Far Cry 3 im Test: Ubisofts Sandbox-Shooter im großen Test - jetzt auch mit Mehrspieler-Eindrücken! [Artikel des Monats November 2012]

213
Test Felix Schütz - Redakteur Als bevorzugte Quelle auf Google hinzufügen
Far Cry 3 im Test: Ubisofts Sandbox-Shooter im großen Test - jetzt auch mit Mehrspieler-Eindrücken! (1)
Quelle: Ubisoft

Far Cry 3 im Test für PC, Xbox 360 und PS3 und jetzt auch mit Mehrspieler-Eindrücken: Die Shooter-Reihe kehrt zurück auf die tropische Insel! In unserem Test erfahrt ihr, dass die Entwickler von Ubisoft einen großartigen Open-World-Shooter abgeliefert haben. In einer lebendigen Welt erwartet euch brachiale Action und eine gelungen Hauptstory. Die riesige Bewegungsfreiheit kann jedoch auch nicht über einige Mängel hinwegtäuschen.

Hinweis: Dieser Artikel wurde im November 2012 am häufigsten gelesen. Als Teil unseres Jahresrückblicks veröffentlichen wir ihn daher erneut, vielleicht habt ihr ja auch Spaß daran, in den Highlights des Jahres 2012 zu stöbern.

Far Cry 3 ist im Handel erhältlich und bei uns im Einzelspieler-Test für PC, Xbox 360 und PS3. Wir erinnern uns: Mit Far Cry 2 ging Ubisoft Montreal vor vier Jahren ein Wagnis ein - weg vom Dschungelsetting, hin zum realistischeren Survivaltrip in der afrikanischen Savanne. Das Ergebnis war raffiniert, mutig, aber auch sperrig - darum fiel der Sandbox-Shooter trotz guter Wertungen bei vielen Fans durch. Die Entwickler zogen daraus ihre Lehren: Far Cry 3 besinnt sich auf die Stärken des Vorgängers und schüttelt dabei viele alte Schwächen ab.

Die Story von Far Cry 3 - keine Spoiler

Mit den ersten beiden Teilen hat die Story von Far Cry 3 nichts am Hut - kein Afrika, kein Mutanten-Blödsinn. Diesmal schlüpft man in die Haut von Jason Brody, ein Amerikaner, der seinen Urlaub mit Freunden auf einer Tropeninsel verbringt. Doch aus dem Freizeitspaß wird bitterer Ernst: Die hippen Touristen werden von Piraten verschleppt und heftig in die Mangel genommen.

Vaas, der irre Anführer der Gauner, legt gleich zu Spielbeginn einen mächtigen Auftritt hin: Grandios animiert und mit einem starken Sprecher gesegnet, erklärt er uns mal kichernd, mal tobend, aber stets glaubhaft, dass uns eine richtig üble Zeit bevorsteht. Keine Frage: Vaas ist Ubisoft hervorragend gelungen - ein klarer Anwärter auf den Titel "Bösewicht des Jahres"!

Spannend und heftig geht's weiter: Jason flüchtet blutüberströmt aus dem Piratenlager und wird halbtot aus einem Fluss gefischt. Sein Retter: Ein Inselbewohner namens Dennis. Der freundliche Kerl schwört den verängstigten Jason auf einen neuen Pfad ein: Der junge Amerikaner muss nun zum Rakyat-Krieger werden, ein Jäger, der den Traditionen der Ureinwohner auf der Insel folgt. Nur so werde er stark genug, um seine Freunde zu retten. Far Cry 3 beginnt.

INFO: So haben wir Far Cry 3 getestet

Wir spielten eine fast fertige PC-Version (v1.00) in rund 27 Stunden durch, schalteten dabei alle Waffen und Talente frei, eroberten jede Basis und sahen beide Endsequenzen. Die Version war noch nicht ganz final und daher auch nicht frei von Bugs - zum Release am 29. November rechnen wir daher mit einem ersten Patch.

INFO: Konsolen-Wertung von Far Cry 3

Die Spielspaß-Wertung der Play3 für die Konsolen-Version von Far Cry 3 beträgt 90 Prozent.

INFO: Kopierschutz von Far Cry 3

Ihr müsst Far Cry 3 einmalig über Ubisofts Uplay-Launcher online aktivieren, das gilt auch für die Steam-Version. Wer mag, kann den Launcher danach dauerhaft in einen Offline-Modus versetzen und die Solo-Kampagne ohne Internetverbindung spielen.

