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  • World of Warcraft: Ab in den Weltraum - So könnte sich die Story des MMOs entwickeln

    Nachdem das MMO World of Warcraft schon im Dezember seinen amerikanischen Geburtstag gefeiert hat, zogen gestern die europäischen WoW-Server nach. In Europa können Sie sich nun seit fünf Jahren in Azeroth einwählen, Abenteuer mit Ihren Helden erleben, dicke Beute einstreichen... Doch wie könnte World of Warcraft in fünf Jahren aussehen? Begleiten Sie uns auf eine Reise in die Zukunft von World of Warcraft und stellen Sie sich mit PC Games vor, wie das MMO dann aussehen könnte.

    Nachdem die Helden in Cataclysm wieder die alte Welt belebt haben, sind sie inzwischen Teil der fünften WoW-Erweiterung. Es ist vorstellbar, dass Sie bereits in der vierten Erweiterung von World of Warcraft neuartige Reiche besucht haben - zum Beispiel den Smaragdgrünen Traum. Wie bei The Burning Crusade wäre dieses Thema völlig von der alten Welt losgelöst. Ähnlich könnte es in der fünften Erweiterung zugehen - doch warum auf Azeroth, der uns bekannten Welt bleiben? Wir schreiben das Jahr 2014 und der Himmel brennt in roten Flammen. Nicht allein, weil der 2010 erwachte Schwarzfels noch immer unablässig Lava in den Himmel speit. Über Sturmwind, über Orgrimmar, Silbermond, Darnassus, Eisenschmiede, Exodar brennt die Luft, doch die einst so stolzen Städte sind nur noch Ruinen. Diejenigen, die flüchten konnten, verstecken sich - in den Sandwüsten von Tanaris und Uldum. In der eisigen Einöde von Winterquell und Eiskrone. In der grünen Hölle von Feralas und Schlingendorntal. Dort, wo die klügsten Tüftler unter den Ingenieuren arbeiten. Und dort wo uralte Technologien der Titanen auf ihre Entdeckung warten.

    Aber beginnen wir am Anfang: Wer bedroht die Völker Azeroths? Wer ist machtvoll genug, um sie alle zu verschrecken: die stolzen Tauren und Orcs, die mächtigsten Magier und Hexer, die stärksten Menschen und Worgen, die klugen Gnome und Goblins? Sie zu überrumpeln, sie aus ihren Städten ins Exil zu treiben... wie mächtig muss ein solches Volk sein, um Horde und Allianz gleichermaßen in die Knie zu zwingen?

    Der alte Feind
    Es gibt einen Gegner in den unendlichen Weiten des Warcraft-Universums, der bisher nur zurückgeschlagen, aber nicht besiegt wurde: die Brennende Legion. Und zu welchen dramatischen Aktionen die Legion in der Lage ist, ist hinlänglich bekannt. Die Nachwehen ihrer Märsche gegen die Völker Azeroths waren lange sichtbar. Zum Beispiel in der Zerstörung des Weltenbaums Nordrassil. Und in der Versenkung Azsharas. Kil'jaeden, Sargeras‘ früherer Untergebener und aktiver Anführer der Legion, wurde im Sonnenbrunnenplateau nur am Betreten unserer Welt gehindert - aber nicht getötet. Und Sargeras selbst, der ehemalige Titan, lauert noch immer im Wirbelnden Nether. Zerfressen von seinem Wahnsinn und dem unmöglich erscheinenden Wunsch, das ursprüngliche Chaos des Alls wieder herzustellen. Er hungert nach den unbegrenzten magischen Energien, die einst die Kaldorei im Ewigen Brunnen weckten. Dieser wurde zwar zerstört, aber es gibt ja auch noch den Sonnenbrunnen...
    Der getreue Kil'jaeden stöbert den Ex-Titanen in den unendlichen Weiten des Wirbelnden Nethers auf; sie wollen die Macht und Stärke der Nathrezim, der Shivarra, der Mo'arg, der Satyre, Dämonen, teuflischer Bestien vereint auf Azeroth loslassen. Und eben dieser Sturm auf Azeroth kündigt sich mit den Flammen im Himmel an. Höllenbestien, noch viel mächtiger und gnadenloser als alle bisherigen Geschöpfe regnen aus die Erde nieder, reißen alles in Stücke, was ihnen über den Weg läuft. Weiterentwickelte Teufelshäscher und Abysse setzen Städte in Brand und ziehen eine Spur der Vernichtung hinter sich her.

