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X 3: Reunion (PC)

Release:
18.11.2005
Genre:
Strategie
Publisher:
Deep Silver (DE)

X3 - Reunion

28.11.2005 00:10 Uhr
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Neu
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Was VW mit dem Golf kann, schafft Egosoft schon lange: alle paar Jahre einen optisch runderneuerten Ableger der X-Serie veröffentlichen. Doch wie spielt sich Teil 3?

Alle Sektoren im X-Universum sind durch Sprungtore  verbunden. Alle Sektoren im X-Universum sind durch Sprungtore verbunden. Die Antwort kurz und knapp: Genauso wie die Vorgänger, aber im Detail verbessert. Und das ist beileibe nicht schlecht, denn die enorme Handlungsfreiheit der X-Spiele ist schon seit Teil 1 Garant für viele Stunden Spielspaß. Es erwartet Sie also wieder ein Mix aus Weltraum-Action, Wirtschaftssimulation und Abenteuer-Elementen, garniert mit einer Story, die Sie zehn bis 15 Spielstunden beschäftigt.

Die Geschichte von X3 setzt da an, wo Teil 2 aufgehört hat: Sie sind Julian Brennan, ein Draufgänger auf der Suche nach ... nun ja, Ruhm und Geld. Ihre Spielwiese ist eine Galaxie aus über 150 bewohnten Sektoren, durch Sprungtore miteinander verbunden und von verschiedenen Rassen kontrolliert. Seit Teil 2 werden viele Systeme von der geheimnisvollen Allienrasse Khaak angegriffen, nun treibt auch noch eine Piratenbande - die Yaki - ihr Unwesen.

Und zu allem Übel tauchen seltsame Tarnschiffe auf, die Julian beunruhigen. Zeit, der Sache auf den Grund zu gehen. Der Clou ist, dass Sie wie in der Grand Theft Auto-Serie jederzeit aus der Story aus- und einsteigen können, um beispielsweise das Geld für ein besseres Raumschiff zusammenzukriegen.

Die Geschichte selbst wird mehr schlecht als recht präsentiert - ein typisches Egosoft-Problem. Die Entwickler haben zwar die gerenderten Zwischensequenzen aus Teil 2 ad acta gelegt und erzählen die Handlung nun mit einem Mix aus Minivideobotschaften, grob gerenderten Filmen und Zwischensequenzen innerhalb der Spiel-Engine.

Die Qualität schwankt jedoch stark. Oft hat man das Gefühl, dass die Szenen noch nicht fertig sind, aber aus Zeitgründen trotzdem ins Spiel mussten. Das gilt auch für manche Missionen, beispielsweise einem chaotischen Rennen auf Zeit durch das Weltall oder Moorhuhn-Ballersequenzen, die irgendwie so gar nicht zur Atmosphäre der X-Serie passen.

Obendrein läuft die Kampagne nicht fehlerfrei. In den Foren berichten englische Spieler von derben Bugs, die ein Weiterspielen unmöglich machen - dort ist X3: Reunion bereits vor Wochen erschienen. Vergleichbares ist uns nicht passiert, dafür haben wir an anderer Stelle zu meckern. Viele Missionen ließen sich mit gesundem Menschenverstand nicht zu Ende bringen, da wenig informative, nicht wiederholbare Briefings kaum etwas über unsere eigentliche Aufgabe verraten.

Wer sich öfter mal für ein paar Stunden abseits der Kampagne im Weltall tummelt und etwas Geld verdient, weiß mit Sicherheit nicht mehr, welchen Hansel er in welchem der 150 Sektoren anquatschen muss, um wieder in die Story einzusteigen.

Noch ein Beispiel: Bei der Suche nach einer verschollenen Piratentochter landeten wir auf der uns mitgeteilten Station und übersahen dort im Newsbereich eine Nachricht mit dem Hinweis auf den Aufenthaltsort der jungen Dame. Der Witz war, dass die Nachricht beim erneuten Andocken verschwunden war und wir nur dank der Hilfe eines anderen X-Spielers im Egosoft-Forum fortfahren konnten.

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28.11.2005 00:10 Uhr
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