Die Gema will wieder mit Youtube und Google verhandeln und keine Videos mehr sperren lassen. [Quelle: Siehe Bildergalerie]
Die Gema will wieder mit Youtube und Google ins Gespräch kommen. In Zukunft soll ein detaillierter Vertrag über die Nutzung von Musikvideos durch Youtube ausgehandelt werden, der das geistige Eigentum nicht außer Acht lässt. Andernfalls wäre die Gema gezwungen, den Schutz des Urheberrechts zu erzwingen.
Harald Heker, Chef der Gema äußerte sich zu den zwei Optionen: "Wenn YouTube diese Schutzmaßnahmen treffen kann, ist das die eine Möglichkeit. Wenn das nicht geht, wäre eine Einigung mit uns als Gema wohl die notwendige Konsequenz." Aber auch Google zeigt sich diskussionsbereit. Ein Sprecher sagte, dass man die Gema einlädt, "nun endlich an den Verhandlungstisch zurückzukehren und im Sinne der gesamten Musikindustrie eine Lösung zu finden".
Erst am vergangenen Freitag hat die Gema einen Gerichts-Prozess gegen Youtube gewonnen, bei dem die Sperrung von Musikvideos und eine umfangreichere Prüfung der eingestellten Inhalte beschlossen wurde. Es sollen allerdings keine Videos mehr gesperrt, sondern eine Einigung geschlossen werden, bei der die Gema für jedes Video einen bestimmten Betrag erhält.