    Die Anführer von Horde und Allianz sind dazu gezwungen, ihre Untertanen vor den Angriffen der Legion zu verstecken. Und noch viel schlimmer: Abermals müssen Horde und Allianz ihre Kräfte vereinen, um dem tödlichen Gegner die Stirn zu bieten. Die Völker suchen Zuflucht bei den Ingenieuren beider Fraktionen - und Rat in den Weisheiten der Titanen, die sich in Ulduar, Uldum und Uldaman verstecken. Die Ingenieure unter der Führung von Brann Bronzebart, die auch schon in Uldum die legendäre Massenvernichtungswaffe geborgen haben, finden Pläne für intergalaktische Tore und Raumschiffe.

    Auf, auf und davon!
    Richtig gelesen, um den ewigen Kampf gegen die Legion und ihre Schergen zu beenden, brechen Allianz und Horde getreu dem Motto "Space, the final frontier" zum Planeten Argus auf und tragen die Schlacht direkt vor Sargeras‘ Haustür aus. Denn es ist anzunehmen, dass auf dem Heimatplaneten der Eredar das Hauptquartier der Brennenden Legion zu finden ist. Argus selbst empfängt Sie keinesfalls mit saftig grünen Wiesen oder üppig bewachsenen Hügeln wie beispielsweise in Arathi, Nagrand oder Hyjal. Stattdessen setzen Sie Ihre Heldenfüße in heiße, verbrannte rote Erde. Ihre ersten Schritte machen Sie in einer Gegend, die ähnlich trostlos, trocken und verwüstet wirkt, wie die Höllenfeuerhalbinsel oder die Verwüsteten Lande. Vom Himmel stoßen unablässig Blitze in den roten Sand. In der Ferne am Horizont erhebt sich die Stadt Mac'Aree aus dem staubigen Wüstenboden, ein Koloss aus schwarzem Gestein, der unheilverkündend in den blutroten Himmel ragt. Einst war die Stadt das Heiligtum der Eredar, die Sie heute als Draenei kennen. Die Wege waren gesäumt von schillernden Steinen und Flüssen, die sogar in absoluter Dunkelheit leuchteten. Doch das liegt 25.000 Jahre in der Vergangenheit. Inzwischen haben die Horden der Legion die einst so prachtvolle Stadt eingenommen und ihren eigenen Vorlieben angepasst - das verbrannte, schwarze Gemäuer wird in der Nacht von dem grünen Licht brennender Teufelsfeuer erhellt. Hin und wieder flackern auch rote abyssische Flammen auf, nur um wieder von dunkeln nebulösen Schatten verschlungen zu werden.

    Auch der Rest des Planeten wirkt trostlos - einzig in paar grüne Flecken verstecken sich hinter Dünen aus rotem, braunen und schwarzem Sand. Dort halten sich die Eredar auf, die sich den Überredungskünsten Archimondes und Kil'jaedens entziehen konnten, aber nicht mit Velen flüchteten. Sie verstecken sich hauptsächlich unter der Planetenoberfläche und haben sich dort im Laufe der Zeit an die Verhältnisse, die auf dem Planeten herrschen, angepasst. Und sie sind Ihre neuen Verbündeten im Kampf gegen die Legion, doch ... ist ihnen wirklich zu trauen?

