pcgames.de - Wissen, was gespielt wird!

X 3: Reunion (PC)

Release:
18.11.2005
Genre:
Strategie
Publisher:
Deep Silver (DE)

X3: Reunion

16.09.2005 15:00 Uhr
|
Neu
|

Solche riesigen Raumstationen dienen als Warenlager und Anlauftstelle für Händler und Söldner gleichermaßen. Solche riesigen Raumstationen dienen als Warenlager und Anlauftstelle für Händler und Söldner gleichermaßen. Egosoft ist schon ein lustiges Völkchen: Erst werkeln sie monatelang an dem Add-on Die Rückkehr zu X2: Die Bedrohung herum, nur um dann im März 2005 sämtliche Arbeiten daran einzustellen und stattdessen den offiziellen dritten Teil der Serie aus dem Hut zu zaubern. "Wir haben seit Herbst 2004 parallel an dem Add-on und X3: Reunion gearbeitet", erklärt uns Bernd Lehan, Chef von Egosoft. "Allerdings machten wir so viele Fortschritte bei der Entwicklung von X3, dass uns irgendwann klar wurde: Mit der neuen Engine müssen wir keine Kompromisse mehr beim Design der Spielwelt machen, also lasst uns gleich X3 entwickeln."

Eine Entscheidung, die wir nach ein paar Spielstunden mit der Beta-Version von X3: Reunion voll und ganz nachvollziehen können. Einen schöneren Weltraum dürfte man wohl nur in NASA-Spaceshuttle-Simulatoren zu Gesicht bekommen: Riesige Raumstationen, die aussehen wie im Kinoklassiker 2001: Odyssee im Weltraum, Planeten mit dichter Wolkendecke und einer schimmernden Atmosphäre, Raumschiffe, so detailliert und elegant gestaltet, dass sie eine optische Bereicherung für jede Sciene-Fiction-TV-Serie darstellen würden.

Interface entrümpelt

Doch hübsche Grafik allein gewinnt heutzutage keinen Blumentopf mehr. Schon beim Vorgänger X2: Die Bedrohung gab es einige Kritikpunkte, die von den Spielern angeprangert wurden. Allen voran die sperrige Bedienung, welche im fortgeschrittenen Spiel mit vielen eigenen Fabriken dazu führte, dass man mehr Zeit in unübersichtlichen Wirtschafts- und Bau-Menüs verbrachte als im Cockpit seines Raumschiffs.

Hier hat Egosoft mittlerweile kräftig nachgebessert und die Klickwege zwischen den einzelnen Menüpunkten reduziert, außerdem wurde eine einfache Maussteuerung eingebaut. Kein Wunder, denn X3 soll auch auf der neuen Xbox-Konsole erscheinen, die bekanntlich keine Tastatur besitzt. Weitere Verbesserungen an der künstlichen Intelligenz der Gegner sowie am Wirtschaftssystem sind laut Egosoft in Zusammenarbeit mit der X-Community entwickelt worden - wie sich die genau auswirken, wird der Test in einer der nächsten Ausgaben zeigen.

Worum geht's?

Julian Brennan, der Protagonist aus X2: Die Bedrohung, ist auch im dritten Teil der Serie wieder mit dabei. Die Story knüpft natürlich an die Ereignisse des Vorgängers an: Die Khaak bedrohen nach wie vor die Völker des X-Universums und obendrein versuchen die Yaki, eine Piraten-Fraktion, ihre Vorteile aus dem Chaos zu ziehen und zu einer ernst zu nehmenden Macht aufzusteigen - und Julian steckt wie immer mittdendrin.

Die Story selbst ist linear aufgebaut; wie im Vorgänger kann man den Plot aber jederzeit links liegen lassen und sich auf eigene Faust durch das Universum schlagen. Beispielsweise, um als Wirtschaftsgenie ein paar Millionen Credits zu verdienen und eine im ersten Anlauf kaum schaffbare Story-Mission ein paar Spielstunden später mit einem besseren Raumschiff erneut anzugehen.

Von nix kommt nix

Was die Hardware-Anforderungen von X3: Reunion betrifft, soll ein Prozessor mit 1,7 GHz in Kombination mit 512 MByte RAM sowie einem Grafikchip mit Pixel-Shader-1.3.-Unterstützung (Geforce4-Ti-Serie und besser) genügen - wenn man denn mit Klötzchengrafik zufrieden ist.

Wer hingegen in der gleichen Qualität wie auf den gezeigten Screenshots spielen will, der muss unserer Meinung nach mit 3 GHz, 1 GByte RAM und mehr sowie einer modernen DirectX-9-Grafikkarte wie Geforce 6600 GT an den Start gehen. Letztendliche Gewissheit bringt auch hier natürlich erst der Test der finalen Verkaufversion.

   
Dirk Gooding
Was X3 betrifft, bin ich eigentlich nicht der richtige Mann, um objektive Aussagen zu treffen. Denn mit dem Vorgänger hab ich so viele spannende Stunden verbracht, dass ich ohne zu Murren jeden kleinen Design-Fehler verzeihen würde, wenn nur das Gameplay wieder genauso genial wird. Und aktuell sieht es genau danach aus!
   
Benutzer
Moderation
16.09.2005 15:00 Uhr
Jetzt ist eure Meinung gefragt: Hier könnt ihr euren Kommentar zum Artikel veröffentlichen und mit anderen Lesern darüber diskutieren.
Dein Kommentar