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World of Warcraft (PC)

Release:
11.02.2005
Genre:
Online
Publisher:
Activision Blizzard

World of Warcraft ab 18 Jahren - ja oder nein? Die Top 12 Argumente der pcgames.de-Community

24.01.2011 14:22 Uhr
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Neu
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In einem Interview mit Spiegel Online hat der Medienexperte Professor Christian Pfeiffer erneut mit einer Forderung für Aufsehen gesorgt. Gerade Jugendliche würden der Faszination von Online-Rollenspielen erliegen - die Folge: Probleme in der Schule, Abschottung, Sucht. Seine Forderung: World of Warcraft erst ab 18 Jahren - was meinen Sie? Update: Wir haben die interessantesten Argumente aus den Kommentaren für Sie zusammengefasst. Kennen Sie weitere?

Ansturm auf Cataclysm: Das dritte Add-on zu World of Warcraft ist seit Anfang Dezember das mit Abstand meistgekaufte PC-Spiel. Ansturm auf Cataclysm: Das dritte Add-on zu World of Warcraft ist seit Anfang Dezember das mit Abstand meistgekaufte PC-Spiel. Das ausführliche Interview mit den Medienprofessoren Christian Pfeiffer und Stefan Aufenanger finden Sie auf spiegel.de Das ausführliche Interview mit den Medienprofessoren Christian Pfeiffer und Stefan Aufenanger finden Sie auf spiegel.de Wann immer es um die Themen Jugendstrafrecht, Mediennutzung und miese PISA-Werte geht, ist Christian Pfeiffer nicht fern - er ist bei vielen Fernseh- und Radiosendern ein gefragter Experte. Nicht zum ersten Mal macht der Leiter des Kriminologischen Forschungsinstituts in Hannover mit provokanten Thesen von sich reden. Während er im Spiegel-Online-Interview seine früheren Aussagen zum Thema "Killerspiele" deutlich relativiert, hat er sich nun auf das Thema Computerspielsucht gestürzt.

Studien hätten gezeigt, dass drei Prozent der Jungen richtig abhängig und weitere 4,7 Prozent hoch gefährdet seien - Pfeiffer nennt dafür einen Wert von täglich vier Stunden aufwärts (wobei die Zeit vor dem Schirm nur einer von vielen Aspekten sei). Bei den Mädchen seien nur 0,3 Prozent abhängig. Er sieht einen Zusammenhang mit dem hohen Anteil an männlichen Schulabbrechern und dem geringeren Männeranteil bei Abiturienten und Studenten. Er plädiert daher für Ganztagesschulen - Sport, Musik und Kunst statt Spielen, Fernsehen und Chats.

Der 'Suchtfaktor' eines Spiels lässt sich kaum bewerten - daher spielt das Thema bei der USK-Prüfung keine Rolle. Der "Suchtfaktor" eines Spiels lässt sich kaum bewerten - daher spielt das Thema bei der USK-Prüfung keine Rolle. Besonders anfällig für Computerspielsucht seien jene, die in der realen Welt Misserfolge haben. "Online-Rollenspiele haben das größte Potenzial, da als Flucht missbraucht zu werden. Es ist nicht zu verantworten, dass solche Spiele wie etwa "World of Warcraft" "ab 12" zugelassen sind. Sie sollten eine Freigabe nur für Erwachsene bekommen, weil sie durch spielimmanente Belohnungen das Suchtrisiko drastisch erhöhen."

In den ersten Reaktionen auf diese Forderung war die Meinung der Spieler durchaus differenziert - selbst aktive Spieler und Fans von World of Warcraft, Metin 2, Runes of Magic, Guild Wars und anderer Online-Rollenspiele können die Forderung nachempfinden, nicht zuletzt deshalb, weil viele von konkreten Fällen im eigenen Umfeld berichten können.

Nahezu alle Online-Rollenspiele sind in Deutschland ab 12 Jahren freigegeben, da es sich in der Regel um Fantasy-Spiele mit überschaubarem Gewaltanteil handelt. Wie ist Ihre Meinung: World of Warcraft erst ab 18 Jahren - ja oder nein? Und vor allem: Warum?

Update: Die interessantesten Argumente der pcgames.de-Community

Pro
- Zu viele Jugendliche vernachlässigen schon jetzt Schule, Freunde usw. durch MMORPGs
- Berufstätige Eltern haben weder das Knowhow noch die Zeit, ihre Kinder zu "kontrollieren"
- WoW und andere MMORPGs haben erhebliches Suchtpotenzial durch die laufende Belohnung, Erfolgserlebnisse und Gruppendruck (Gilde)
- Kinder und Jugendliche sind noch nicht reif genug, um die Gefährdung seriös einzuschätzen
- MMORPGs sind die Spielautomaten der digitalen Welt – und die sind auch ab 18 Jahren
- MMORPGs haben im Gegensatz zu Singleplayer-Spielen kein Ende

Contra
- Warnaufdruck für Eltern auf der Packung (wie auf Zigarettenschachteln) würde reichen
- MMORPGs sind nur ein kurzzeitiges Phänomen
- Eltern sind in der Pflicht, Spiele und Spielzeit ihrer Sprösslinge zu überwachen
- Jugendliche werden Wege finden, trotz Verbot zu spielen ("Reiz des Verbotenen")
- Alterseinstufung bringt nichts, weil die Eltern ihren Kindern die Spiele trotzdem kaufen
- Sinnvoller wäre es, bei Spielern und Eltern ein Bewusstsein für die Problematik zu schaffen (mehr Medienkompetenz, mehr Aufklärung)

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Moderation
24.01.2011 14:22 Uhr
Jetzt ist eure Meinung gefragt: Hier könnt ihr euren Kommentar zum Artikel veröffentlichen und mit anderen Lesern darüber diskutieren.
Dein Kommentar
Klugscheißer
Bewertung: 0
26.01.2011 15:24 Uhr
Ich persönlich finde es gut, wenn sich die Eltern mit den Dingen beschäftigen, den ihre Kinder machen, dazu zählt auch die Nutzung von PC, Internet etc.


Ein RPG, damit meinen wir mal Offline Rollenspiel, ist irgendwann zu Ende & ist damit 'gegessen'

Ein MMO, egal welches, bietet im Grunde unendlichen…
Erfahrener Benutzer
Bewertung: 0
26.01.2011 15:11 Uhr
Das bestreite ich auch nicht, aber nur auf die Sparte MMORPGs, oder wie in dieser Abstimmung WoW ab 18 - ja oder nein, ist an Einseitigkeit kaum zu überbieten.

Ob Internet im Haushalt vorhanden ist, spielt meiner Meinung nach nicht die Rolle, entscheidend ist ob und welchen Zugriff das Kind darauf hat. Das…
Klugscheißer
Bewertung: 0
26.01.2011 14:29 Uhr
Das ist die falsche Betrachtungsweise.

Nach deiner "Logik" sind Altersfreigabe, egal in welchem Bereich, unsinnig. Dem ist aber nicht so, wir brauchen ein paar klare Richtlinien, wie eben Pr0n ab 18 Jahren, harter Alkohol ab 18 Jahren etc.pp.

Übrigens könnte ich dein Beispiel oben, das die Einstiegshöhe…

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