X3: Terran Conflict - Unsere Vorschau zur Weltraum-Simulation
Vor Kurzem besuchte uns Bernd Lehahn von Entwickler Egosoft aus Aachen. Im Gepäck hatte er eine spielbare, fortgeschrittene Beta-Version von X3: Terran Conflict, dem jüngsten und gleichzeitig letzten Sprössling der X-Trilogie. Wir haben uns eine Stunde lang durch den Weltraum gekämpft und verraten Ihnen, was Sie in der eigenständigen Erweiterung erwartet.
Zum ersten Mal in der Geschichte der X-Trilogie spendierte Egosoft dem neusten Ableger keine neue Grafik-Engine. Der Entwicklungsfokus liege diesmal auf der Erzählung eines spannenden Plots und inhaltlichen Verbesserungen, die das Spiel vor allem für Einsteiger interessanter machen sollen, sagte uns Lehahn bei der Präsentation. X3: Reunion mangelte es genau an diesen Komponenten.
Während Sie im Hauptspiel unzählige Stunden Spielzeit investieren mussten, um zum Beispiel ein großes Schlachtschiff zu erhalten, geht das in Terran Conflict deutlich schneller. Mit einem erweiterten Fuhrpark (sowie neuen Waffensystem) wollen die Entwickler den klaffenden Spalt zwischen kleinen Raumgleitern und riesigen Kreuzern schließen. Ebenfalls neu ist die sogenannte Boarding Crew, eine Gruppe kampftüchtiger Soldaten. Mit dieser kapern Sie je nach Erfahrungsstufe der Marines große und kleine Schiffe des Feindes. Überlebt die Boarding Crew, steigt ihr Erfahrungslevel und damit auch ihr Wert.
Die Terraner kommen in Terran Conflict als neue Rasse hinzu. Außerdem besuchen Sie sogar die Erde - ein Wunsch, den viele Fans seit X2 hegen.
Die Geschichte ist derweil in unterschiedliche Handlungsstränge unterteilt, einen Haupt- und mehrere, zeitlich parallele Neben-Plots. Wer neu im X-Universum ist, wählt die hinzugekommene Rasse der Terraner (die Menschen), folgt strikt der Hauptgeschichte und erhält einen soliden Überblick über das komplexen Aufbau-Strategiespiel. Sie jagen Piraten, wettrüsten Ihre Schiffe und bauen ein Wirtschaftsimperium auf.
Möchten Sie tiefer in das X-Universum eintauchen, starten Sie einen der Nebenplots oder steuern in Richtung unzähliger, zufallsgenerierter Missionen. Rollenspiel-ähnlich können Sie mehrere "Quests" gleichzeitig annehmen, die komfortabel in einem Questlog aufgelistet, aktiviert und deaktiviert werden.
Zahlreiche neue Waffensysteme haben die Entwickler dem letzten Ableger der X-Trilogie hinzugefügt.
Trotz der betagten Engine (X3: Reunion erschien 2006) schaut Terran Conflict sehr gut aus: Schicke Effekte, abwechslungsreiche Planetenoberflächen und enorm detaillierte Raumstationen ergeben ein stimmiges, atmosphärisches Gesamtbild. Die Hardware-Anforderungen sind mit 2 Gigabyte Arbeitsspeicher und einer CPU mit 2,4 Gigahertz (Single-Core) nicht übertrieben hoch.
Waren Sie in X2 und X3 noch im Universum gefangen, plant Egosoft für Terran Conflict eine Überraschung: einen Besuch der Erde. Screenshots wollte uns Bernd Lehahn zwar nicht zeigen, versprach aber eine bombastische Präsentation, für die sich das Team besonders viel Mühe gibt. Wir sind gespannt und hoffen, dass er sein Versprechen einhält.


langweilig ist wie der lezte. ich finde für ein Endlosspiel sollte doch mehr Aktion vorkommen.
Hauptquatier ist ja gut und schön. aber man müsste auch pläne zur Schiffserweiterungen kaufen und bauen können. und auch Fabriken.dann könnte man in einen…
Früh an Schlachtschiffe zu kommen ist zwar nett, aber was hab ich dann noch für Ziele, wofür dann noch Credits verdienen? Also bitte dann wenigstens auch…