Wenn Spiele-Fans auf die Barrikaden gehen: Diese Spiele-Themen boten reichlich Diskussionstoff
Geldschneiderei, Datenschutzverletzungen, idiotische Kopierschutzmaßnahmen und nicht zu vergessen die müßige Killerspieldebatte - die Liste von Spiele-Themen mit einer gehörigen Portion an Zündstoff ist lang. Wir zeigen euch einige Beispiele, die in der Vergangenheit bereits heiß diskutiert wurden und aktuell für Kontroversen sorgen.
Es geht um Qualität, Anspruch und Fairness. Wer viel Geld für ein Spiel bezahlt, möchte natürlich auch, dass er etwas geboten bekommt. Doch vor allen Dingen möchte er sein Spielerlebnis ungetrübt von Bugs oder Performance-Problemen genießen. Klar ist, dass man es nie allen recht machen kann. Diese Binsenweisheit gilt auch für die Gaming-Gemeinde. Es wird oft gemeckert, manchmal nur der Meckerei wegen, aber oftmals auch aus gutem Grund. So geriet beispielsweise die von Electronic Arts entwickelte und betriebene Internet-Vertriebsplattform Origin wegen Verstößen gegen Verbraucher- und Datenschutzrechte im Lizenzvertrag in die Kritik. Was folgte war ein "Shitstorm" par excellence. Nicht nur Spiele-Fans, sondern auch Datenschützer gingen auf die Barrikaden. Nur wenige Wochen nach der Veröffentlichung von Battlefield 3 änderte EA den Lizenzvertrag ab.
Ein weitaus persönlicheres und subjektiveres Thema, das jedoch nicht weniger für erhitzte Gemüter sorgte, war das Ende von Mass Effect 3. Haben die Fans zu viel erwartet oder haben Entwickler Bioware und Publisher EA einen schlechten Job gemacht und im Vorfeld zu viel versprochen? Die Kontroverse hielt nicht nur viele Wochen an, sie sorgte vor allem für viele schlechte Wertungen bei Amazon und Metacritic. Die Enttäuschung ging sogar so weit, dass ein Gamer im März 2012 offiziell Beschwerde bei einer US-Behörde eingelegte.
Nach massiven Protesten entschied sich Bioware mithilfe eines Extended Cut ein neues Ende für die Action-Trilogie bereitzustellen. Der kostenlose DLC kann seit dem 26. Juni 2012 heruntergeladen werden. Ob damit schlussendlich aber alle Fans glücklich geworden sind, zweifelte selbst Executive Producer Casey Hudson an. Welche Themen noch für Diskussions-Stoff und Säbelgerassel in der Gaming-Gemeinde sorgen und sorgten, erfahrt ihr in unserer Galerie. Tipp: Um die Bildunterschriften in voller Länge zu lesen, klickt bitte auf den jeweiligen Screenshot.

Und warum ich mehr Vorteile als Nachteile sehe, das sollte schon mir überlassen bleiben. Ich drängel hier keinem meine Meinung auf, da das jeder sehen kann, wie er will. Daher bieten Steam & Co. für mich nicht genügend Stoff, um sich ernsthaft darüber aufzuregen. Wer damit ein Problem hat, der soll diese Plattformen eben umgehen und fertig. Und ich bin leidenschaftlicher BF-Zocker, also habe ich nur die Wahl Origin oder kein Origin. Punkt und Ende. Was ist außerdem daran so schlimm?
War nur glaube ich der Aufschrei am größten in den WoW Foren und deswegen kam ich darauf :P
Und ja die Klarnamen wurden danach nicht mehr eingeführt. Aber es hieß ja nicht:
"Die Features die eingeführt wurden und den größten Ärger in der Com brachten"
Das des riesigen Aufschreis kam es eben nicht
Um genauer zu sein die Debatte über die Einführung der RealID mit der bekloppten Idee die Klarnamen in den Foren mit anzuzeigen.
Das hat aber weniger mit WoW zu tun, als vielmehr mit dem Battle.net an sich.
Außerdem ist die Angabe der Real-ID, sofern ich mich nicht irre (Berichtigung, falls doch), freiwillig. Blizzard ruderte doch nach einigen Beschwerden zurück.
Ich komme mit DLCs und Downloadplattformen wie Origin oder Steam gut klar. Ein wichtigeres Thema ist mir persönlich der ständige Weg zum Casual Gaming und verkürzte Spielzeiten. Quantität statt Qualität. Ich denke, es würden weit weniger über Onlineplattformen meckern, wenn man öfter was für sein Geld geboten bekommen würde. Selbst The Witcher 2, was ich für eines der besten Spiele der letzten fünf Jahre halte, hat für ein RPG leider recht wenig Spielzeit (30-40 Stunden nur, auch wenn der Mehrwert des Spiels sehr hoch ist).