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XIII (PC)

Release:
20.11.2003
Genre:
Action
Publisher:
Ubisoft

Ego-Shooter im Comic-Stil

09.09.2002 15:12 Uhr
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Neu
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Dreizehn wirkt souverän, als wäre er Champion im Messerwerfen. Dank sechstem Sinn weiß er, wann der Gegner hinter der Wand hervorkommt. Dreizehn wirkt souverän, als wäre er Champion im Messerwerfen. Dank sechstem Sinn weiß er, wann der Gegner hinter der Wand hervorkommt. Grafisch ist XIII anders und gut. Die Unreal Warfare-Engine dient als Motor und zaubert wundervolle Bilder auf den Monitor: Eine Hafengegend, die von der untergehenden Sonne in rotes Licht getaucht wird; ein dunkles New York, in dem Wolkenkratzer dicht an dicht stehen und mächtig in den Himmel ragen; eine verschneite Gebirgslandschaft, in der Schnee wirbelt und Wind heult. Die Figuren, die in solchen Umgebungen agieren, sind im Comic-Look gehalten. Flach, bunt und ungefährlich sehen sie aus, nur ihr Schattenwurf lässt sie dreidimensional wirken.
Aber: XIII (sprich: Thirteen) ist ein 3D-Shooter, wie er im Buche steht. Hier wird scharf geschossen, mit Messern geworfen und mit Stühlen geprügelt. Sie schlüpfen dabei in die Rolle einer Figur, die auf den Namen Dreizehn hört. Dreizehn wurde vom Meer angespült, alle Erinnerungen an das Wann, Wo und Warum sind verblichen. Nur eines ist klar: Sie sind Zielscheibe von Elite-Soldaten! Als Einzelkämpfer schlagen Sie sich auf der Suche nach Ihrer Vergangenheit durch 36 Missionen, mal geräuschlos schleichend, mal laut ballernd. Ein sechster Sinn hilft dabei, Gegner vorher auszumachen. Wer ruhig stehen bleibt und die Ohren spitzt, entdeckt Feinde hinter Türen oder Wänden. Die dürfen Sie übrigens auch als Schutzschild verwenden. Dreizehn packt die Widersacher auf Wunsch von hinten und hält sie schützend vor den eigenen Körper, um dem Kugelhagel zu entgehen.
Das ist makaber, aber effektiv.Die Story nimmt im Spielverlauf einen sehr hohen Stellenwert ein. Die Entwickler nähern sich diesem Aspekt auf ihre eigene Art und Weise. Beispielsweise gibt es keine selbst ablaufenden Zwischensequenzen. Die Geschichte wird anders erzählt. Ein Beispiel: Als Sie mit Dreizehn gerade durch einen Lüftungsschlacht schleichen, wird das Bild plötzlich in gleißendes Licht gehüllt. Als der Schimmer nachlässt, befinden Sie sich in einer Traumwelt, einer Erinnerung an die Vergangenheit. Seltsame Schlieren durchziehen das Bild, die Farben beschränken sich auf Blau-, Weiß- und Grautöne. Solche Szenen dürfen Sie selber spielen - und so sukzessiv Licht ins Gedächtnisdunkel bringen.

   
Bildergalerie: XIII
Bild 1-3
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Thomas Weiß
Die Bildschirmfotos zeigen nicht ansatzweise, wie ästhetisch XIII eigentlich aussieht: Der Comic-Look rückt einen ansonsten weitestgehend gewöhnlichen Ego-Shooter in ein grafisch völlig neues, aber extrem interessantes Licht.
   
Moderation
09.09.2002 15:12 Uhr
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Dein Kommentar
Benutzer
Bewertung: 0
10.09.2002 12:33 Uhr
Ich finde, das XIII ein mutiger Schritt ist.

Viele Games werden eben imme realistischer in der Darstellung.

XIII ist halt was anderes....
Erfahrener Benutzer
Bewertung: 0
09.09.2002 21:52 Uhr
Anfangs war ich wenig von dem Titel überzeugt, aber nachdem ich auf der Games Convention das Spiel in Bewegung sehen konnte, bin ich jetzt echt darauf gespannt. Das Ziel der Entwickler soll weniger eine realistische Grafik sein, mehr ein cooler Look mit Comicambiente. Wie das Gameplay ist, darüber lass ich mich überraschen.
Benutzer
Bewertung: 0
09.09.2002 21:15 Uhr
Die Idee des Spielprinzips und das was ich bisher gesehen habe (an Action, nicht an Grafik) gefällt mir auch ausgezeichnet. Aber dennochfände ich es besser, als ein bisschen detailreicher aussehen zu lassen. Denn es gab schon viele Spiele im Comicstil, die mehr Details besaßen. Den Entwicklern geht es bei…