X 3: Reunion
In einem Asteroidenfeld versuchen wir eine ganze Armada von Feindschiffen abzuschütteln. Kollisionen mit den Brocken enden meist in einem Fiasko.
Ferner wurden die schwer verständlichen Textbildschirme durch Grafikmenüs ersetzt." Einen ersten Preis in puncto Ergonomie wird X3 nach unseren ersten Flugversuchen aber wohl eher nicht abstauben. Um beispielsweise einen Befehl an die Fabriken zu senden, sind einfach zu viele Klicks nötig. Hier fliegt Freelancer nach wie vor eine Nasenlänge voraus. Extra für X2-Veteranen baute Egosoft übrigens auch die alte Tastatursteuerung ein. Sehr lobenswert!
Vorerst kein Multiplayer
Als bester Freund entpuppte sich beim Testspielen der Autopilot. Schon in X2 nahm einem der Computer lästige Manöver ab. Er dockte automatisch an Raumstationen und steuerte zielstrebig Sprungtore an. Diesmal jagt der PC sogar Feinde für Sie. Einfach mit der Maus aufs Ziel klicken, das Fadenkruez anwählen, zurücklehnen und das Feuerwerk genießen. Wer lieber selbst den Abzug betätigt, greift entweder zu Joystick oder Tastatur und Maus.
Und stellt dabei fest: Die Schiffe in X3 reagieren träger und somit physikalisch glaubwürdiger als früher. Abseits der Einzelspielerkampagne wartet X3 mit zusätzlichen Startszenarien für das Endlosspiel auf. Dabei verzichten Sie auf die Story und scheffeln wahlweise als Khaak, Argone, Teladi, Borone, Split oder Paranid Kohle. Freunde gepflegter Multiplayer-Schlachten gehen leer aus: "Ein simpler Kooperativ-Modus hat bei einem Spiel mit diesem Umfang und den vielen Möglichkeiten keinen Sinn.
Unser langfristiges Ziel ist eine Art Online-Rollenspiel, an dem wir bereits arbeiten." Wie das gute Stück heißen wird oder wann es auf den Markt kommt, will Bernd Lehahn aber noch nicht verraten. Wir sind auf alle Fälle sehr gespannt darauf. Wenn Sie diese Zeilen lesen, steht X3: Reunion in England bereits in den Läden. Unfair? Nicht unbedingt. Hier zu Lande erscheint nämlich bereits die verbesserte Version 1.1. Komplett in Deutsch, versteht sich.

