WoW: Die Geschichte der Orcs
Blutrünstig, brutal und gnadenlos. So lauten die Vorurteile über Orcs. Doch wer sich genauer mit ihnen beschäftigt, wird überrascht sein. Der PC Games Guide enthüllt Fakten über die Orcs in World of Warcraft.
Quelle: pcgames.de
Pragmatisch - Die Häuser und Unterkünfte der Orcs sind einfach, aber praktisch: Holz, Stein und Stoff sind stabil und isolieren das Nötigste.
Die Geschichte der Orcs
Vor vielen Jahrzenten lebten die Orcs friedlich auf dem Planeten Draenor, heute bekannt als Scherbenwelt. Doch die Ankunft der Draenei in der orcischen Heimat lenkte den zerstörerischen Blick der Brennenden Legion auf diese Welt und veränderte alles ...
Die Orcs und die Brennende Legion
Sargeras, der verderbte Titan und Schöpfer der Brennenden Legion, hatte sich die Zerstörung aller Völker und ihrer Welten zum Ziel gesetzt. Unglücklicherweise zogen die magiebegabten Draenei dabei schon früh seine Aufmerksamkeit auf sich. Sein Ziel war es, die drei Anführer der Draenei, Kil’jaeden, Velen und Archimonde, zu seinen Sklaven zu machen. Velen ahnte jedoch, was seinem Volk bevorstand, und flüchtete mit einer Handvoll Anhänger nach Draenor. Als der von Sargeras verführte Kil’jaeden seinen geflohenen Landsleuten bis nach Draenor nachjagte, entdeckte er dort die starken und ehrbaren Orcs.
Sich des Potenzials der Orcs als kriegerischer Rasse bewusst, sandte Kil’jaeden sogleich seine Schergen aus, um die Orcs zu Werkzeugen der Brennenden Legion zu machen. Die schamanischen Führer der Orcs erlagen den Verlockungen der dämonischen Magie und wandten sich unter der Führung Gul'Dans von ihren einstigen Grundsätzen ab: Nachdem die Orcs das Blut des Dämons Mannoroth getrunken hatten, gewannen Sie eine nie zuvor gekannte Stärke, wurden gleichzeitig aber zu Sklaven der Brennenden Legion. Das friedliche Naturvolk verwandelte sich in blutrünstige Kriegstreiber.
Krieg in Azeroth
Gul’dan und der von Sargeras besessene menschliche Prophet Medivh öffneten kurz darauf das Dunkle Portal, die Tür nach Azeroth. Sofort brachen die Streitmächte der Orcs auf, um die Bewohner dieser Welt auszulöschen. Der Krieg zog bis nach Sturmwind und schon nach kurzer Zeit musste der junge Thronfolger der Menschen Varian Wrynn dabei zusehen, wie sein Vater durch die Hand einer Halborcin ermordet wurde. Burg Sturmwind fiel und die überlebenden Menschen zogen sich nach Lordaeron zurück – das nächste Ziel der Orcs. Als der Sieg über die Menschen schon zum Greifen nahe war, zog Gul'dan plötzlich seine Truppen ab. Anstelle den Menschen den letzten Schlag zu verpassen, jagte er den Überresten von Sargeras nach, die auf Azeroth in einem von Dämonen bewachten Grabmal verscharrt waren. Angeblich verliehen die Überreste gottgleiche Macht. Doch die finsteren Dämonen rissen den Orc-Anführer in Stücke und vereitelten damit den Sieg der Horde über die Menschen.
Rückschlag für die Orcs
Durotan, Häuptling des Frostwolfklans, war einer der wenigen Orcs, die sich der Macht der Brennenden Legion entziehen konnten. Gul’dan verbannte ihn und seinen Klan in entlegene Regionen Azeroths. Der Krieg gegen die Menschen war schon in vollem Gange, als Durotan aus der Verbannung zurückkehrte. Gul’dan ließ ihn ermorden, nur sein Sohn Thrall blieb am Leben. Kriegshetzer Orgrim nahm die Warnung Durotans jedoch ernst und tötete den bisherigen Anführer der Horde, Schwarzfaust. Als neuer Kriegshäuptling gelang es Orgrim jedoch nicht, die Orcs zu retten: Die Horde verlor den Krieg, und die noch lebenden Orcs auf Azeroth landeten in Internierungslagern.
