Vorschau zu World of Warcraft: Wrath of the Lich King - Bericht aus der Beta
Das Suchtmittel Nummer 1 unter den Online- Rollenspielen nimmt wieder Fahrt auf. Nachdem zehn Millionen Abonnenten die Inhalte des ersten Add-ons The Burning Crusade quasi bis zur letzten Quest durchgespielt haben, legt Blizzard mit Wrath of the Lich King neues Zeitfressermaterial vor. Die Beta- Phase läuft bereits auf Hochtouren, der WoW-abhängige PC-Games- Redakteur dank Zugangscode ebenfalls.
Besonders spannend ist die Frage, wie und ob es den Entwicklern gelungen ist, erstmals eine neue Klasse, den Todesritter, in ihre Online-Welt zu integrieren. Gelungenes Balancing zählt in allen Blizzard-Titeln zum höchsten Gut, ein Fehltritt wäre unverzeihlich. Zurzeit tüfteln die Programmierer noch fl eißig an ihrer Klasse, alles, was wir bisher in der Beta-Version zu Gesicht bekommen haben, steht somit auf wackeligen Beinen. Der Todesritter bildet eine Symbiose aus Nahkämpfer und Magier und spielt sich grundsätzlich anders als alle bisherigen Klassen.
Denn der Gepanzerte arbeitet mit Runenmacht (ersetzt Wut, Mana oder Energie) und den drei gegensätzlichen Fähigkeitsbäumen Frost, Blut und Unheilig. Zusätzlich verfügt der Ritter über eine Runenleiste mit Blut-, Frost- und Unheilig-Runen. Zauber kosten nicht nur Macht, die im Kampf aufgebaut wird, sondern eben auch teilweise mehrere Runen, die sich erst langsam wieder auffüllen. So müssen umsichtige Todesritter-Steuermänner immer vorausschauend planen, welche Fähigkeit sie wann einsetzen. Anders als früher geplant, sind die sechs Runenplätze in der Leiste nicht frei belegbar. Sie haben jeweils immer nur ein Paar jeder Sorte zur Verfügung. Das finden wir schade, denn anderenfalls ließe sich ein Todesritter noch effizienter in die gewünschte Fähigkeitenrichtung ausbauen.
Positiv ist anzumerken, wie unterschiedlich sich die drei Ausrichtungen spielen: Als Blut-Todesritter teilen Sie enormen Schaden aus und heilen sich selbst; das ist ideal für das PvE- oder Gruppenspiel. Eisliebhaber dagegen freuen sich über Schadensreduktion und somit anständige Tankeigenschaften. Am ungewöhnlichsten empfanden wir die Unheilig-Skillung: Hier sorgen jede Menge Anti-Magie-Fähigkeiten für Angstschweiß bei Magiern und Hexern. Perfekt für Arenaturniere im PvP!
Was die Beta sonst noch zu bieten hatte? In erster Linie mehr WoW-Gewohntes. In den zwei neuen Startgebieten Nordends, der boreanischen Tundra und dem heulenden Fjord, erwarten Sie unzählige Aufträge im typischen WoW-Stil. Man merkt jedoch, dass sich die Jungs von Blizzard auch hier ordentlich ins Zeug gelegt haben. So erfreuen viele Aufgaben mit spannenden Extras: Etwa wenn Sie den Steuermann eines Geisterschiffes erledigen sollen, das erst einmal imposant auf Sie zurauscht. Oder Sie steigen in einen Panzer, um eine ganze Armee der Geißel zu attackieren.
Doch die kleinen Verbesserungen sind es, die langjährige Azeroth-Jünger am meisten erfreuen werden: So wurde ein interner Kalender eingefügt, mit dem Sie spielend leicht Raid-Termine für sich und Freunde anlegen können. Jüngst bauten die Entwickler sogar eine (noch recht rudimentäre) Bedrohungsanzeige ein, ein enormes Hilfsmittel für PvESchlachtgruppen. Wie viel mehr an kreativen Ideen noch im Add-on steckt, erfahren Sie im Herbst dieses Jahres. Nehmen Sie sich frei.



Wenn du Drogen mit Suchtmitteln gleichstellst ist Cola genau wie WOW eine Droge. Aber auch wenn du WOW nicht als Droge siehst ist Cola eine Droge, da es üblicherweise Koffein enthällt, was eine, wenn auch legale,…