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  • X Rebirth in der Vorschau: Star Citizen und Elite Dangerous bekommen schicke Gesellschaft

    Weltraumfans dürfen sich freuen - Egosoft, Schöpfer der legendären X-Reihe, wagt mit X Rebirth einen Neustart der Serie. Euch erwarten ein riesiges Universum, viele neue Ideen sowie ein schnellerer Einstieg in die komplexe und grafisch imposante Welt.

    Bernd Lehahn hat eine Vision: "Wir wollen riesige Städte im Weltraum, mit hoher Siedlungsdichte und gleichzeitig die Möglichkeit, ein großes Universum zu simulieren." Der Studioleiter des deutschen Entwickler­teams Egosoft ist in seinem Element, während er uns eine aktuelle Version von X Rebirth bei einem Publisher-Besuch präsentiert. X steht für eine Weltraumspielreihe mit Fokus auf Handelssimulation, gepaart mit Kampfeinlagen und möglichst viel spielerischer Freiheit. Seit über sechs Jahren werkelt das Team an dem neuesten Projekt, welches ganz bewusst nicht mit X 4 betitelt wurde. "Die X-Reihe war schon immer komplex, wurde aber mit jedem neuen Teil komplizierter", so Lehahn. Egosoft will mit Rebirth einen ganz neuen Anfang im X-Universum bieten.

    Schiffskapitän mit Begleitung
    In X Rebirth fliegt man selber lediglich ein Schiff, die Albion Skunk. Dieses einstige Prachtexemplar eines Raumschiffes ist zu Spielbeginn jedoch ziemlich abgewrackt und es geht im Prolog-Teil des Storyplots darum, die Albion Skunk aufzupeppen. Neu dabei ist, dass das Vehikel komplett begehbar ist und der Spieler im vollanimierten Cockpit Zugriff auf allerlei Funktionen hat. Damit in dem fliegenden Untersatz kein Gefühl der Einsamkeit entsteht, bekommt der Spieler in X Rebirth eine Copilotin zur Seite gestellt. Diese ist nicht nur für die Story wichtig, sondern erfüllt auch eine Menge Befehlsfunk­tionen, unterstützt uns mit Tipps und Kommentaren. Das ist auch nötig, denn in X Rebirth sind viele neue Ideen enthalten, die auch X-Veteranen überraschen dürften.

    Zusätzliche Schiffe, die sich erwerben lassen, benötigen entsprechendes Personal. Frachterkapitäne, Kampfpiloten, Händler – auf den Stationen im Universum kann man passende Charaktere anheuern. Die NPCs besitzen unterschiedliche Qualitäten und verlangen daher unterschiedlich hohe Honorare. Per Dialog kann der Spieler versuchen herauszufinden, welche Qualitäten ein potenzielles Crewmitglied wirklich besitzt.

    Begehbare Stationen
    Die aus Hunderten von Einzelmodulen bestehenden Raumstationen lassen sich in einer 3D-Umgebung erkunden – und das hat seinen guten Grund. Die Idee von X Rebirth besteht darin, ein gleichermaßen glaubhaftes wie lebendiges Universum zu präsentieren. Darum sollen auch die Stationen mit Leben gefüllt sein. Verschiedene Locations wie Bars und Terminals auf den Stationen erlauben uns beispielsweise, Crewmitglieder zu rekrutieren, Aufträge anzunehmen und mehr über das Universum zu erfahren. Das klingt nach einer gehörigen Prise Freelancer oder Privateer, ermöglicht aber deutlich mehr Interaktion. So können wir uns zum Beispiel in Computerkonsolen hacken, um an Handelsinformationen zu gelangen, ja sogar Sabotageakte lassen sich geschickt planen, um uns einen Vorteil zu verschaffen. Egosoft geht soweit, dass wir mit unserem Charakter sogar in Wartungsschächte kriechen können, um jeden Winkel einer Station zu erkunden.

