmöglich untereinander hätten kommunizieren können. Offensichtlich deutet dieses geteilte Wissen also auf eine gemeinsame und dennoch unabhängig voneinander erreichte Quelle hin – für die Archäologen Elizabeth Shaw und Charlie Holloway kann es sich dabei nur um den Ursprung der Menschheit handeln. Finanziert durch den greisen Patriarchen der Weyland Corporation, erreicht das Forschungsschiff Prometheus vier Jahre später den einzigen habitablen Planeten des beschriebenen Sternensystems, um die Wahrheit über die Natur unserer Spezies zu erfahren – einige der erschreckendsten Erkenntnisse kommen dabei nicht aus dem im CO2 erstickten Herzen der unwirtlichen Alienwelt …

Die dickste Überraschung (neben einem Geologen, der sich fünf Minuten nach Erstellung seiner Hightech-Landkarte hoffnungslos verläuft) ist mit Sicherheit die unerwartet flache Spannungskurve: Der Weg hin zum Kern, zum dramaturgischen Höhepunkt des Films ist ebenso wie die nicht rundum befriedigende Auflösung überraschend simpel & berechenbar, reicht aber für seine Botschaft und Wirkung vollkommen aus – nur hockt man als Zuschauer dank einer Go-viral-oder-verrecke-Werbekampagne mit geballten Fäusten auf der Sofakante, wartet – vergebens – auf diesen einen gerüchteweise versprochenen Schlüsselmoment des Science-Fiction-Genres … und blinzelt dann verdutzt durchs Zimmer, während der Abspann anläuft. Prometheus ist ein tolles Stück Sternen- Archäologie und ein klasse Science- Fiction-Film, dem schlicht etwas besser platzierte Werbung gut getan hätte und ein mentaler Abstand zu jeglichem Alien-Anspruch noch immer gut tut.

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    • Kommentare (12)

      Zur Diskussion im Forum
      • Von xNomAnorx Mitglied
        Zitat von Mendos
        Die Story wirkt nunmal unfertig.



        1. Das Vieh ist _ein_ Alien, wenn auch nicht _das_ Alien. Mal unabhängig davon wurde es ja benötigt, damit _das_ Alien am Schluss schlüpfen konnte.
        2. So offensichtlich finde ich das nicht. Allgemein bleiben viele seiner Motive unklar.
        3. Ich sprach vom Verhalten Davids, nicht dem von Wayland.


        1. Ja natürlich. Mir ging es nur darum, dass es kein Alien-Embryo ist und eben nicht ausschließlich zur Entstehung von Aliens führt. Der Schleim führt zur Entstehung von dem Krakenvieh, das alienähnliche Wesen am Ende entsteht hauptsächlich durch die Verbindung von Kraken und Engineer. Die genaue Wirkungsweise des Schleims wird im Film noch im Dunkeln gelassen.
        2. Wenn man den Film zum zweiten Mal schaut, fallen einem einige Feinheiten auf, die man beim ersten Schauen meist verpasst. Das ist mir vor allem im Bezug auf die Dialoge zwischen Holloway und David aufgefallen, nach dem zweiten Schauen fand ich sein Motiv schon recht offensichtlich.
        3. Ach so mein Fehler da hab ich mich verlesen. Aber für den gilt eigentlich ungefähr das Gleiche. Er hat zu dem Zeitpunkt eine andere Aufgabe und interessiert sich mehr dafür den Engineer zu erwecken und mit ihm zu reden, als das zu untersuchen was in Shaw ist/war. Abgesehen davon hat er das wahrscheinlich ja sogar schon als Shaw noch ohnmächtig war. Aber wie gesagt ein bisschen komisch kann das tatsächlich wirken.
      • Von xNomAnorx Mitglied
        Zitat von Mendos
        Die Story wirkt nunmal unfertig.



        1. Das Vieh ist _ein_ Alien, wenn auch nicht _das_ Alien. Mal unabhängig davon wurde es ja benötigt, damit _das_ Alien am Schluss schlüpfen konnte.
        2. So offensichtlich finde ich das nicht. Allgemein bleiben viele seiner Motive unklar.
        3. Ich sprach vom Verhalten Davids, nicht dem von Wayland.


        1. Ja natürlich. Mir ging es nur darum, dass es kein Alien-Embryo ist und eben nicht ausschließlich zur Entstehung von Aliens führt. Der Schleim führt zur Entstehung von dem Krakenvieh, das alienähnliche Wesen am Ende entsteht hauptsächlich durch die Verbindung von Kraken und Engineer. Die genaue Wirkungsweise des Schleims wird im Film noch im Dunkeln gelassen.
        2. Wenn man den Film zum zweiten Mal schaut, fallen einem einige Feinheiten auf, die man beim ersten Schauen meist verpasst. Das ist mir vor allem im Bezug auf die Dialoge zwischen Holloway und David aufgefallen, nach dem zweiten Schauen fand ich sein Motiv schon recht offensichtlich.
        3. Ach so mein Fehler da hab ich mich verlesen. Aber für den gilt eigentlich ungefähr das Gleiche. Er hat zu dem Zeitpunkt eine andere Aufgabe und interessiert sich mehr dafür den Engineer zu erwecken und mit ihm zu reden, als das zu untersuchen was in Shaw ist/war. Abgesehen davon hat er das wahrscheinlich ja sogar schon als Shaw noch ohnmächtig war. Aber wie gesagt ein bisschen komisch kann das tatsächlich wirken.
      • Von Mendos Gelegenheitsspieler/in
        Die Story wirkt nunmal unfertig.



