Echt nervig: Diese Videospiel-Features und Gameplay-Mechaniken sind eine Plage
Selbstheilung ist was für Weicheier? Tutorials gehen euch tierisch auf den Keks? Der Erfinder des GTA-4-Handys gehört gekielholt? Wenn ihr diese drei Fragen mit einem kräftigen "Ja" beantworten würdet, dann seid ihr hier richtig. In dem heutigen Special zeigen wir euch, welche Videospiel-Features und Gameplay-Mechaniken uns gehörig auf die Nerven gehen. Ein Artikel zum gemeinsamen Dampf ablassen.
Wenn Spieleentwickler einen besonders kreativen Tag haben, entwerfen sie Spiele-Features, wie das unsägliche Mobiltelefon in GTA 4. Das Konzept ist zwar wunderbar realistisch, allerdings genauso nervig wie praktisch, da ihr nicht nur Missionen und wichtige Informationen über euer Handy erhaltet, sondern es euren Freunden als Plattform für Telefonterror dient. Was sich also in der Theorie vielleicht noch ganz interessant anhört, entpuppt sich in der Realität schon mal als Wurzel von Frust und gereizten Nerven. Genau um solche nervigen Features oder Gameplay-Mechaniken geht es uns in diesem Special.
Ein weiteres wunderbares Beispiel für nett gedacht, aber schlecht gemacht, ist das Reise-Feature von Everquest. In Anbetracht der Tatsache, dass die Spielwelten in MMORPGs immer größer wurden, stellte sich die Frage, wie man effektiv von Punkt A nach Punkt B kommen sollte. Die Antwort der Everquest-Macher war simpel: mit Hilfe eines Schiffes (von dem man sogar ernsthaft runterfallen konnte!). Das Dumme an der Sache war nur, dass sich der Kahn mit einer gefühlten Maximalgeschwindigkeit von einem Knoten pro Stunde fortbewegte. Da durfte man schon mal geschlagene zehn Minuten warten, bis man seine Reise beendet hatte. Was ging oder geht euch in Videospielen besonders auf den Keks? Werft einen Blick in unsere Bildergalerie und diskutiert mit uns via Kommentarfunktion.

* Grindquests (kill 10 Bären, kill 10 Wolfe, 10 Monster, bring mir 10 Pfoten, brin mit 10 Schwerter, bring mir10 Schilder,...)
Kein Freies Speichern
Übertriebener Gummiband-Effekt bei Rennspielen
QTE
Nicht funktionierende Gegner-KI bei Schleichspielen
Achja, übertrieben viele Filmsequenzen, die einen aus dem Spielfluss rausreißen; bei Max Payne 3 hat das mir das komplette Spiel verhagelt
- wenn man zu weit aus dem Gebiet geht und eine Meldung kommt: "Bitte verlassen Sie nicht das Schlachtfeld." und man innerhalb von 10 Sekunden, wenn man nicht zurückgeht, dann stirbt...total der Atmosphäretöter.
- wenn zu viel automatisiert ist...z.B. Hüpfpassagen sind gar keine Herausforderung mehr und man braucht nur eine Taste drücken und er hüpft quasi automatisch auf die nächste Plattform...man kann nicht mehr in den Abgrund abfallen.
- wenn man nur hüpfen, schwimmen kann wenn es der Entwickler gerad will.
- wenn man zu weit aus dem Gebiet geht und eine Meldung kommt: "Bitte verlassen Sie nicht das Schlachtfeld." und man innerhalb von 10 Sekunden, wenn man nicht zurückgeht, dann stirbt...total der Atmosphäretöter.
- wenn man bei einem Schleichspiel z.b. die Kills nicht mehr selbst ausführen kann, sondern jedesmal eine kleine Zwischensequenz oder ein Quick-Time Event kommt.
- wenn ständig die Tasten eingeblendet werden, die du grad drücken sollst. Es reicht doch 2, 3 mal am Anfang, aber das ganze Spiel hindurch?
- wenn zu viele Aktionen auf eine Taste gelegt sind. Beispiel Mass Effect 3. Da kannst du mit 1 Taste Türen öffnen, Aktionen ausführen, über Gegenstände springen, deine Kameraden wiederbeleben, in Deckung hechten und und und...
Problem dabei ist: Wenn du grad etwas bestimmtes machen willst und drückst die Taste, dann macht der Charakter dann oft genau was anderes, weil es gerade in der Situation so automatisiert ist. Das nervt.
Außerdem hat man doch so viele Tasten auf der Tastatur oder aufm Gamepad, dann sollte man das auch ausnutzen.