World of Warcraft: Zusammenhang zwischen Straßengangs und Gilden?/ Neues MMore-Heft am Kiosk!
Nur in der Gruppe, so die Forscher, kommt man in der Welt von Azeroth voran. Gleiches soll für Banden und Gangs gelten.
World of Warcraft ist kein Solo-Spiel. Viele Aufgabe werden in Gruppen abgeschlossen, und wer beständige Kontakte im Spiel knöpfen will, der schließt sich Gilden an oder gründet gar selbst eine.
Eine Forscher-Gruppe vom Palo Alto Research Center hat nun zusammen mit der Universität von Kalifornien soziologische Ähnlichkeiten zwischen Straßengangs und Gilden untersucht. Hintergrund ist die Tatsache, dass man auch in der Welt von World of Warcraft nur dann Fortschritte und Erfolge erzielen kann, wenn man sich Gruppen anschließt, gemeinsam agiert, sich abspricht und koordiniert.
"Wir haben diese Online Gangs und die Straßengangs untersucht und haben festgestellt, dass das Modell, mit dem wir die Gangs erklären wollten, mit dem Verhalten von Gilden übereinstimmt" so Dr. Neil Johnson, Leiter der Forschungsgruppe.
Weiter: "Das Schöne an den Daten, die uns World of Warcraft liefert, ist die Genauigkeit. Anstatt sich auf Zufallsinformationen zu stützen erhält man genau Zeitdaten. Wann sich Spieler einer Gilde anschließen, all das kann man auf dem Server ablesen. Und dann kann man fragen: Ist die größte Gruppe die Erfolgreichste? Ist sie stabil? Kommt man nur schwer in die Gilde? Wie lange bleiben die Mitglieder dabei? Wenn man die Gilde verlässt, geht man dann zu anderen kleineren Gilden? Im Grunde erfragt man so die Evolution von Gruppenbildungen." Dr. Neil Johnson hat Zugriff auf die komplette Spielerdatenbank bei Blizzard. Die über 11 Millionen Abonnenten bricht er runter auf Gruppen von mehreren tausend Spielern. So hofft er, sich Aufschlüsse über die Mentalität und Vorgehensweise von Banden und Straßengangs zu verschaffen.
Patrick Neef spielt WoW seit der Beta und gehört zum MMore-Team.
MMore meint:
"Was soll man dazu sagen? Mein soziologischer Horizont reicht wahrscheinlich nicht aus, um beurteilen zu können, ob der Zusammenhang sinnvoll oder aus der Luft gegriffen ist. Ich war allerdings schon in einigen Gilden und vielen Gruppen und möchte meinen, dass es so etwas wie Gruppendynamik nicht so stark gibt wie es die Forschergruppe vielleicht behauptet. Manchmal trifft man eine Spielfigur, questet zusammen und loggt dann wieder aus. Manchmal verlassen Spieler eine Gilde aus Wut, manchmal aus Zeitknappheit oder weil der Spielspaß weg ist. Top-Gilden rekrutieren Ihre Mitglieder nach Können und Ausrüstungsstand, Gelegenheitsspieler suchen sich meist Zufallsgruppen. Wie will man hier soziologische Muster erkennen? Vor allem vor dem Hintergrund, dass die Interaktion "nur" im Chatten, Wirken von Fähigkeiten und ein wenig im Handel von Gegenständen besteht. Schon lustig, die nächsten Abende verbringe ich also mit meiner Gang. Dann werd' ich ein paar Spieler als Schurke per Taschendiebstahl ausrauben, die Handwerker im Handelschannel abzocken, die Preise im Auktionshaus korrumpieren und dann abends ein ganz krummes Ding im Kolosseum der Kreuzfahrer drehen. Yo!"
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überfluessiges geschwafel von pseudobesserwissern...sollten ihre eigenschaften als wissenschaftler lieber in sinnvollere dinge investieren...
ahja
die Psychologen sollen lieber ein Mittel gegen…
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