Ziemlich beste Freunde - Test der Blu-ray
Unser Kauftipp! Statt Kitsch wird euch hier beschwingt-lockere und sehr freche Unterhaltung geboten, die auf politische Korrektheit gar keinen Wert legt.
Driss ist ein junger dunkelhäutiger Ex-Gefängnisinsasse, Philippe weiß wie ein Pariser Bistrobaguette, steinreich und vom Hals abwärts gelähmt. Philippe sucht einen neuen Pfleger, Driss nur eine Absage zur Vorlage beim Arbeitsamt. Nach seinem unverschämten "Vorstellungsgespräch" wird Driss zu dessen Verblüffung tatsächlich eingestellt – und zwischen den zwei ungleichen Männern entwickelt sich eine rührende, wertvolle und vor allem komplett vorhersehbare Freundschaft. Viele Filme wären an dieser Stelle in den Kitsch abgestürzt, doch Ziemlich beste Freunde schafft es durch ein beschwingt-lockeres, freches Drehbuch, einen grinsenden, doppelläufigen Mittelfinger in Richtung sämtlicher politischer Korrektheit und die ziemlich beste Schauspielleistung der beiden Hauptakteure glatt zu unserem Kauftipp!