    Stationen lassen sich in X Rebirth regelrecht Stück für Stück auseinandernehmen, da sie jede Menge Oberflächenelemente besitzen. Stationen lassen sich in X Rebirth regelrecht Stück für Stück auseinandernehmen, da sie jede Menge Oberflächenelemente besitzen. Wissen ist Macht: Die Discounts
    X Rebirth lässt uns die Wahl, wie wir das Universum erleben möchten. Wir können der Geschichte folgen, uns frei als Pirat oder Gesetzeshüter verdingen, den offenen Raum erkunden oder mit Handel ein ganzes Wirtschaftsimperium aufbauen. Eins der neuen Features in der Reihe stellt das sogenannte Discount-System dar. Im Prinzip geht es dabei für den Spieler darum, durch Informationen bestimmte Boni oder anderweitige Vergünstigungen/Vorteile für den Handel freizuschalten. Und das funktioniert beispielsweise so: Wir umkreisen eine der gigantischen Stationen oder Fabriken, entdecken mithilfe des Scanners Info-Punkte, die unser Bordcomputer speichert. Wir können auch eine Station betreten und auskundschafteten, uns in Terminals hacken, mit Händlern, Angestellten, Informanten aller Art sprechen. Auf diese Weise sammeln wir Wissen über wirtschaftliche Abhängigkeiten, erzielen Preis-Boni und vieles mehr. Diese Discounts gelten nicht permanent, sondern besitzen eine bestimmte Haltbarkeitszeit. Es liegt also am Spieler selbst, wie und wann er solche Discounts effektiv einsetzt.

    14:34
    X Rebirth: Preview und Entwicklerinterview zur Space-Sim
    Spielecover zu X Rebirth
    X Rebirth


    Ferngelenkte Helfer: Die Drohnen
    "Handeln und Interaktion im All sollen mehr Spaß machen", betont Lehahn bei der Präsentation und das zeigt er uns anhand weiterer Neuerungen. Zum Beispiel anhand der neu im Spiel enthaltenen Drohnen. Diese lassen sich per Fernsteuerung bedienen, dazu nutzt man ein virtuelles Cockpit. Mit einem solchen Gefährt kann man beispielsweise in Militärdistrikten oder -fabriken versuchen, abgesperrte Bereiche zu infiltrieren, um so an geheime Discount-Informationen zu gelangen – klingt spannend. Drohnen lassen sich auf vielfältige Art und Weise nutzen, etwa um gezielt Sabotageakte auf den Stationen oder in Fabriken zu verüben, um so Einfluss auf die Wirtschaft im Spiel zu nehmen. Die agilen Flieger lassen sich in vielfacher Form modifizieren und auch selber herstellen. Die Anzahl mitgeführter Drohnen auf dem Schiff ist begrenzt.

    Mehr Leben im All
    Ein Problem in der X-Reihe bestand immer darin, glaubhaft darzustellen, dass man sich einerseits in einem riesigen Universum mit offenem Weltraum befindet und andererseits eine lebendige Wirtschaft erlebt. In X 3 etwa hatte ein Raumsektor die virtuelle Flächengröße von 150 x 150 Kilometern, gefüllt mit zig Raumschiffen. Diese verteilten sich aber so weitläufig, dass man stets das Gefühl hatte, mehr oder weniger alleine im All unterwegs zu sein.