Quelle: pcgames.de
Imposant - Die Kriegshymnenfeste in der Boreanischen Tundra würde man nicht mit "einladend” beschreiben.
Der Aufstieg des Kriegshäuptlings
Ein Mensch fand Durotans überlebenden Sohn Thrall und hielt ihn als Lieblingssklaven. Er lehrte ihn Taktik, Philosophie und Kampf. Obwohl Thrall ganz in der Nähe der übrigen gefangenen Orcs aufwuchs, lernte er in seiner Jugend sein Volk niemals kennen. Schließlich befreite er sich mithilfe einer Menschenfrau aus den Fesseln der Sklaverei. Als Thrall von dem letzten in Freiheit lebenden orcischen Kriegshäuptling Grom Höllschrei hörte, machte er sich auf die Suche. Erst unter Höllschreis Einfluss entwickelte Thrall eine tiefe Verbundenheit zur Tradition seines Volkes.
Die Befreiung der Orcs
Thrall nahm später den Platz seines toten Vaters Durotan als rechtmäßiger Führer des Frostwolfklans ein und brach anschließend auf, um sein Volk zu befreien. Auf der Reise zu den Internierungslagern begegnete er Orgrim Schicksalshammer, der sich ihm anschloss. Thralls kleine, aber schlagkräftige Horde wuchs. In einer großen Schlacht befreiten sie die internierten Orcs, Orgrim Schicksalshammer verlor dabei jedoch sein Leben. Thrall legte dessen schwarze Rüstung an, nahm seinen legendären Kriegshammer und wurde zum Kriegshäuptling der Horde. Sein erster Befehl hatte die Zerstörung der Internierungslager zum Ziel.
Ankunft in Kalimdor
Nachdem Thrall die meisten Lager zerstört und die dort inhaftierten Orcs befreit hatte, musste er eine neue Heimat für sein Volk finden. Er folgte der Weisung des Geistes von Medivh, der durch seinen Tod von allen dämonischen Einflüssen befreit worden war. Thrall stahl einige Schiffe der Menschen und setzte mit den Orcs Segel gen Kalimdor. Auf ihrer langen Reise sollten sie Verstärkung vom Stamm der Dunkelspeertrolle erhalten, die von den Orcs von einer sinkenden Insel gerettet wurden – das erste Bündnis, welches den Grundstein der heutigen Horde legen sollte. Nach der Befreiung Kalimdors von der Brennenden Legion beanspruchte Thrall einen Landstrich im Nordosten für sein Volk und gründete die Stadt Orgrimmar – die Orcs hatten endlich wieder ein Zuhause.

Sie waren die Verursacher des Hasses, taten die ersten Schritte in Richtung Krieg und viele Völker Azeroths stehen ihnen noch heute feindselig gegenüber.
was für ein dummsinn..
die verursacher des hasses waren wohl diejenigen, die die orcs zu diener der legion machten.
all dies ging aus von einem verrückt gewordenen titan.. also sozusagen von einem "ur.gott".
auch im 2. krieg ist besagter titan der schuldige, der kel thuzad unter sich hat, arthas' gedanken übernommen ... etc
Und dennoch, die Orc sind immer noch hässlich.
Apropo hässlich, ich hoffe ja das blizzard nen grafik update für alle charaktere rausbringt, und das man eventuel seine größe und dicke noch anpassen könnte...
Ihr habt vergessen hinzuzufügen, dass Blizzard Aussehen und Verhalten der Orks ursprünglich aus einem Lizenzstreit mit Gamesworkshop (Warhammer) mitgehen hat lassen :-B
Beiderlei ist über die Jahre hinweg jedoch immer mehr aufgeweicht bzw. verändert worden und irgendwann war man dann halt mal bei braunen, naturverbundenen Halbindianern ;-P