Bildergalerie

213
  1. Seite 1 Far Cry 3 im Test: Ubisofts Sandbox-Shooter im großen Einzelspieler-Test
  2. Seite 2 Far Cry 3 im Test: Das hat uns gefallen
  3. Seite 3 Far Cry 3 im Test: Das hat uns nicht gefallen
  4. Seite 4 Far Cry 3 im Test: Eindrücke aus dem Mehrspieler-Modus - und Wertungen
    • Kommentare (213)

      Zur Diskussion im Forum
      • Von Bonkic Mitglied
        Zitat von sauerlandboy79
        Wie oft kommt es denn vor, dass man von Waranen, Wildhunden, Tigern etc. hinterrücks attackiert wird?
        das ist ja auch 'ne völlig andere situation, die wir hier gerade nicht thematisiert hatten. ;-)
      • Von Bonkic Mitglied
        Zitat von sauerlandboy79
        Wie oft kommt es denn vor, dass man von Waranen, Wildhunden, Tigern etc. hinterrücks attackiert wird?
        das ist ja auch 'ne völlig andere situation, die wir hier gerade nicht thematisiert hatten. ;-)
      • Von sauerlandboy79 Mitglied
        In Far Cry 3 muss / kann man aber auch nicht den totalen Tierfreund raushängen lassen. Man steht darin doch selbst bei mehrals 50% der rumlaufenden Viecher auf deren Speisekarte. Wie oft kommt es denn vor, dass man von Waranen, Wildhunden, Tigern etc. hinterrücks attackiert wird? Ab dem Punkt pfeife ich persönlich auf Empathie für virtuelle Tiere. ^^
      • Von Enisra Mitglied
        Zitat von Bonkic
        dass es dir komplett wurst ist, was du in einem spiel tust, kann ich deshalb nur schwer glauben.
        falls ja, muss ich mir oder besser dir die frage stellen, weshalb du überhaupt noch zockst. ;-)
        Empathie, der Fachbegriff dafür ist Empathie
        Die Funktioniert nicht nur mit echten Dingen sondern auch bei gestellten und außerdem vergessen die Totengräber auch zum einem die Kommentare der anderen zu lesen und auch den dezenten Unterschied (den man hätte herrausfinden können wenn man sich die anderen kommentare hätte durchgelesen!) dass die Tierwelt keine Bedrohung darstellt wie die Menschen die man da ausräuchert sondern nur ein ganz dumm aufgesetztes Craftingsystem, das in einer Nichtmagischen Welt nunmal nicht funktioniert
      • Von Bonkic Mitglied
        Zitat von Shadow_Man
        Das sollte man immer bedenken, in einem Spiel lebt nichts, da ist nichts echt, es ist nur eine reine Scheinwelt.
        ein gutes spiel lässt dich aber genau das (bis zu einem gewissen grad natürlich nur) vergessen.
        genauso wie man von einem film emotional berührt werden kann, auch wenn man eigentlich -natürlich- weiß, dass es sich auf der leinwand nur um schauspieler handelt, die da 'acten'.
        da ist ja in der der regel ebenfalls nix echt. dennoch lebt und leidet man gewissermaßen mit, wenn das gebotene überzeugend ist.
        wer das nicht tut, kann sich den konsum dieser medien eigentlich auch genausogut sparen.

        dass es dir komplett wurst ist, was du in einem spiel tust, kann ich deshalb nur schwer glauben.
        falls ja, muss ich mir oder besser dir die frage stellen, weshalb du überhaupt noch zockst. ;-)
      • Von Shadow_Man Mitglied
        Mir ist das völlig wurscht. Ich bin im wirklichen Leben ein großer Tierfreund, aber in Spielen hab ich kein Problem gegen die zu kämpfen/sie abzuknallen, einfach weil ich weiß, dass das nur virtuell ist und niemand wirklich zu Schaden kommt.
        Das sollte man immer bedenken, in einem Spiel lebt nichts, da ist nichts echt, es ist nur eine reine Scheinwelt.
      Direkt zum Diskussionsende
  • Print / Abo
    Apps
    PC Games 06/2026 PCGH Magazin 07/2026 play5 07/2026 N-Zone 06/2026 Linux Magazin 06/2026 LinuxUser 06/2026 Raspberry Pi Geek 07/2026
    PC Games PC Games Hardware Linux Magazin Raspberry Pi Geek Computec Kiosk