World of Warcraft: Wrath of the Lich King
Kalifornien: Die Sonne brennt, die Luft ist schwül. Vor einer großen Halle in Anaheim versammeln sich Spiele-Journalisten aus aller Welt. Warum? Na weil die Erfolgsschmiede Blizzard wie jedes Jahr ihre Hausmesse Blizzcon veranstaltet. Zwei Tage lang dürfen Journalisten und Fans dort einen Blick hinter die Kulissen werfen. Und wie so oft hat sich auch in diesem Jahr der Besuch gelohnt: Blizzard präsentierte das zweite Add-on des unfassbar erfolgreichen Online-Rollenspiel-Hits World of Warcraft. Dank der deutschen USK-Prüfung machte der Name Wrath of the Lich King in der Community schon einige Zeit vorher die Runde. Denn aufgrund der Prüfung einer Games-Convention-Demo stand der Titel des Add-ons Tage vor der Blizzcon für jeden einsehbar in der Online-Datenbank.
Der Überraschungseffekt war dadurch natürlich verflogen und Mike Morhaime, Präsident von Blizzard Entertainment, konnte auf der Bühne nur bestätigen, was jeder schon wusste. Leider zerstörte er damit auch die Hoffnung vieler Diablo-Fans. Eine offizielle Ankündigung des dritten Teils der beliebten Monster-totklick-Serie blieb aus. Vorerst.
WoW-Süchtige lässt das Diablo-Gerede völlig kalt. Was sie interessiert, sind Interviews und Fakten zum neuen Add-on. Und genau hier haben wir fünf prall gefüllte Seiten zusammengetragen, in denen alles steht, was Sie über Wrath of the Lich King wissen müssen.
Nordend heißt der nördliche Kontinent von Azeroth. Nachdem er vor Jahren schon eine gewichtige Rolle im Echtzeitstrategie-Klassiker Warcraft 3 gespielt hat, bekommen WoW-Spieler im neuen Add-on endlich auch die Möglichkeit, einen Fuß auf den eisigen Boden zu setzen. Nordend soll sich aus Zonen mit ähnlicher Größe wie die Gebiete der Scherbenwelt zusammensetzen. Eine genaue Zahl dieser Zonen steht noch nicht fest; angeblich sind es mehr als in The Burning Crusade. Den neuen Kontinent können Sie zudem auf zwei verschiedenen Wegen erkunden. Entweder schlagen Sie sich durch die östliche Schneelandschaft von Howling Fjord oder Sie nehmen den Weg durch die spärlich bewachsene Borean Tundra im Westen. Beide Startpunkte sind mit eigenen Quests ausgestattet und geben den Spielern so die Möglichkeit, unterschiedliche Geschichten zu erleben. Bezüglich der Features ist auf den ersten Blick nicht viel Neues zu erkennen: Wieder einmal wurde die erreichbare Maximalstufe erhöht - von 70 auf 80. Laut Blizzard wird man ähnlich viel Zeit mit dem Hochleveln wie in The Burning Crusade benötigen. Anders als im ersten Add-on bekommt auch die betagte 3D-Grafik eine Schönheits-OP, wenn auch eine kleine: Feinere Texturen und deutlich mehr Details sollen die neue Welt aufwerten. Ein paar Grafik-Vergleiche sehen Sie oben im Extrakasten.


Etwa 3 Monate nach BC wurde es sau langweilig. Auch wenn man super Raids hatte und bis zu Ildan kam. Das Gefuehl der Langeweile konnte man einfach nicht…
Etwa 3 Monate nach BC wurde es sau langweilig. Auch wenn man super Raids hatte und bis zu Ildan kam. Das Gefuehl der Langeweile konnte man einfach nicht abschuetteln.
So wird das (jede Wette) auch mit Wrath of…