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  • Viel Geld für nichts - Zwei Interviews zum Thema virtuelle Güter

    Die Online-Handelsplattform Fatfoogoo kooperiert unter anderem mit der WoW-Gilde Affenjungs. Die Spielergemeinschaft bietet auf Fatfoogoo Dienstleistungen wie virtuelle Reisebegleitungen an. Thorben Preuß von den Affenjungs erklärt, warum die Hilfe von Spieler zu Spieler nichts mit Cheaten zu tun hat. Auf der zweiten Seite finden Sie ein Interview mit Fatfoogoo-Gründer Martin Herdina.

    Thorben Preuß, Mitglied der Gilde Affenjungs Thorben Preuß, Mitglied der Gilde Affenjungs PC Games: Wie kommt man eigentlich als Gilde auf die Idee, bezahlte Raid-Teilnahmen anzubieten?

    Preuß: "Viele Gamer haben uns im Spiel gefragt, ob und wie sie mal an solchen Raids teilnehmen können, und deswegen sind wir auf die Idee gekommen, den Spielern die Möglichkeit zu geben, diese Services außerhalb des Spiels über Fatfoogoo zu ersteigern.

    Fatfoogoo ist der Sponsor unserer Gilde und unterstützt uns bei der Finanzierung unserer Website. Wir wollten uns da natürlich auch ein wenig einbringen und haben uns gefragt, was wir auf der Handelsplattform anbieten können. Deswegen bieten wir solche Dienstleistungen wie etwa die Teilnahme an Raids an. Die Nachfrage ist auf jeden Fall vorhanden."

    PC Games: Aber wenn man sich die Bedingungen für eine Raid-Teilnahme ansieht, dann dürfen Gäste ja keine Gegenstände erbeuten. Welchen Sinn hat es dann, dabei zu sein?

    Preuß: "Es geht darum, ohne den sonst erforderlichen Zeitaufwand Spielabschnitte, Instanzen und die Gegner für High-Level-Spieler einmal selbst zu sehen und die Strategien der Gruppe im Kampf zu beobachten. Das Ganze hat also im Grunde durchaus den Charakter einer touristischen Sightseeing-Tour."

    PC Games: Nun ist die Teilnahme an einem Affen­jungs-Raid nicht gerade zum Schnäppchenpreis zu haben. Mindestens 30 Euro müssen Mitreisende an euch zahlen. Wird World of Warcraft damit nur noch ein Spiel für Reiche?

    Preuß: "Die Nachfrage ist da. Wenn eine Nachfrage da ist, dann ist klar, dass es in einer Marktwirtschaft auch ein Angebot geben wird. Natürlich will jeder Spieler möglichst das ganze Spiel erleben. Aber vom Konzept her ist das Spiel sehr zeitaufwendig, sehr farmlastig und ziemlich schwer. Wer also den High-End-Content sehen möchte, muss sehr, sehr viel Zeit und Energie in das Spiel stecken. Und genau durch diesen großen Zeitaufwand, den die Spieler investieren müssen, entsteht ja erst die Nachfrage nach Gütern und Dienstleistungen."

    PC Games: Wo geht das Geld, das ihr dadurch einnehmt, eigentlich hin?

    Preuß: "Hauptsächlich finanzieren wir damit unseren Server und machen voraussichtlich dieses Jahr noch ein Gildentreffen. Aber leben kann man vom Ertrag auf gar keinen Fall, das sind alles Kleinbeträge."

    PC Games: Nun sind ja Goldfarmer und Goldkäufer nicht gerade beliebt in der Community. Aber irgendjemand muss doch Gold, Güter und Dienstleistungen kaufen, wenn das Angebot so groß ist, oder?

    Preuß: "Am Wochenende gab es wieder einen Thread über uns und Fatfoogoo. Da ging es 22 Seiten lang richtig zur Sache, aber sicherlich wird hier einiges übertrieben dargestellt. Aber mein Eindruck ist, dass die Flames eher uns als Gilde gelten und nicht dem Thema Handel unter den Spielern an sich. Das ist schon weit verbreitet, aber viele geben es einfach nicht zu. Wir sehen kein Problem darin, wenn sich Spieler mit weniger Zeit ein wenig Unterstützung von außerhalb holen."

    PC Games: Vielen Dank für das Gespräch!

  • World of Warcraft
    World of Warcraft
    Publisher
    Activision Blizzard
    Developer
    Blizzard
    Release
    11.02.2005
    Es gibt 11 Kommentare zum Artikel
    Von patsche
    so siehts aus. würde blizzard da ein wirkliches problem drin sehen, würde man wohl -wenn möglich- juristisch dagegen…
    Von Bonkic
    so siehts aus. würde blizzard da ein wirkliches problem drin sehen, würde man wohl -wenn möglich- juristisch dagegen…
    Von Gasoline
    für den zahlenden kunden wird diese azeroth-sightseeing-tour wohl schon recht real sein 

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    • Es gibt 11 Kommentare zum Artikel

      • Von patsche Erfahrener Benutzer
        blizzard verdinnt ja jetzt schon mit, denn wenn man ne site seeing tour machen will braucht man auch einen account, und solange es leute gibt die monat für monat geld abdrücken freut's sie.

        ähnlich verhält es sich mit dem goldkaufen, wie oft blizzard dagegen schon rechtlich vorgehen wollte....naja 
      • Von Bonkic Erfahrener Benutzer
        Zitat von patsche am 13.03.2008 18:35
        man muß aber auchmal sagen das blizzard das anscheinend auch wurscht ist..



        so siehts aus.
        würde blizzard da ein wirkliches problem drin sehen, würde man wohl -wenn möglich- juristisch dagegen vorgehen.

        aber das kann ja noch kommen.
        vielleicht dann, wenn…
      • Von Gasoline Erfahrener Benutzer
        Zitat von ToxicDude am 13.03.2008 18:24
        Irgendwo sollte schon noch die Grenze zwischen "Real" und "Fiktion" gezogen werden...


        für den zahlenden kunden wird diese azeroth-sightseeing-tour wohl schon recht real sein 
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636075
World of Warcraft
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http://www.pcgames.de/World-of-Warcraft-Spiel-42971/Specials/Viel-Geld-fuer-nichts-Zwei-Interviews-zum-Thema-virtuelle-Gueter-636075/
13.03.2008
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