        1. Das Vieh ist _ein_ Alien, wenn auch nicht _das_ Alien. Mal unabhängig davon wurde es ja benötigt, damit _das_ Alien am Schluss schlüpfen konnte.
        2. So offensichtlich finde ich das nicht. Allgemein bleiben viele seiner Motive unklar.
        3. Ich sprach vom Verhalten Davids, nicht dem von Wayland.
      • Von xNomAnorx Mitglied
        Zitat von Mendos
        Prometheus fand ich auch enttäuschend. Vorallem weil er trotz seiner Länge so unvollständig wirkt, als hätte Ridley Scott noch viel viel mehr reinpacken wollen.



        Am schlimmsten war eigentlich die Szene mit dem Alien-Embryo bzw. schon der Weg dorthin. Da infiziert David Dr. Holloway mit dem Zeug aus dem Alien-Raumschiff. Warum er das tut, wird vollkommen im dunkeln gelassen. Als dann festgestellt wird, daß Elizabeth schwanger ist, versuchen David und Dr. sie in den Kälteschlaf zu versetzen. Sie wehrt sich, rennt zu dieser automatischen OP-Einheit und läßt sich das Vieh rausschneiden. Und als sie dann ziellos durch die Prometheus steuert, läuft sie in Weylands Zimmer David in die Arme. Und der verhält sich so, als ob gar nichts gewesen wäre!

        Hanebüchen! Als ob man krampfhaft versucht hat, irgendwie das Alien in die Story zu pressen.
        Und schon wieder muss ich die Story des Films verteidigen :-D

        1. Das war kein Alien-Embryo, demzufolge ist deine ganze "Alien in die Story quetschen" Kritik unnötig.
        2. Warum David Holloway infiziert wird nicht genau erklärt, ist aber doch recht offensichtlich. David möchte herausfinden, was der Schwarze Genschleim genau bewirkt. Und Holloway nimmt er als Versuchsperson, weil er ihn nicht mag (das sieht man in verschiedenen Dialogen vorher) und weil Holloway David vor seiner Infizierung sagt, dass er alles tun würde um zum Erfolg der Mission beizutragen. Deswegen fragt David Holloway ja auch noch einige Sachen bevor er ihn infiziert, um sicherzugehen, das sein Vorgehen richtig ist (aus seiner Sicht zumindest)
        3. Das Verhalten Weylands kann tatsächlich komisch wirken. Allerdings reagiert er auch nicht unglaubwürdig. Letztlich interessiert er sich schließlich nicht für die Crew, es geht im nur um sein eigenes Leben und die Erhaltung von eben diesem. Der Schwarze Genschleim und das Wesen was daraus entstanden ist interessiert ihn nicht, es geht ihm nur um den Engineer. Es bleibt auch unklar was er genau über den Genschleim und das was in dem Schiff vorging wusste.
        Insofern erscheint es vllt etwas komisch auf den ersten Blick, ist aber durchaus nicht unrealistisch.
      • Von Mendos Gelegenheitsspieler/in
        Prometheus fand ich auch enttäuschend. Vorallem weil er trotz seiner Länge so unvollständig wirkt, als hätte Ridley Scott noch viel viel mehr reinpacken wollen.



        Am schlimmsten war eigentlich die Szene mit dem Alien-Embryo bzw. schon der Weg dorthin. Da infiziert David Dr. Holloway mit dem Zeug aus dem Alien-Raumschiff. Warum er das tut, wird vollkommen im dunkeln gelassen. Als dann festgestellt wird, daß Elizabeth schwanger ist, versuchen David und Dr. sie in den Kälteschlaf zu versetzen. Sie wehrt sich, rennt zu dieser automatischen OP-Einheit und läßt sich das Vieh rausschneiden. Und als sie dann ziellos durch die Prometheus steuert, läuft sie in Weylands Zimmer David in die Arme. Und der verhält sich so, als ob gar nichts gewesen wäre!

        Hanebüchen! Als ob man krampfhaft versucht hat, irgendwie das Alien in die Story zu pressen.
      • Von PostalDude83 Mitglied
        Hier ist ein Trailer, der den Film besser beschreibt, als alles andere
        http://www.youtube.com/watch?v=RBaKqOMGPWc
        :D
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