    In X Rebirth bereist ihr gigantische Städte im Weltraum. 'Wir wollen ein GTA-Gefühl im Weltraum schaffen', verrät uns Bernd Lehahn im Entwicklerinterview. In X Rebirth bereist ihr gigantische Städte im Weltraum. "Wir wollen ein GTA-Gefühl im Weltraum schaffen", verrät uns Bernd Lehahn im Entwicklerinterview. In Rebirth kommt daher quasi ein Weltraumstraßensystem zum Einsatz – die sogenannten Highways. Diese Hochgeschwindigkeitsstrecken stellen die Verbindungen zwischen den Raumstädten und ­-fabriken dar. Man kann jederzeit an einen solchen Highway andocken und rast dann von einem Punkt zum nächsten. Um eine solche Reise unterhaltsamer zu gestalten, hat Egosoft ein Mini-Spiel integriert. Ein Highway besteht aus mehreren Transportröhren, zwischen denen man wechseln kann. Durch geschickte Manöver lässt sich der Windschatten vor uns fliegender Schiffe ausnutzen, um noch mehr Speed herauszuholen. Wer keine Lust auf so ein Rennen hat, kann während des Fluges Schiffe oder den leeren Raum scannen und entdeckt dabei vielleicht interessante Objekte. Dann verlässt man einfach den Highway, um auf Entdeckungstour zu gehen.

    Besonderen Wert legt Egosoft auch auf die Gestaltung der riesigen Stationen und Fabriken im All. Diese können aus mehreren Hundert Einzelmodulen bestehen, die alle eine bestimmte Funktion erfüllen, die sich manipulieren oder zerstören lassen. "Legt die Schilde lahm, zerstört Hangars, oder sabotiert Produktionsabschnitte einer Fabrik – jede Aktion wirkt sich im Spiel aus, nimmt Einfluss auf die simulierte Wirtschaft", so Lehahn. Wenn man einen Erztransport abfängt, wird dessen Ladung am Zielort fehlen und das wirkt sich auf das Preisgefüge aus. Wer es darauf anlegt, kann ganze Wirtschaftszweige eines Konzerns zum Erliegen bringen, und dies zum eigenen Vorteil ausnutzen.

    Benutzerfreundlich: Die Steuerung
    Was uns bei der Präsentation schon sehr gefallen hat, ist die überarbeitete Steuerung. So feuern wir beispielsweise mit der rechten Maustaste die Primärwaffe, steuern das Schiff mit gedrückter linker Maustaste, ein System, das schon in Freelancer hervorragend funktionierte. Alle Steuerfunktionen in X Rebirth sind so konzipiert, dass sie sich auch per Gamepad bedienen lassen, zum Beispiel mithilfe von kontextabhängigen Radialmenüs. Dazu kommt die Interaktion mit eurer Pilotin, die Aufgaben wie Scannen automatisch übernimmt. Das wirkt alles rund und durchdacht. Egosofts lange Entwicklungszeit für X Rebirth scheint sich definitiv auszuzahlen, so stimmig und atmosphärisch dicht, so detailreich hat sich noch kein X-Spiel angefühlt.

  • X Rebirth
    X Rebirth
    Publisher
    Deep Silver (DE)
    Developer
    Egosoft
    Release
    15.11.2013
    Es gibt 29 Kommentare zum Artikel
    Von Bonkic
    bei wikipedia steht folgendes:Force Feedback – Wikipedia
    Von Chemenu
    Also von sowas habe ich bisher nichts gehört/gelesen. Zumindest bei neueren Jets bewegt sich da nicht viel, schau mal…
    Von Corlagon
    ich ebenfalls nicht. wollte es nur noch kurz erwähnt haben. nicht das später die enttäuschung groß ist …

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X Rebirth
X Rebirth in der Vorschau: Star Citizen und Elite Dangerous bekommen schicke Gesellschaft
Weltraumfans dürfen sich freuen - Egosoft, Schöpfer der legendären X-Reihe, wagt mit X Rebirth einen Neustart der Serie. Euch erwarten ein riesiges Universum, viele neue Ideen sowie ein schnellerer Einstieg in die komplexe und grafisch imposante Welt.
http://www.pcgames.de/X-Rebirth-Spiel-43387/News/X-Rebirth-in-der-Vorschau-Star-Citizen-und-Elite-Dangerous-bekommen-schicke-Gesellschaft-1083646/
18.08.2013
http://www.pcgames.de/screenshots/medium/2013/08/AlbionSkunk-pc-games.jpg
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