Im Schatten des Vorgängers: Enttäuschende Sequels
Wenn sich die Spielekritiken mit Lob überschlagen und die Gaming-Fans euphorisiert die Spieleläden leerkaufen, dann ist dies die Geburtsstunde einer Serie. Erfolgreiche Spiele bekommen nämlich mit fast 90 prozentiger Sicherheit einen Nachfolger spendiert und dann noch einen und so weiter. Leider erreichen die meisten Sequels nicht die Klasse der eigentlichen Originalspiele. Wir zeigen euch, welche Games im Vergleich zu ihrem Vorgänger enttäuschten.
Ein Buch ist besser als der dazugehörige Film und Sequels kommen so gut wie nie an die Qualität des Vorgängers heran. Besonders letzteres ist oftmals auch in der Videospielwelt die Regel. In vielen Fällen können Fortsetzungen den "Originalen" nicht das Wasser reichen und Fans bleiben mit einem Gefühl der Enttäuschung zurück. Es gibt aber auch eine Reihe von Sequels die so furchtbar waren, dass man sich wünscht, sie wären nie produziert worden. Bestes Beispiel dafür stellt Deus Ex: Invisible War dar. Wer sich an das 2004 in Deutschland erschiene Action-Spiel erinnert, der verspürt wohl heute noch Schmerzen dabei.
An den Erfolg des Vorgängers anzuknüpfen ist aber auch nicht einfach. Besonders dann, wenn es sich um ein wirkliches Knüllerspiel handelt. Während die Erwartungen der Fans in ungeahnte Höhen steigen, tun Entwickler und Publisher ihr Übriges, die Zockergemeinde heiß auf das Game zu machen. Kommt dann noch der Faktor Zeit ins Spiel, kann es schon mal kritisch aussehen. Aber eine Erfolgswelle muss ja schließlich geritten werden, solange sie da ist.
Für viele gilt Mass Effect 3 als größte Enttäuschung von 2012. Doch auch wenn die Kritik an dem missglückten Ende berechtigt ist, haben wir uns dafür entschieden das Spiel nicht in diese Liste aufzunehmen. Mass Effect 3 mag nicht alles das gewesen sein, was viele Fans erwartet haben, aber schlussendlich ist es doch großartiges Game, dass mit seinen beiden Vorgängern gut und gerne mithalten kann – bis auf die letzten 20 Minuten eben. Wer sich stattdessen so alles in unserem Ranking der enttäuschenden Sequels herumtreibt, erfahrt ihr in der nachfolgenden Bildergalerie. Falls ihr bei dem einen oder anderen Kandidaten anderer Meinung seid oder bessere Vorschläge habt, dann dürft ihr euch wie immer gerne in den Kommentaren austoben.
Hinweis: Um die Bildunterschriften in voller Länge zu sehen, klickt bitte auf den jeweiligen Screenshot.

Es gibt auch Fälle, in denen ganz einfach ein anderer Kundenkreis angesprochen werden soll. Als aktuelles Beispiel nenne ich mal Hitman 5, dass lt. diversen Berichten eher ein Splinter Cell-Teil sein könnte. Das ist gut bei Fans von Splinter Cell, aber schlecht bei den Fans, die die vorangegangenen 4 Teile gespielt haben. Das ergibt früher oder später einen spielerischen Einheitsbrei, bis wieder irgendein Indie-Spiel ein längst vergessenes Element wieder einbaut, es dezent modernisiert und dann plötzlich wie warme Brötchen weggehen...
Man sieht es jetzt schon bei Shootern: Früher waren offen begehbare Areale selbstverständlich. Heute wird ein Spiel schon dafür gelobt, wenn es eine(!) alternative Route zum Ziel gibt. Wow, so hab ich mir moderne Spiele nicht vorgestellt...
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Grafisch gar schlechter als Teil 1, bei weitem nicht so spannend wie der Erstling, und die Stimme des Master Chief war zum Davonlaufen. (Zuende gespielt habe ich es trotzdem, das Spielgefühl war wenigstens das Alte, und das war wie erwartet gut).
Hingegen könnte das neue Wow Addon aufgenommen werden ;) oder Counter Strike Source
Deswegen reichen viele aktuelle Titel dann nicht mehr an die Qualität vorheriger Spiele ran.
da stimmt ein wort in deinem posting nicht ganz: "beliebt" denn wenn ein spiel inklusive seiner spielelemente wirklich beliebt ist - d.h. die leuten haben es gekauft wie jeck und sind auch alle begeistert - dann wird nix "weichgekocht" sondern die reihe bleibt sich treu - als beispiel wirkliche erfolge wie die gta serie, wie elder scroll serie...
das von dir beschriebene "weichkochen" kommt nur wenn der vorgänger deutlich unter den erwartungen blieb oder aufgrund des alters man nicht damit rechnen kann, daß es für einen nachfolger halt genügend "oldschool fans" gibt um das spiel an mehr als sagen wir 100.000 mann zu verkaufen, dann wird natürlich versucht ne größere zielgruppe damit zu erreichen die spielelemente zugänglicher für die masse zu machen
wenn spielereihen also beim nachfolger "gestutzt" werden - dann waren das keine wirklich beliebten sachen sondern nur dinge die von ner kleinen gruppe gut gefunden wurde - und mit den verkaufserlösen eine kleinen gruppe bekommt man kein spiel mehr refinanziert
Deswegen reichen viele aktuelle Titel dann nicht mehr an die Qualität vorheriger Spiele ran.