X-Com: Enforcer (PC)

Release:
01.09.2001
Genre:
Action
Publisher:
k.A.
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Simples und kurzweiliges Third-Person-Actionspiel in der Unreal-Engine.

28.11.2001 05:00 Uhr
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Neu
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Wer viele Gegner mit dem Railgun-Verschnitt in einer Linie brutzelt, kriegt einen Extra-Bonus spendiert. Wer viele Gegner mit dem Railgun-Verschnitt in einer Linie brutzelt, kriegt einen Extra-Bonus spendiert. [Quelle: Siehe Bildergalerie] Das nennt man 180-Grad-Wendung: X-com hat sich von seinen Taktikwurzeln vollständig gelöst und bietet Action ohne Schnickschnack. Aliens bedrohen die Erde und fallen wie ein biblischer Heuschreckenschwarm über alles her, was ihnen in die Quere kommt. Was tun? Hirn ausschalten, Kampfroboter auspacken und mit dem Waffenarsenal ununterbrochen draufhalten:
Schnellfeuergewehre und Schrotflinten spucken so viele Projektile, Plasmawaffen und Frostkanonen so viele Lichtblitze, dass der Bildschirm in schillernde Farben getaucht wird - die Unreal-Engine macht"s möglich. Zielen verkommt da zur Nebensache, denn irgendwas rennt immer in die Schusslinie. Was sich auf dem Papier simpel anhört, spielt sich in der Praxis genauso: Gelegentlich wollen Passanten gerettet werden, selten müssen Sie Stellungen halten. Die restlose Vernichtung der Außerirdischen und ihrer Teleporter steht dagegen fast immer im Vordergrund. Während der Aufräumarbeit kriegen Sie pro Abschuss Datenpunkte aufs Geldkonto gutgeschrieben, die sich nach getaner Arbeit gegen Verbesserungen an vorhandenen Waffen eintauschen lassen. Der Flammenwerfer beispielsweise heizt dann doppelt so stark, der Granatwerfer wirft gleich fünf Knallkörper auf einmal und die Energiebällchen der Plasmakanone prallen von den Wänden ab. Alternativ lassen Sie Ihre Spielfigur schneller sprinten, höher hüpfen oder mehr Munition mit sich schleppen - für ungefähr sieben Stunden, denn dann ist der Endgegner besiegt und X-COM: Enforcer durchgespielt.

   
Bildergalerie: X-Com: Enforcer
Bild 1-3
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X-Com: Enforcer (PC)
Spielspaß-Wertung

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Thomas Weiß
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Für Epileptiker ist das nix: Da blitzt es an allen Ecken und Enden bildschirmfüllend in sämtlichen Regenbogenfarben. Selbst gestählten Action-Helden wie mir (wer hat gelacht?) treibt es da gelegentlich die Tränen in die Augen - von der Hornhaut auf meinem Klickfinger ganz zu schweigen. Vielleicht kommen diese Ermüdungserscheinen aber auch von der mehrstündigen Dauersession, die ich eingelegt habe: Weil nach jeder Mission neue Waffen und Gegenstände motivieren, fesselt X-COM: Enforcer bis zum Ende ununterbrochen. Und das kommt leider viel zu schnell. Nach gut sieben Stunden und etlichen tausend gerösteten Aliens ist der simple Spaß auch für Einsteiger vorbei. Da ist es schade, dass der ’Ich will die neue Wumme ausprobieren’-Effekt im Mehrspielermodus ausbleibt und selbiger somit nicht wirklich zum Weiterspielen einlädt.
   
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28.11.2001 05:00 Uhr
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Bewertung: 0
29.11.2001 13:01 Uhr
ALso Ich finde X-com Enforcer ist ein diebstahl!
DIe alten spiele haten nicht die beste grafik aber haben dur die komplexität überzeugt.
X-com enforcer wird bestimmt jeden entteuschen der es sich kauft.
Da kaufe ich mir doch lieber unreal turnment und stelle mir vor ich würde aliens
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Pato-jp
Neuer Benutzer
Bewertung: 0
28.11.2001 17:35 Uhr
also ich hab das gute alte taktische x-com auch viel lieber gespielt. die ganzen ballerspiele in letzter zeit nerven doch nur mehr. ist doch sowieso immer das selbe. man rennt mit unmengen an waffen und munition durch die gegend und schießt auf alles dass sich bewegt. das hat doch überhaupt keinen spielspass.
Bewertung: 0
28.11.2001 17:10 Uhr
das frag ich mich auch!! mit dem guten alten x-com (oder UFO) hat es nun ja wirklich nichts mehr zu tun!
und ballerspiele sind eh langweilig.....warum muss eigentlich auch immer alles 3d sein?
Ich mochte die guten alten strategiespiele in der iso pespektive viel mehr als die neuen high end schlachten in 3d (wie earth 2150 oder wie das heisst)