    Doch Sie können nicht nur mit den altbekannten Klassen nach Argus reisen: Mit zwei Erweiterungen ist auch wenigstens eine neue Heldenklasse zum WoW-Repertoire hinzugefügt worden. Vermutlich dürfen Sie sich mit einem Erzdruiden herumschlagen, den Sie in der Smaragdgrüner-Traum-Erweiterung aufgestöbert haben. Aber auch die anderen Klassen haben neue Goodies spendiert bekommen: Magier spielen jetzt mit Feuerelementaren, Paladine, Schurken und Krieger freuen sich über das eine oder andere temporäre Pet, das Wut-, Energie- und Mana-Regeneration für eine kurze Zeit erhöht. Nachdem Sie schon in Cataclysm mit U-Booten unterwegs waren, stehen Ihnen jetzt kleine Raumer zur Verfügung, mit denen Sie zwischen verschiedenen Raumstationen rund um Argus hin und her reisen können. Und zwischen den Gildenschiffen. Denn aus Ermangelung an Housing-Funktionen in WoW haben Ihnen die Entwickler die Chance gegeben, Gildenraumschiffe zu bauen. Dafür hat jeder Clan - unter Zuhilfenahme des neuen Berufs des Schreiners - in mühevoller Arbeit sein Schiff zusammengezimmert. Segel kommen von den Schneidern, die Planken von den Schreinern. Alchemisten brauen den Treibstoff, Schmiede formen Kanonen, Nägel und Schrauben, Lederer sorgen für Seile. Archäologen und Juwelenschleifer sorgen für Instrumente wie Kompass, Sextant und Radar. Inschriftenkundler kümmern sich um Karten, Verzauberer und Ingenieure tüfteln an dem riesigen Schutzschild, der das Schiff umgibt. Ist der Koloss errichtet, geht's damit nicht nur nach Argus sondern auch in Gildenschlachten rund - die könnten sich dann ähnlich wie die Luftschiffschlacht in der Eiskronenzitadelle spielen.

    All das und noch viel mehr, könnte sich in der Zukunft von World of Warcraft abspielen - was genau in fünf Jahren passiert, werden wir erst wissen, wenn es soweit ist. Allerdings wissen wir jetzt schon sehr gut, wer der nächste WoW-Bösewicht sein wird, der unseren Held einheizen wird: Todesschwinge. Weitere Informationen über diesen Gegner finden Sie im Artikel Fünf Fakten zu Cataclysm-Bösewicht Todesschwinge auf buffed.de.

    Quelle: 5 Jahre WoW in Europa - Reise in Azeroths Vergangenheit und Zukunft

    (Susanne Braun / Sebastian Thöing)

  • World of Warcraft
    World of Warcraft
    Publisher
    Activision Blizzard
    Developer
    Blizzard
    Release
    11.02.2005
    Es gibt 26 Kommentare zum Artikel
    Von xdave78
    Îch hab auch Einen: wir schreiben das Jahr 2012. Blizzard hat sein neues Eierlegenedes- Wolllmilchsau MMO am im…
    Von Worrel
    Warcraft hat schon seit Warcraft 2 eine interplanetare Geschichte ...
    Von rexer2007
    auf das es weiter gehe bis t100 ....ich denke doch mal das blizz sobald ihr neues mmo erscheint die arbeit an wow…

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    • Es gibt 26 Kommentare zum Artikel

      • Von xdave78 Erfahrener Benutzer
        Îch hab auch Einen: wir schreiben das Jahr 2012. Blizzard hat sein neues Eierlegenedes- Wolllmilchsau MMO am im Betatest. Vor dem Release im März 2013 kommt jedoch im Dezember 2012 noch das letzte AddOn zu WoW heraus. WoW: Apocalypse...die Zwerge haben zu tief in die Tiefen des Blackrocks gebuddelt. Nach…
      • Von Worrel Erfahrener Benutzer
        Zitat von Psychozocker
        Moment.. WoW wird also ein Starcraft als Rollenspiel mit der Warcraftstory? Is ja billig :p
        Warcraft hat schon seit Warcraft 2 eine interplanetare Geschichte ...
      • Von rexer2007 Benutzer
        auf das es weiter gehe bis t100 ....
        ich denke doch mal das blizz sobald ihr neues mmo erscheint die arbeit an wow erweiterung verringern wird aber wir werden sehen was die zeit bringt 
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704814
World of Warcraft
World of Warcraft - 5 Jahre WoW
Nachdem das MMO World of Warcraft schon im Dezember seinen amerikanischen Geburtstag gefeiert hat, zogen gestern die europäischen WoW-Server nach. In Europa können Sie sich nun seit fünf Jahren in Azeroth einwählen, Abenteuer mit Ihren Helden erleben, dicke Beute einstreichen... Doch wie könnte World of Warcraft in fünf Jahren aussehen? Begleiten Sie uns auf eine Reise in die Zukunft von World of Warcraft und stellen Sie sich mit PC Games vor, wie das MMO dann aussehen könnte.
http://www.pcgames.de/World-of-Warcraft-Spiel-42971/Specials/World-of-Warcraft-5-Jahre-WoW-704814/
13.02.2010
http://www.pcgames.de/screenshots/medium/2010/02/wow_aufmacher.jpg
world of warcraft
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