X2 - Die Bedrohung
Der Weltraum in X2: Die Bedrohung ist nicht bloß trist dunkelblau, sondern äußerst farbenfroh.
Wenn man ältere PC-Spieler nach den zehn besten PC-Spielen aller Zeiten fragt, fallen Namen wie Elite, X-Wing, TIE Fighter, die Wing Commander-Serie oder Privateer. Heutzutage gleicht die Sci-Fi-Sparte aber eher einem Weltraumfriedhof; einzig Freelancer hält noch die Fahne der traditionellen Weltraumopern hoch. "Das darf nicht sein", dachten sich Bernd Lehan und der Rest von Egosoft - und bastelten in den letzten drei Jahren an dem Nachfolger zu ihrem erfolgreichen Sci-Fi-Action-Handelsmix X: Beyond the Frontier (Vollversion auf der PC Games 10/03).
Pünktlich zum Weihnachtsgeschäft soll nun X2: Die Bedrohung in den USA in den Handel; in Europa wird es aufgrund der aufwendigen Lokalisationsarbeiten erst am 4. Februar veröffentlicht. Das konnte Egosofts Chef Bernd Lehan aber nicht davon abhalten, höchstpersönlich eine weit entwickelte deutsche Version von X2 vorbeizubringen und ein wenig mit uns über sein neues Spiel zu plaudern.
Technisches Highlight
Piratenschiffe wie dieser kleine Jäger werden aus den unterschiedlichsten Wrackteilen abgeschossener Feinde zusammengebaut.
Wer X2 zum ersten Mal sieht, wird von der 3D-Grafik beeindruckt sein. Ob kleiner Raumjäger oder Schlachtschiff, Asteroid oder Raumbasis - alle Oberflächen sind mit Bump Mapping verkleidet und gaukeln dem Betrachter eine Unmenge an Details vor. Man erkennt beispielsweise kleine Furchen zwischen Schiffs-Panzerplatten oder eine schuppige "Haut" auf den Fliegern der Boronen, einem Unterwasser-Volk. Wer die nötige PC-Power hat, kann noch in Echtzeit berechnete Schatten aktivieren und bekommt dann ein Spiele-Universum auf den Monitor, das Freelancer wie eine Grafik-Demo für Voodoo1-Beschleuniger aussehen lässt. Was die Steuerung betrifft, so dürfen sich Joystick-Liebhaber und Shooter-Fans gleichermaßen freuen: X2 lässt sich relativ simpel mit Maus und Tastatur spielen, Gleiches gilt für den Joystick.
Die inneren Werte zählen
Je nach Position der Sonne erzeugen alle Schiffe Schatten auf der Oberfläche anderer Schiffe.
Genau wie im Vorgänger können Sie tun und lassen, was, wie und wann Sie es wollen. Zwar hat Egosoft eine lineare Kampagne eingebaut, zwingend folgen müssen Sie der geheimnisvollen Geschichte aber nicht. Oft ist es sogar ratsamer, eine Weile als Händler oder Söldner zu arbeiten und sich erst einmal eine bessere Ausrüstung oder ein neues Schiff zuzulegen, bevor man mit der Story weitermacht. Auf lange Sicht kann man sich ein Handelsimperium mit Dutzenden von Raumbasen und einer Frachterflotte aufbauen oder die verdiente Kohle in eine Armada aus Zerstörern, Trägerschiffen und Jägern stecken und jedes einzelne davon steuern. Mithilfe von maximal fünf Mini-Monitoren behält man locker seine Gegner im Auge oder schaut sich die Sicht aus einem der Geschütztürme an. Wie spannend die Einzelspieler-Kampagne ist und ob X2: Die Bedrohung dem eigenen Motto "Handeln. Kämpfen. Aufbauen. Denken" gerecht wird, stellt sich spätestens im Februar heraus - dann soll das in Englisch entwickelte Spiel als komplett lokalisierte Version in Deutschland veröffentlicht werden.


Hm, ich sehe das etwas anders, aber jeder hat sicher seine Vorlieben. Nur X² als Stümper zu bezeichnen, und das in einem Atemzug mit FL, ist eine Beleidigung, die nach Satisfaktion verlangt.
Um ehrlich zu sein, könnte ich mir vorstellen, dass Du von Elite (irgendwas)* ein wenig enttäuscht sein…
vergleicht nicht solche stümper wie FL und X (man möge mir verzeihen)
mit Elite
x kommt an elite noch annähernt ran, ist aber trosdem meilen entfernt.
ich für mein teil bin irgendwie schon megagespannt auf Elite4 (oder 5?)
aber das wird frühstesn in 2 jahren kommen, wenn man den leuten glaube kann. und dann wird es alle space-sim in die taschen stecken.
es kommt die zeit....
Die Musik lässt sich abschalten, das hilft auch der Performance etwas auf die Sprünge.
Und wieder machst Du den Fehler FL als Maßstab zu benutzen. Das ist ein simpler Shooter, mit einem statischen Universum.…