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  • Die Rückkehr der Roboter

    Luftangriff.Die schlecht gepanzerten Hubschrauber sind eine leichte Beute für die SAMs. Im Hintergrund sehen Sie die Basis. Luftangriff.Die schlecht gepanzerten Hubschrauber sind eine leichte Beute für die SAMs. Im Hintergrund sehen Sie die Basis. Die aufmüpfigen Blechsoldaten von General Zod rüsten erneut zum Echtzeit-Krieg. Diesmal allerdings entdecken die verfeindeten Roboter-Armeen die dritte Dimension und üben sich erstmals im gepflegten Basisbau.
    Unweit der Themse, in einem unscheinbaren ehemaligen Lagerhaus im Herzen der britischen Hauptstadt, werkeln zurzeit eifrige Entwickler am heiß ersehnten Nachfolger des Strategieklassikers Z. Nach vier Jahren Entwicklungszeit für die neue Technik und über zwei Jahren Arbeit am eigentlichen Spiel haben die Bitmap Brothers erstmals den Mantel des Schweigens gelüftet und stellen Z2 der Öffentlichkeit vor. PC Games war für Sie vor Ort, um exklusiv die ersten spielbaren Levels des potenziellen Strategiehits in Augenschein zu nehmen.
    Bereits auf den ersten Blick wird deutlich, dass Z2 mit dem legendären Vorgänger nicht viel mehr als den Namen gemein hat. Die wichtigste Neuerung betrifft die dem Spiel zugrunde liegende Technologie. Die Bitmap Brothers benutzen eine neue 3D-Engine aus eigener Produktion, die zum ersten Mal in Z2 zum Einsatz kommen soll. Eine der Stärken dieser Engine ist ihre Flexibilität: Nach der Fertigstellung von Z2 sind weitere Projekte, die diese Technologie nutzen werden, fest eingeplant. Neben einer "echten" Sichtlinie beherrscht die 3D-Engine verschiedene Wetterlagen und Tageszeiten. Diese Fähigkeiten sind schon in die bereits fertig gestellte Z2-Kampagne eingeflossen. So werden Ihre Kampfroboter sich in einigen Missionen im Schutze der Dunkelheit auf die Jagd nach dem Feind machen. Hierbei werden Wetter- und Lichtverhältnisse aber nicht nur für eine veränderte Landschaftsdarstellung sorgen, sie sollen vielmehr Einfluss auf andere Parameter im Spiel nehmen. Die Sicht bestimmter Einheiten wird bei Nacht ebenso leiden wie die Zielgenauigkeit, weshalb der Kampf im Dunkeln wohl zu den schwierigeren Aufgaben in Z2 zählen wird. Ein weiteres Plus der 3D-Technologie ist die realistische Physik, die uns von den Programmierern eindrucksvoll demonstriert wurde. So verwirbelten beispielsweise die Rotorblätter eines tieffliegenden Helikopters den aus einem schwer beschädigten Panzer aufsteigenden Rauch.
    Die Hauptdarsteller des Spiels sind nach wie vor die streitsüchtigen Roboter, die auch auf dem Schlachtfeld wieder die wichtigste Rolle spielen werden. Zu altbekannten Spezialisten wie den treffsicheren Snipers oder den Feuer spuckenden Pyros gesellen sich nun aber neue Blechköpfe, wie beispielsweise die Techniker, die Gebäude errichten und Einheiten reparieren können.
    Der Spielablauf selbst wurde im Vergleich zum Vorgänger ebenfalls gehörig umgekrempelt. Z2 setzt auf traditionellen Basisbau, vorbei die Zeiten, in denen Gebäude lediglich erobert werden konnten. Gespeist werden die Gebäude übrigens durch eine bisher nicht näher beschriebene Energieform, die überall auf den Karten aus der Erde hervorquillt. Wie in Teil eins sind die 30 Levels der Kampagne in mehrere Sektoren unterteilt und wer einen energiereichen Abschnitt erobert, kann dort den Rohstoff abbauen und so neue Baumaßnahmen finanzieren. Die Karten spielen jeweils auf einer von sechs Welten und sind unter anderem in Wüstenlandschaften, grünen Wäldern oder eisigen Schneelandschaften angesiedelt. Je nach Technologielevel stehen dort verschiedene Gebäude- und Fahrzeugtypen auf Abruf bereit. Auch hier erwarten den Z-Veteran einige Neuerungen: So kann nun in der Schiffswerft eine schlagkräftige Marine aufgebaut werden. Vom Torpedoboot bis zum Zerstörer sollen alle wichtigen schwimmenden Waffenplattformen vertreten sein. Wer seinem Gegner lieber aus der Luft zu Leibe rückt, baut einen Flughafen und produziert Jäger, Bomber und verschiedene Hubschraubertypen. Der Fuhrpark der Bodeneinheiten wurde ebenfalls erweitert und so stehen nun neben Truppentransportern verschiedene Panzertypen zum Kampf bereit. Genau wie im ersten Teil sind sämtliche Fahrzeuge und Fußsoldaten für beide Fraktionen (Rot und Blau) völlig identisch. Unterschiedliche Waffensysteme à la Command & Conquer wird es in der Welt von Z2 nicht geben. Ebenfalls aus Z1 bekannt: Alle Vehikel müssen mit einem Fahrer bestückt werden, um einsatzfähig zu sein. Neu gebaute Einheiten verfügen sozusagen "ab Werk" über einen Fahrer, herrenlose Vehikel können von bestimmten Blechsoldaten übernommen werden. In diesem Zusammenhang spielen erneut die Scharfschützen eine entscheidende Rolle. Mit gezielten Schüssen können diese Spezialisten nämlich feindliche Fahrer oder Piloten ausschalten und so auch die mächtigsten Vehikel stoppen und für die Eroberung durch eigene Truppen vorbereiten.
    Andere Roboterklassen wie die Techniker widmen sich nicht der Zerstörung fremder Einheiten, sondern reparieren eigene Truppen im Feld. In der von uns gespielten Version waren dafür noch Anweisungen des Spielers nötig. Die Künstliche Intelligenz der fertigen Fassung soll dafür sorgen, dass ein Techniker automatisch alle beschädigten Roboter und Fahrzeuge in seiner Umgebung selbstständig auf Vordermann bringt.
    Ein weiteres Feature, an dem die Entwickler derzeit arbeiten, ist der stählerne General Zod, der in Teil Zwei als eine Art sprechendes Tutorial auftreten soll. Der knochenharte Anführer der Roboterarmee wird als animiertes 3D-Modell auf Ihrem Bildschirm stets präsent sein und Sie sowohl durch die ersten Missionen leiten als auch auf schwerwiegende Fehler hinweisen.
    Für Mehrspielerpartien interessant: Dem Programm wird ein komfortabler Karteneditor beiliegen, mit dem Spieler sich ihre eigenen Aufträge basteln können. Über eine spezielle Internetseite sollen Z2-Spieler auf diese Eigenkreationen dann kostenlos zugreifen können.

  • Z: Steel Soldiers
    Z: Steel Soldiers
    Publisher
    EON Digital Entertainment
    Developer
    Bitmap Brothers (UK)
    Release
    08.06.2001
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07.03.2001
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