Das Leben ist hart, Yager auch
Superbe Grafik
Mit Salven aus Ihrem Maschinengewehr holen Sie einen Angreifer nach dem anderen vom Himmel.
Egal ob Sie bei strahlendem Sonnenschein über eine Strandküste donnern oder bei Mondschein und starker Bewölkung einen Piratenkreuzer mit Lasersalven kitzeln: An der glatt polierten Optik von Yager kann man sich kaum satt sehen. Beispielsweise werden Landschaft, umherschwirrende Flugzeuge und die bombastischen Explosionen von der Wasseroberfläche sehr realistisch reflektiert. Solch hübsche Grafikeffekte hat man bisher nur in Grafik-Demos, aber selten in Aktion gesehen. Kehrseite der Medaille sind die Hardware-Anforderungen. Die Wassereffekte bleiben nur Spielern vorbehalten, die eine Grafikkarte mit DirectX-8-Chip oder darüber besitzen.
Steuer-Nachteile
In Missionen testen Sie das Dachgeschütz einer Bar. Hier zerschießen Sie Möbel, Drohnen und sogar eine Papp-Kuh.
Da sich die Sagittarius sowohl im Jet-Modus als auch im Hover-Modus fliegen lässt, braucht es etwas Übung, um den Kampfflieger in wirklich jeder Situation unter Kontrolle zu behalten. Wenn der Jäger schwebt, bewegt er sich zwar nicht so schnell wie im Jet-Modus, lässt sich aber wesentlich angenehmer steuern. Seitliches Ausweichen sowie elegante Ab- und Auftauchmanöver werden zum Ende des Spiels immer wichtiger. In einer späteren Mission muss man sich beispielsweise von Nebelschwade zu Nebelschwade bewegen, um nicht entdeckt zu werden. Mit Maus und Tastatur funktioniert das zwar nicht 100 Prozent perfekt, allerdings besser als mit Joystick oder Gamepad. Nach etwas Übung meistert man mühelos die hitzigen Dogfights, nimmt Geschütztürme im Schwebe-Modus mit der Rail-Gun aufs Korn oder entwischt per Tiefflug gerade noch einer zielsuchenden Rakete. Die Fluggeschwindigkeit im Jet-Modus lässt sich übrigens per Knopfdruck halbieren, aber leider nicht stufenlos einstellen. Bei Verfolgungsjagden wäre es praktischer, wenn man die Geschwindigkeit dem Gegner anpassen könnte.
Das Leben ist hart ...
Die Piraten der Freihandelszone bauen Frachter zu Kriegsschiffen um.
... Yager auch. Die vor fünf Monaten ausgelieferte Xbox-Version ist aufgrund der Gamepad-Steuerung schon schwierig und auch die PC-Fassung ist eine harte Nuss. Die ersten zehn Levels sind noch vergleichsweise einfach, in den späteren Missionen braucht man indes schon mal mehrere Anläufe, bis es klappt. Sporadische Funk-Flirts mit Ihrer Kollegin Sarah sind zwar nett in Szene gesetzt, lassen aber manchmal präzise Infos über die Missionsziele vermissen. Ist Tides Schiff einmal schwer angeschlagen, hilft eine Stippvisite auf einer Reparatur-Plattform. Auf Ihrem Weg werden Sie auch Zusatzpacks finden, die entweder die Schiffsgeschwindigkeit steigern oder Munition und Sprit liefern.
Da schlägt's zwölf
Wenn Sie sich streng an die Handlung halten und nicht hin und wieder einfach so durch die schönen Levels fliegen, beschert Ihnen Yager im Einzelspielermodus rund 12 bis 14 Stunden Spielspaß. Im Nachhinein können Sie aber alle Missionen noch einmal anwählen und damit zum Beispiel Ihre Trefferquote erhöhen oder neue Flugzeuge in der Datenbank freispielen. Im November soll übrigens ein Mehrspieler-Patch erscheinen, der auch neue Schiffe und Levels liefert. Auf den 5.1-Klang der Xbox-Version müssen PC-Spieler übrigens verzichten. Ein weiterer Nachteil im Vergleich zur Konsolenversion ist die Installationsgröße: Bei einer Vollinstallation lagern immerhin 5,5 GByte auf Ihrer Festplatte - dafür lädt das Spiel aber rasend schnell. Die schlechte Nachricht für CD-ROM-Besitzer: Yager erscheint ausschließlich auf DVD.


@ELNoscho: Geht bei dir die Option mit dem Joystick oder per PAD? Ich Spiele es per Maus und komme gut damit zurecht. Also wenn du Tips dau hast dann Poste mal los... *staunen*
onliner
bye
Wenn du die Karte öffnest (Standardbelegung TAB), siehst du auch immer dein aktuelles Missionsziel.